Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer!
Special
In unserer XXL-Traileranalyse zum neuen Gameplay-Trailer von Zelda: Tears of the Kingdom gehen wir den Geheimnissen des Switch-Blockbusters auf den Grund!
Ein neuer Trailer zu Zelda: Tears of the Kingdom heißt auch: eine neue Analyse zu all den Geheimnissen und Andeutungen, die wir darin entdeckt haben! Bevor das Spiel schon in wenigen Monaten exklusiv für Nintendo Switch erscheint, nämlich am 12. Mai 2023, haben wir also noch einmal die Brille mit den besonders dicken Gläsern aufgesetzt und die knapp über zwei Minuten Gameplay in ihre Einzelteile zerlegt. Wir wünschen viel Spaß! Oh, und guckt als Grundlage für diese Analyse unbedingt auch unsere zwei vorangegangenen Analysevideos an, beziehungsweise lest die Artikel, die wir hier für euch verlinkt haben: Analyse 1 und Analyse 2.
Hyrule hat sich verändert
Wir starten mit einem Blick über Hyrule. Und ja, endlich wurde bestätigt, was alle sich erhofft hatten: Es wird in Zelda: Tears of the Kingdom (jetzt kaufen ) wieder Wetter geben! Was, das haut euch gar nicht vom Hocker? Nun, dann lieber ein paar andere Details: Erneut sehen wir eines der grünen Spiralkonstrukte, die seit Breath of the Wild überall in der Spielwelt aufgetaucht sind und wohl eine der Möglichkeiten sein werden, wie Link nach oben zu den fliegenden Inseln über Hyrule gelangt.
In der Ferne sprotzt es gefährlich rot aus dem Todesberg hervor, allerdings, wie wir im letzten Trailer erfahren haben, ist das keine Lava, sondern Schlamm des Hasses. Wir werden die Substanz übrigens für den Rest des Artikels mit ihrem englischen Namen, Malice, bezeichnen, wenn das okay ist. Klingt nicht ganz so doof.
Im nächsten Shot sehen wir neue, fliegende Feinde, die über Holzstrukturen herumsegeln, die an die Bokoblin-Lager aus Breath of the Wild erinnern. Und ja, jetzt haben wir Bokoblin gesagt und nicht Moblin; es kommt spät, aber doch entschuldigen wir uns für diesen Fehler aus dem letzten Artikel bzw. Video. Erinnert euch auf jeden Fall an die neuen Flugviecher, wir kommen später auf sie zurück!
Quelle: Nintendo
Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (4)
Jetzt wird es spannend: Was es mit der leuchtenden Struktur in der Mitte auf sich hat, können wir aktuell noch nicht final einschätzen. Ist das eine der Zeichnungen am Boden, wie wir sie im letzten Trailer gesehen haben, die eventuell als eine Art Wegweiser dienen? Noch seltsamer sind bloß die beiden Türme rechts und links davon. Aus den letzten Trailern wissen wir: Die bekannten Shieka-Türme aus Breath of the Wild gibt es nicht mehr.
Oder wurden sie bisher nur nicht gezeigt, um die Existenz dieser neuen Türme geheim zu halten? Unsere Theorie nämlich: Diese dunkeln, offenbar korrumpierten Türme SIND Shieka-Türme. Und zwar solche, die von Ganons Malice in Besitz genommen wurden.
Böse Brocken
Damit springen wir mal kurz im Trailer nach vorn, zu der Szene direkt nach der bedrohlichen Ansprache Ganons: Riesige Brocken mit Malice fliegen durch die Gegend. Im Hintergrund nimmt der Blutmond alles ein, der, wie wir aus dem Vorgänger wissen, gefallene Kreaturen des Bösen wiederbeleben und ihnen zusätzliche Kraft verleihen kann.
In Tears of the Kingdom wird Ganon, oder Ganondorf, wie wir ihn in seiner nun menschlichen Gestalt wohl eher nennen sollten, nicht die faul dahinwesende Leiche sein, die wir bisher in den Trailern gesehen haben. Nein, offenbar wird er von Anfang an eine deutlich direktere Rolle einnehmen als bloß das drohende Unheil im Hintergrund, wie die Verheerung Ganon in Breath of the Wild es war.
Er spricht zu seinem Lakaien, er hat ganz eindeutig wesentlich mehr Kräfte, als er noch zuvor hatte; das ist Ganondorf an einem neuen Höhepunkt seiner diabolischen Macht.
Es war ein Ganondorf geboren
Noch später im Trailer sehen wir seine Wiedergeburt, angesiedelt in der Szene, die wir schon aus dem allerersten Teaser zu Tears of the Kingdom kennen. Die magische Hand, die ihn in dieser dunklen Höhle zurückgehalten hatte, scheint versagt zu haben.
Quelle: Nintendo
Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (18)
In der Explosion, die Schloss Hyrule aus ihren Fundamenten reißt und, wohl zusammen mit all den fliegenden Inseln, in den Himmel aufsteigen lässt, sehen wir einen Schatten, der aussieht wie eine Kreatur, wie ein Mensch. Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um Ganondorf handelt, der erneut seine Rolle als Prinz des Bösen und Knechter aller freien Menschen von Hyrule einzunehmen bereit ist.
Was hat das jetzt mit den Kreaturen zu tun? Nun, Ganondorfs wiedergewonnene Macht scheint mit seinen ihm untergebenen Monstern noch so viel mehr anstellen zu können als bisher. Wir haben schon im letzten Trailer gesehen, dass die Feinde etwa neue Hörner tragen und haben in unserer letzten Analyse spekuliert, dass es sich eventuell um Monster aus einer anderen Zeitepoche handeln könnte.
Alle meine Monster
Das scheint nicht der Fall zu sein, nein, im Grunde handelt es sich offenbar um Mutationen. Die neue, noch viel mächtigere Malice verändert Ungeheuer, lässt ganz neue entstehen und somit eine frische Welle furchterregender Bedrohungen über Hyrule hereinbrechen. Unter anderem eben die fliegenden Viecher, die wir vorhin erwähnt haben, aber zum Beispiel auch Redeads, die gruseligen Zombies aus der Zelda-Serie, vor allem in ihrer Ocarina-of-Time-Iteration Mitte der 90er-Jahre für zahlreiche Kindheits-Traumata gesorgt haben dürften.
Oh, und ist euch der riesige, dreiköpfige Drache aufgefallen, der in einer Szene auf der Brücke über dem Hyliasee thront? Wir sind uns ziemlich sicher, dass es sich dabei um einen Gleeok handelt. Das ist der vierte Boss, auf den Link im allerersten Legend of Zelda für NES trifft und noch einige Male in späteren Serienteilen.
Man sieht also: Wie schon bei Breath of the Wild setzen die Entwickler wohl stark auf den riesigen Fundus an Zelda-Lore, anstatt neue Kreaturen für die Spielwelt zu erschaffen und die bekannten Ungeheuer beeindruckender und unheimlicher zu machen als jemals zuvor. Hat bei den Leunen ja auch fabelhaft funktioniert!
Bildergalerie
Minenarbeiter Link
Gehen wir wieder ein Stück zurück im Trailer. In dieser kurzen Sequenz mit der fliegenden Insel sehen wir unten einen der schwebenden Würfel hängen. Und das ist ein weiterer Beweis, dass auch sie dazu dienen, Link in die Lüfte zu befördern. Ganz am Ende des Videos sehen wir sogar in aller Deutlichkeit, wie einer der magischen Lifte durch die Gegend donnert.
