The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil
Special
32 Jahre und relevant wie am ersten Tag: Die The Legend of Zelda-Reihe hat in über drei Jahrzehnten zahlreiche Meisterwerke hervorgebracht. Aber was sind die Elemente, welche uns ganz besonders in Erinnerung geblieben sind? Wir haben tief im kollektiven Fan-Gedächtnis gekramt und - ohne Reihung - die 25 unserer Meinung nach prägendsten und beeindruckendsten Momente der Zelda-Geschichte zusammengetragen. Außerdem zeigen wir auf, was der Nachfolger von Breath of the Wild noch besser machen muss!
32 Jahre und kein bisschen leise: The Legend of Zelda ist eine der einflussreichsten Serien der Spiele-Geschichte und hat sich im vergangenen Jahr mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild (jetzt kaufen 57,59 € ) als Open-World-Action-Adventure neu erfunden.
In diesem Artikel
Aber was sind die Momente aus der Serie im Gesamten, die uns am meisten in Erinnerung geblieben sind? Unsere Top 25 der prägendsten Zelda-Momente lest ihr hier! Auf der letzten Seite dieses Specials blicken wir zudem in die Zukunft und verraten, was der Nachfolger von The Legend of Zelda: Breath of the Wild noch besser machen muss als das ohnehin schon ausgesprochen tolle Abenteuer!
Link erhält sein Schwert
The Legend of Zelda
Quelle: PC Games
The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil (27)
Jede Saga hat einen Anfang und es geht kaum ikonischer als in den ersten Sekunden des allerersten The Legend of Zelda für das NES. Ohne viel Erklärung in eine offene Welt voller Feinde geworfen, ist das Erste, das wir in Gestalt unseres Helden erblicken, ein Höhleneingang. Todesmutig begeben wir uns hinein und werden begrüßt von einem alten Mann, der uns mit den inzwischen legendären Worten "It's dangerous to go alone. Take this." das allererste Schwert, ja, das allererste Hilfs-Item der Zelda-Geschichte überreicht. Es ist dies der Anfang eines für damalige Verhältnisse gewaltigen Abenteuers, in dem nachdenken und Schlüsse ziehen mindestens ebenso relevant ist wie unser kämpferisches Geschick. Der Spruch des alten Mannes ist inzwischen fester Bestandteil der Popkultur und unser Aufeinandertreffen mit ihm der erste von vielen Zelda-Momenten, die wir wohl niemals vergessen werden.
Link stellt sich seinem Schatten-Gegenstück
Zelda 2: The Adventure of Link
Quelle: PC Games
The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil (4)
Als Zelda 2: The Adventure of Link in den Handel kam, gab es so etwas wie eine etablierte Serien-Formel noch nicht. Trotzdem kam es überraschend, dass sich der Titel spielerisch so gar nichts mit dem ersten Abenteuer teilte und sich statt eines Action-Adventures aus der Iso-Perspektive als großteils in 2D-Ansicht gespielter Hüpf-und-Hau-Ausflug mit RPG-Elementen entpuppte. Immerhin, so dachte man sich, würde Ganon als letzter Boss zurückkehren, grüßte er einen doch stets im Game-over-Screen (und den bekam man verdammt oft zu sehen). Aber auch das erwies sich als unwahr, stattdessen trifft man am Ende des Spiels auf Schatten-Link, der unsere Bewegungen imitiert und sich als formidabler Opponent erweist (wenn man nicht einen Glitch ausnutzte). Der Kampf kam so gut an, dass Schatten-Link in Ocarina of Time sogar erneut auftreten durfte - wenn auch nur als Zwischenboss.
Die legendäre Klinge
The Legend of Zelda: A Link to the Past
Quelle: PC Games
The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil (5)
Das Herausziehen des legendären Masterschwerts aus seinem Sockel ist inzwischen ein wiederkehrendes ikonisches Element in der Zelda-Reihe. Es ist stets ein wichtiger Moment in der Handlung und stellt auch spielerisch einen zentralen Zeitpunkt dar, da Link mit der Macht des Masterschwerts deutlich wehrhafter im Kampf mit seinen Widersachern ist. Etwas ganz Besonderes war der Erhalt der legendären Klinge beim allerersten Mal in The Legend of Zelda: A Link to the Past. Nicht nur war das Schwert deutlich stärker und hatte beim Zuschlagen mehr Reichweite - wenn man die Klinge erstmals bei vollem Herz-Stand schwang, offenbarte sich eine tolle Überraschung: Link konnte mit jedem Angriff Lichtblitze verschießen, die in gerader Linie davonflogen. Dadurch konnte man die garstigen Soldaten und andere Gegner super von sich fernhalten.
Der erste Besuch in der Dark World
The Legend of Zelda: A Link to the Past
Quelle: PC Games
The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil (5)
Als The Legend of Zelda: A Link to the Past anno 1992 in Europa erschien, da revolutionierte es mal so nebenbei, was das Medium Videospiele in Sachen Präsentation und Gameplay zu bieten hat. Zudem überzeugte es durch die für damalige Verhältnisse gewaltige Spielwelt. Was für eine Überraschung also, als sich nach einigen Stunden Spielzeit herausstellte, dass die Map doppelt so groß war wie ursprünglich angenommen! Nachdem wir uns auf eine unscheinbare blaue Bodenplatte gestellt hatten, landeten wir auf einmal in der Dark World, einer düsteren Version von Hyrule, voll mit eigenen Dungeons und Herausforderungen.
Und Link ist hier auch nicht mehr derselbe - auf einmal steuern wir einen rosa Hasen durch die Gegend! Erst später findet man einen Gegenstand, der ihn wieder in seine normale Form verwandelt. Dieser erste Trip in die Dark World ist bis heute absolut genial!
Die Legende in den Ruinen
The Legend of Zelda: Link's Awakening
Quelle: PC Games
The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil (7)
Obwohl spielerisch sehr ähnlich zu A Link to the Past, unterscheidet sich das Game-Boy-Abenteuer doch recht deutlich von seinem SNES-Gegenstück, was die Atmosphäre angeht: Anstatt durch Hyrule geht es auf die Insel Cocolint und hier geht es ausgesprochen melancholisch-mysteriös zu. Nirgends wird das offensichtlicher als in jener Szene in den Ruinen südlich des Maskentempels, wo wir eine alte Steintafel finden, welche uns über die Legende des Windfisches aufklärt; darüber, dass die Insel und alle, die auf ihr leben, möglicherweise nur eine Illusion sind, ein Traum des Leviathan Windfisch und dazu verdammt, zu verschwinden, sobald er erwacht. Auf einmal mussten wir uns uns in einem fröhlichen Fantasy-Abenteuer mit der Vergänglichkeit allen Seins auseinandersetzen - harter Tobak! Oh, und die Legende stellt sich übrigens als 100% wahr heraus. Tschüss, Cocolint.
Marins Traum wird erfüllt
The Legend of Zelda: Link's Awakening
Quelle: PC Games
The Legend of Zelda: Die 25 prägendsten Momente der Serien-Geschichte + das erwarten wir uns vom nächsten Teil (8)
Das Mädchen Marin sieht Prinzessin Zelda zum Verwechseln ähnlich und rettet Link, nachdem er Schiffbruch erleidet und am Strand angespült wird. Marin hat ein großes Herz für Tiere und musiziert für ihr Leben gerne, während des Abenteuers auf Cocolint trifft Link sie meistens singend an. Sie bringt dem Helden die Ballade des Windfischs bei, die er braucht, um den Wal aufzuwecken. Allerdings stellt sich heraus, dass die Insel und sämtliche Einwohner, also auch Marin und Tarin, den Träumen des mächtigen Windfischs entsprungen sind - nachdem Link Ganon besiegt hat, verschwinden Eiland und Einwohner, wie es die Steintafel, im Kasten links neben diesem beschrieben, prophezeit hat. Ganz am Ende sehen wir zum Glück, dass Marin nicht wirklich ganz verschwunden ist: wie sie es sich gewünscht hat, fliegt sie fortan als Möwe über den weiten Ozean.
