The Fast and the Furious: Tokio Drift - Der Test

Test Marc Kirzeder

Seichte Handlung, satter Sound - in Teil drei der Tuner-Saga geht’s mit viel Getöse durch Tokios Parkhäuser.

Viel Lärm um Nichts

Ohne einen Funken Verstand: Sean tritt gegen den "Drift King" D. K. (Brian Tee) an Ohne einen Funken Verstand: Sean tritt gegen den "Drift King" D. K. (Brian Tee) an Nur bei Saturn ist die Driftorgie exklusiv als Doppel-DVD erhältlich. Die Single-Disc-Fassung ist mit Disc eins des Doppelpacks identisch. Bereits diese hat reichlich Extras unter der Haube: Der aus Taiwan stammende, 1973 geborene Regisseur Justin Lin liefert u.a. einen Audiokommentar und erläutert auf Wunsch elf unveröffentlichte Szenen.

Auf der Bonus-Disc finden sich weitere Featurettes mit einer Gesamtlaufzeit von ca. einer Stunde. Neben erweiterten Szenen gibt es auch ein alternatives Ende des ersten PS-Spektakels zu sehen.

Fazit

Film-Check: Hatten die beiden Vorgängerfilme noch bekannte Namen wie Vin Diesel, Paul Walker, Michelle Rodriguez oder Eva Mendes zu bieten, muss der dritte Aufguss ohne prominente Darsteller auskommen. So bleiben Lucas Black, Bow Wow & Konsorten chancenlos gegen die wahren Stars dieses substanzlosen PS-Spektakels: den auf Hochglanz polierten, auffrisierten Boliden. Die Stunts und Drift-Rennen sind dann auch die einzigen Höhepunkte in einem phrasenhaften Testosteron-Abenteuer ohne jeden tieferen Sinn. Wer allerdings schon die beiden Vorgänger aufgrund der Autos sehenswert fand, kommt auch diesmal auf seine Kosten.
DVD-Fazit: Die Doppel-DVD kommt ähnlich aufgemotzt daher wie die Autos im Film. Die annähernd perfekte Bildqualität, der satte Sound und die zahlreichen Zusatzgaben lassen sowohl Heimkino- als auch Autonarren auf ihre Kosten kommen.

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