Vorschau zu The Great War: Western Front - Seite 2
Special 31,49 €
Was es mit The Great War: Western Front der Command & Conquer-Entwickler auf sich hat und ob ihr euch auf den Titel freuen dürft, sagt unsere Vorschau.
Entscheiden wir uns für eine manuelle Schlacht, zoomen wir auf der Karte an den entsprechenden Ort hinein, an dem sich zwei Feindeslinien gegenüberstehen. Die beiden feindlichen Parteien verfügten in der uns gezeigten Präsentation jeweils über drei einnehmbare Kontrollpunkte. Eine Auseinandersetzung dauert immer zwei Monate. Der erste Monat besteht aus Vorbereitung, dem Ziehen von Gräben und Stacheldrähten und dem Verminen des feindlichen Gebiets.
Attackeeeee!
Die zweite Hälfte der Schlachten ist dann den eigentlichen Kämpfen gewidmet. Es gibt verschiedene Arten von Truppen, alle mit unterschiedlichen Spezialisierungen. Manche sind im Graben stärker, andere überleben besser im Niemandsland. Panzer ziehen Aggression und Feuer auf sich, Zeppeline sind für die Aufklärung ideal. Flugzeuge schützen den Luftraum und zuletzt sorgen Artillerie und Maschinengewehrstellungen für eine optimale Verteidigung unserer Grenzlinie. Ja, es gilt, viele verschiedene Truppen zu managen. Man sollte sich bereits im Vorhinein eine Strategie zurechtgelegt haben, damit man auf gegnerische Manöver schnell reagieren kann, ohne dass komplettes Chaos ausbricht. Eine Leiste am oberen Rand des Bildschirms klärt uns stets darüber auf, wie das Mächtegleichgewicht aktuell verlagert ist und bestimmt am Ende der Kampfhandlung, wer gewonnen hat.
In diesem Artikel
Quelle: Petroglyph Games
The Great War: Western Front - Hommage an der Ersten Weltkrieg der C&C-Macher (4)
Die Schlacht können wir theoretisch jederzeit beenden und uns zurückziehen. Ein Sieg hängt nicht alleine davon ab, ob der Gegner aufgibt oder keine Truppen mehr hat.
Stattdessen können wir strategische Punkte wählen, um den Kampf zu beenden, wenn es zum Beispiel gerade sehr gut um unsere Situation auf dem Schlachtfeld steht, oder wir nicht bereit sind, weitere Ressourcen zu opfern.
Beenden wir einen Kampf, so verrät uns eine Leiste mehr oder minder, "wie hoch" wir gewonnen oder verloren haben. Da werden wir dann etwa für einen herausragenden Sieg oder eine moderate Leistung ausgezeichnet. Davon ab hängt die Veränderung des nationalen Kriegswillens, an den die primäre Siegbedingung geknüpft ist.
Einzigartige Features
Quelle: Petroglyph Games
The Great War: Western Front - Hommage an der Ersten Weltkrieg der C&C-Macher (6)
Im Gegensatz zu anderen Strategiespielen werden die Schlachtfelder nicht nach jedem Kampf zurückgesetzt. Jeder Kampfschauplatz, also jede Kachel, bedarf mehr als einer Auseinandersetzung, um wirklich eingenommen werden zu können. Die Zerstörung aus früheren Kämpfen sowie bereits ausgehobene Gräben bleiben erhalten, sowohl für uns, als auch für die Gegenpartei.
Nehmen wir Kontrollpunkte innerhalb einer Auseinandersetzung ein, so sind die Feindesgräben im nächsten Kampf an den entsprechenden Stellen aber weg.
Zerstören wir die gesamte Feindeslinie, haben wir immer noch nicht vollständige Kontrolle über das Gebiet erlangt, sondern verschieben das Machtgefüge erst mal nur zu unseren Gunsten. Das wird mit Sternen über den Kacheln innerhalb der Taktikansicht symbolisiert. Ein kompletter Sieg über ein Gebiet, also die Einnahme aller Kontrollpunkte, bedeutet einen Stern weniger. Erst, wenn alle Sterne weg sind, verschiebt sich die Front.
