The Elder Scrolls 5: Skyrim - Grafschaften, Erzrivalen und dynastische Fehden

Special David Martin AlexanderGeisler

Aus dem Tamriel-Almanach, der der Collector's Edition von The Elder Scrolls 4: Oblivion beiliegt, lassen sich jede Menge Informationen zur "Kehle der Welt" entnehmen: Skyrim. Der Almanach beinhaltet Details zur Spielwelt, Nord-Rasse, Geschichte, zu den Kaisern und vieles mehr.

Jüngere Geschichte

Zwischen Skyrim und den Nachbarn Hochfels und Hammerfell kam es während des kaiserlichen Simulacrum von Jagar Tharn zum Bend'r-Mahk-Krieg, den der Kaiser nach seiner Rückkehr beendete. Damals konnte sich die Provinz im Norden Gebiete von Hochfels und Hammerfell aneignen, die seit dem ersten Zeitalter nicht mehr unter der Herrschaft von Skyrim standen. Dazu zählen die beiden Städte Jehenna und Elinhir sowie einige Teile des Stadtstaats Drachenstern. Zwar versuchen Bretonen und Rothwardonen Widerstand gegen die Nord zu leisten, doch gerade in den Städten gelingt dies kaum, während in den ländlichen Grenzgebieten aktiver gegen die Besatzer vorgegangen wird. Drachenstern hingegen bildet eine Ausnahme, weil der Stadtsaat in einen West und Ost-Teil geteilt wurde, der durch eine Mauer getrennt wird. Beide Teile besitzen eine eigene Regierung eine Atmosphäre von Angst und Misstrauen beherrscht den Alltag. Fast jeden Tag werden auf beiden Seiten Anschläge verübt, obwohl seit den Tagen des kaiserlichen Simulacrums kaum Land den Besitzer gewechselt hat.

Eine der wohlhabendsten und einflussreichsten Grafschaften Skyrims, Einsamkeit, konnte noch mehr Macht erlangen. Durch die strategische Eheschließung von König Thian mit der Königin von Dämmerstein, Macalla, konnte die Grafschaft die Kontrolle über den größten Teil der nördlichen Küste gewinnen. Außerdem versuchte Einsamkeit den eigenen Einfluss durch Aneignung früherer kaiserlicher Lehnsgüter zu vergrößern. Zu diesen Gebieten gehört auch die Insel Roscrea, die seit der Eroberung durch Uriel V. im 271. Jahr dem Kaiser unterstand. Des Weiteren finanziert Einsamkeit seit einiger Zeit Expeditionen die weit vom Festland entfernt ins neblige Geistermeer führen.

In den Dungeons von The Elder Scrolls 5: Skyrim geht's zur Sache: Hier lauern schreckliche Gefahren. Quelle: Bethesda In den Dungeons von The Elder Scrolls 5: Skyrim geht's zur Sache: Hier lauern schreckliche Gefahren. Doch auch der alte Erzrivale der Grafschaft Einsamkeit, Winterfeste, konnte wieder zu Macht und Ansehen gelangen. Dabei belasten die Morrorwind-Flüchtlinge die Stadt nicht, sondern helfen durch neue Ideen, die die Kultur bereichert und den alten Handelsgeist geweckt haben. Dank der Ymir-Sammlung, einer Bibliothek die im Osten vor der Vernichtung bewahrt wurde und nun das akademische Leben der Universität von Winterfeste bestimmt, kommen Gelehrte aus ganz Tamriel nach Winterfeste.

Die anderen beiden Gebiete von Skyrim, Hrothgar und Weißlauf, hatten weniger Glück. Dynastische Fehden, Überfälle der Hörme, Eistrolle und harte Winter mit Überschwemmungen, Feuersbrünsten und Dürren brachten die einst als Kaiserstadt Skyrims geltende Region an den Rand des Ruins. Zu Beginn gab die Bevökerung einer selbst ernannten Lorkhan Priesterin, der örtlichen Leiterin des Hexenzirkels Jsashe, die Schuld daran. Doch aus unerklärlichen Gründen verehren sie die nun als Hexenkönigin von Weißlauf bekannte Frau mittlerweile. Sie regiert im Grunde die Grafschaft, obwohl sie durch ihre Magie noch für keinen Wohlstand sorgen konnte.

Bildergalerie

  1. Seite 1 The Elder Scrolls 5: Skyrim - Die Spielwelt und Frühgeschichte der Region
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