Vorschau zu The Great War: Western Front - Seite 3

Special Antonia Dreßler 31,49 €
Vorschau zu The Great War: Western Front - Seite 3
Quelle: Petroglyph Games

Was es mit The Great War: Western Front der Command & Conquer-Entwickler auf sich hat und ob ihr euch auf den Titel freuen dürft, sagt unsere Vorschau.

Dieser spielerisch sehr langwierige Prozess soll die Realität des Ressourcen verschwendenden Ersten Weltkriegs widerspiegeln. Er zeigt auf, dass es sich um einen Versorgungskrieg handelte, in dem die Einnahme wichtiger Punkte weniger Auswirkungen hatte als die Aufrechterhaltung des Willens des eigenen Volkes, den Krieg weiter zu (er)tragen. Auch an anderer Stelle verweisen die Entwickler sehr direkt auf die historische Grundlage des Spiels. Gehen wir in eine Schlacht, sehen wir echte Aufnahmen aus Archiven, etwa Soldaten, die Material schleppen und andere Vorbereitungen treffen. Diese Szenen sollen, soweit möglich, während der richtigen Momente genutzt werden, also etwa mit realem Material aus genau den Schlachten, die wir nachspielen. Im Ergebnisüberblick nach den Auseinandersetzungen hören wir stimmige Marschmusik und auch die Waffensounds und die Klänge der Maschinerien sind möglichst authentisch nachgestellt worden.

Abseits des Getümmels

Außerhalb der Kämpfe überlegen wir nicht nur, wo wir als Nächstes zuschlagen, sondern müssen auch unsere Ressourcen sinnvoll verteilen. In einem sehr großen und verzweigten Technologiebaum, der von Aufbau und Optik her stark an Civilization erinnert, weisen wir unsere nächste Errungenschaft zu. Von Panzern über Minen bis hin zu Giftgas steht den Erforschungsbemühungen kaum etwas im Wege.

The Great War: Western Front - Hommage an der Ersten Weltkrieg der C&C-Macher (3) Quelle: Petroglyph Games The Great War: Western Front - Hommage an der Ersten Weltkrieg der C&C-Macher (3) Einen Einblick, wie sich die verschiedenen Technologiebäume auf die tatsächlichen Kämpfe und den Verlauf des Spiels auswirken, konnten wir noch nicht gewinnen. Ebenso wenig bekamen wir bisher die Spielmodi außerhalb des Kampagnensettings zu Gesicht. Immerhin bekamen wir schon eine grobe Erklärung durch die Entwickler.

Die Kampagne ist der Hauptmodus von The Great War: Western Front (jetzt kaufen 31,49 € ), und in ihr können wir relativ frei agieren. Hier nehmen uns Events an die Hand und führen uns historisch korrekt durch die Geschehnisse. Daneben gibt es noch einen Modus, in dem nur Missionen erfüllt werden, das Freie Spiel mit eigenen Schlachten und einen Eins-gegen-Eins-Modus, in dem wir gegen Freunde antreten.
The Great War: Western Front - Hommage an der Ersten Weltkrieg der C&C-Macher (5) Quelle: Petroglyph Games The Great War: Western Front - Hommage an der Ersten Weltkrieg der C&C-Macher (5)

Keine Revolution

Die Anleihen bei den großen Taktik-Allstars sind unverkennbar, aber das schadet dem Spiel nicht. So ist der Aufbau des Titels mit seiner taktischen Sechskachel-Ansicht wie erwähnt aus Civilization bekannt, und das Hex-System in Kombination mit der Zweiteilung der Taktik-Systeme kennt man aus Total War.

Die Verschmelzung dieser Dinge ist es, die das Gameplay interessant macht. Zudem hält der Titel auch genug eigene Ideen und Schwerpunktsetzungen bereit, die eine einzigartige Spielerfahrung versprechen.

Meinung

Ein Kampagnen-Durchgang wird laut den Entwicklern 25 bis 30 Stunden dauern. Die Dauer hängt aber auch stark von der Spielweise ab, da man mit Auto-Kämpfen wesentlich schneller durch das Spiel kommt, wenn auch mit ungewissem Ausgang. Es wird im fertigen Titel mehrere Schwierigkeitsgrade geben, um sowohl Genre-Veteranen als auch Geschichtsfans zufriedenzustellen. Der Titel erscheint voraussichtlich 2023 für PC.

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