The Elder Scrolls V: Skyrim im Test: Das hat uns an Skyrim nicht gefallen

Test Katharina Pache

Gigantisch, einfach gigantisch! Die Spielwelt von The Elder Scrolls V: Skyrim lädt zum Erkunden, Entdecken und Erleben ein. Wir haben uns nicht lange bitten lassen und uns ins Abenteuer gestürzt - lest in unserem Test alles über Skyrim, das Open-World-Rollenspiel des Jahres!

Das hat uns an The Elder Scrolls V: Skyrim nicht gefallen:
The Elder Scrolls 5: Skyrim - Die NPCs sind teilweise richtig attraktiv. (Xbox 360) Quelle: Bethesda The Elder Scrolls 5: Skyrim - Die NPCs sind teilweise richtig attraktiv. (Xbox 360) Wenig Entscheidungsfreiheit bei Quests
Im Vergleich zu Fallout 3 laufen viele Quests sehr linear ab. Oft habt ihr nicht Möglichkeit, den Auftraggeber zu verraten, wenn ihr in unsympathisch findet. Da ist die einzige Alternative, die entsprechenden Quests zu ignorieren – doch bei einigen Gilden könnt ihr dann nicht weiter aufsteigen. Mehrere verschiedene Lösungswege hätten sich bei vielen Aufträgen angeboten, eingebaut wurden optionale Enden aber zu selten.

Das geht noch besser
Die Hauptstory ist zwar um Welten besser als die in Oblivion, aber auch in dieser Hinsicht steht Skyrim etwas hinter Fallout 3 zurück, wo ihr zu Anfang das Aufwachsen eures Charakters miterlebt habt. In Sykrim seid ihr wieder nur der obligatorische Gefangene ohne Vergangenheit. Und auch wenn die Geschichte von Dovakhiin recht spannend ist, fehlen einige Inszenierungskniffe wie zum Beispiel geskriptete Abschnitte oder Zwischensequenzen, die euch noch mehr ins Geschehen ziehen.

Hui und Pfui
Zwar gibt es zahlreiche tolle Quests, doch einige Aufträge sind doch arg uninspiriert. Wir wissen schon gar nicht mehr, wieviele verlorenen Familienerbstücke wir aus Dungeons beborgen und wieviele Edelsteine oder Zutaten wir für NPCs zusammengesammelt haben. Auch die Belohnungen, die ihr für eure Mühen erhaltet, sind oft unspektakulär. Meistens bieten euch die NPCs als Gegenleistung lediglich Gold und mittelmäßige Tränke, nur selten erhaltet ihr Fertigkeitspunkte oder nützliche, einzigartige Gegenstände. Das dämpft die Motivation zum Questen ein wenig.

Wo ist was?
Das Inventar ist - gelinde gesagt – sehr unübersichtlich. Zwar gibt es Kategorien für verschiedene Gegenstände, doch schon nach kurzer Zeit ist es schwierig, die Übersicht zu behalten. Die Spalten der Menüs sind bei den Tränken oft zu kurz, sodass ihr die Tinktur anwählen müsst, um zu sehen, was sie bewirkt. Auch das Favoritenmenü, mit dem ihr im Kampf schnell eure Lieblingsgegenstände auswählt, ist unsortiert und zu klein, sodass ihr zu viel herumsuchen müsst. Die Kategorisierung der Quests ist ebenfalls unlogisch: einige riesige Ketten-Aufträge landen in den unübersichtlichen "Verschiedenes"-Liste neben simplen Quests, bei denen ihr lediglich mit zwei Personen reden müsst. Eine Sortierung nach Gilden-Quests wäre hier sinnvoller gewesen, vor allem, da euer Questlog mit unerledigten Aufgaben in kurzer Zeit schnell anwachsen dürfte.

Die Eistrolle in Skyrim sind harte Gegner. Quelle: Videogameszone Die Eistrolle in Skyrim sind harte Gegner. Nicht so schlau
Dass ihr Verbündete und Söldner mit auf Reisen nehmen könnt, ist eine tolle Sache. Dass ihr ihnen aber keine Befehle geben könnt, ist weniger sinnvoll. Die Wegfindung der KI-Kollegen lässt zudem oft zu wünschen übrig. In offener Umgebung ist das nicht so schlimm, in Dungeons nervt es aber schnell, wenn eure Mitstreiter vorpreschen oder hängen bleiben. Oder wenn euer Verbündeter plötzlich anfängt, einen Fisch im Teich zu attackieren und deshalb zurückbleibt. Außerdem bleiben eure Begleiter das Spiel über sehr blass – es gibt kaum Möglichkeiten, mehr über sie, ihren Charakter und ihre Beweggründe herauszufinden.

Pixel-Attacke
Die Texturqualität in Skyrim schwankt stark. Einige Außenareale sehen atemberaubend aus, in Innenräumen zeigen sich aber oft erschreckend hässliche Texturen. Matschbraune Tische, grobpixelige Schatten, Bodenbeläge und Wände bestimmen dort das Bild. Einige Waffenoberflächen sind ebenfalls erschreckend niedrig aufgelöst, genau wie das ein oder andere Kleidungsstück bei NPCs.

Wart mal!
Auch nach der Installation werdet ihr viel Zeit beim Betrachten des Ladebildschirms verbringen. Zwar ufern die Unterbrechungen nicht so aus wie in Oblivion, richtig schnell geht der Wechsel von Innen- zu Außenarealen und umgekehrt dennoch nicht von statten.

Bildergalerie

  1. Seite 1 The Elder Scrolls V: Skyrim im Test: Das hat uns gefallen, Teil 1
  2. Seite 2 The Elder Scrolls V: Skyrim im Test: Das hat uns gefallen, Teil 2
  3. Seite 3 The Elder Scrolls V: Skyrim im Test: Das hat uns an Skyrim nicht gefallen
  4. Seite 4 The Elder Scrolls 5: Skyrim - Unser Fazit
  5. Seite 5 Unser FAQ zu Skyrim (Vorsicht, Spoilergefahr)
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