Zelda darf endlich selbst für ihr Königreich einstehen und Hyrule vor einem schlimmen Schicksal bewahren. Wir haben Echoes of Wisdom bereits getestet!
In ihrer normalen Form kann Zelda eine Pirouette machen, durch die sie Gegnern ausweichen kann. Im Schwertkampfmodus funktioniert das aber nicht, dort kann sie nur höher als gewöhnlich springen. Teilweise alle paar Sekunden umzudenken, weil ich aus Energia-Spargründen den Modus wechseln muss, dämpft den Spielspaß ein wenig.
Im Einklang mit der Welt
Zum Glück bestehen die Dungeons aber nicht nur aus Kämpfen, sondern zu einem guten Teil aus Rätseln, bei denen diese Problemchen nicht von Bedeutung sind. Das ist nichts Neues, schließlich sind die Dungeons in vielen Teilen von The Legend of Zelda das Herzstück der jeweiligen Spiele.
Quelle: Nintendo
Hier ist es Nintendo gut gelungen, die neuen Mechaniken zu integrieren. Außerdem sind die Echos tatsächlich nicht die einzige Fähigkeit, auf die Zelda dank des Zauberstabs zurückgreifen kann. Sie kann sich mit Objekten in der Umgebung in Einklang bringen und sich dann zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden:
Entweder sie lässt die Gegenstände (oder Feinde) ihren eigenen Bewegungen folgen oder sie imitiert die anderen. Dadurch schwebt sie dann zum Beispiel in dieselbe Richtung wie eine fliegende Plattform. Mehr als einmal passierte es mir, dass ich nach mehreren Versuchen, ein Rätsel mit Echos zu lösen, ratlos durch die Merkliste schaute - nur um mich dann daran zu erinnern, dass es ja noch eine zweite große Fähigkeit gibt.
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Trotz dieser Momente sind die Rätsel in Echoes of Wisdom insgesamt recht einfach und schnell zu lösen. Sie machen aber Spaß, weil sie Kreativität verlangen und es nicht zwangsläufig den einen richtigen Weg gibt. Zwar kann Echoes of Wisdom die Begeisterung am Herumexperimentieren nicht durchgehend aufrechterhalten, sie blitzt aber immer wieder durch.
Quelle: Nintendo
Was allerdings auch immer wieder durchblitzt, sind technische Probleme. Leider ziehen sich die bereits in der Vorschau festgestellten Ruckler durch das gesamte Abenteuer. Auf der Ebene von Hyrule, also dem Bereich zwischen den größeren Gebieten, sind sie besonders deutlich zu spüren.
In anderen Arealen treten sie nur selten auf. Vor allem, wenn Zelda mit mehreren Echos hantiert, gerät die Switch aber ins Schwitzen. Allerdings ruckelt es manchmal leider selbst dann, wenn sie bloß gemütlich durch die Gegend trottet.
The Legend of Link
So, genug gemeckert. Im Grunde bin ich deshalb so streng, weil Nintendo in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hat, wie kreativ sie sind. Auch wenn ein Echoes of Wisdom mit den Ambitionen eines Tears of the Kingdom sicher spannend gewesen wäre, verstehe ich die Entscheidung, den neuen Teil der Reihe in einem kleineren Rahmen zu halten.
Schließlich gefällt nicht allen Fans die neue Ausrichtung der Hauptspiele. Außerdem bietet der Wechsel zur spielbaren Zelda die Möglichkeit, mit ganz frischen Ideen aufzuwarten. Für ein Spiel, auf das viele schon sehr lange warten, lautet das Fazit allerdings: Da wäre noch mehr drin gewesen.
Das Zelda-Zelda ist deshalb aber keineswegs schlecht, versteht mich nicht falsch. Die Prämisse ist weiterhin spannend, originell und typisch Nintendo immer in erster Linie auf spaßiges Gameplay ausgelegt.
Leider kann das Spiel diesen Reiz nur nicht für die gesamte Dauer aufrechterhalten, wodurch es sein Potenzial nicht vollständig ausschöpft. Ich hoffe, dass Zelda erneut einen Auftritt im Rampenlicht bekommt und dann genauso hell scheinen darf, wie sie es verdient hätte.
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The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom erscheint am 26. September 2024 exklusiv für Nintendo Switch. Trotz der Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten gelingt Zelda der Wechsel in die Hauptrolle durch die besonderen magischen Fähigkeiten, die sie mit sich bringt. Transparenzhinweis: Die Testversion des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.
