The Elder Scrolls 5: Skyrim - Spielwelt, Nord-Rasse, Geschichte und mehr - Massig Details zum neuen Rollenspiel
SpecialAus dem Tamriel-Almanach, der der Collector's Edition von The Elder Scrolls 4: Oblivion beiliegt, lassen sich jede Menge Informationen zur "Kehle der Welt" entnehmen: Skyrim. Der Almanach beinhaltet Details zur Spielwelt, Nord-Rasse, Geschichte, zu den Kaisern und vieles mehr.
"Skyrim? Was ist das denn?" Solche oder ähnliche Gedanken dürften in den Köpfen von Elder Scrolls-Fans bei der Enthüllung des fünften Teils Skyrim herumgeschwirrt sein. Zumindest bei denen, die sich in der Hintergrundgeschichte Tamriels nicht so gut auskennen wie in ihrer Westentasche. Um diese Wissenslücken zu schließen, haben wir uns den Tamriel-Almanach geschnappt, der jeder Limited Edition von Oblivion beilag, und alle Informationen zu Skyrim in diesem Special zusammengetragen. Hier finden Wissbegierige alle Informationen über die karge Provinz im Norden Tamriels, deren Bewohner und Gefahren. Außerdem erfahrt ihr alles über die legendäre Nordrasse, die Kaiser Skyrims und der jahrhunderte alten Geschichte der Provinz - viel Spaß!
Skyrim ist bekanntermaßen die nördlichste Provinz des The Elder Scrolls-Kontinents Tamriel. Das Land wird im Almanach als atemberaubend Schön mit tödlichen Wintern beschrieben. Umgeben ist Skyrim von ausgedehnten und majestätischen Gebirgszügen. In diesem unwirtlichen Gebiet des Kontinents ist das für seine heißblütige Art bekannte Volk "die Nord" beheimatet. Diese konfliktbereiten Menschen wurden durch die Geschehnisse in ihrer Heimat mächtiger und beständiger. Skyrim gilt auch als einer der antiken Sitze der Macht des Kaiserreichs, was auf der Geschichte des Gebietes basiert. Doch mittlerweile hat die nördliche Provinz viel von ihrem einstigen Einfluss verloren. Das politische Klima in Skyrim gilt als wechselhaft und gefährlich. Spuren von alten Schlachtfeldern zeugen von der Vergangenheit und im Wind sollen noch die Kriegsschreie des alten nedischen Volks zu hören sein. Die alten Schlachten der großen aedrischen Umwälzungen, die Tamriel zu Anbeginn der Zeit ins Leben riefen, scheinen sich hauptsächlich in Skyrim abgespielt zu haben. Darauf deuten auch die erwähnten Spuren von Schlachtfeldern hin. Doch die Geschichte von Skyrim hatte noch größeren Einfluss auf die Entwicklung des Kontinents.
Der Anbeginn und die Frühgeschichte
Quelle: Bethesda
Die Region Skyrim liegt im Norden Tamriels und grenzt unmittelbar an die Spielwelt von Oblivion, Cyrodiil, an.
Die ersten Menschen kamen, dem Almanach zufolge, aus Atmora nach Tamriel und ließen sich dort nieder. Allerdings geschah dies nicht in einer großen Einwanderungswelle, sondern über mehrere hundert Jahre, wodurch es immer wieder zu Konflikten zwischen den Neuankömmlingen und den niedergelassenen Siedlern kam. Es entstanden viele unterschiedliche nedische Kulturen und die Region um Saarthal im nördlichen Küstengebiet wechselte viele Male den Besitzer und wurde durch die harten Umstände mächtiger und beständiger. Allerdings standen den Nedikern schon bald nicht nur andere Menschen gegenüber, sondern mit den Aldmern, den Urelfen, auch ein neuer Feind. Die damals begonnenen Konflikte zwischen Urmenschen und Urelfen setzen sich noch auf gewisse Weise weiterhin fort. Später entwickelten sich die Nediker zu den menschlichen Völkern der Nord, Bretonen und Kaiserlichen, während aus den Aldmern die Ayleiden, Altmer, Dwemer, Chimer, Dunmer und Bosmer wurden.
In dieser Zeit kam auch eine der legendärsten Persönlichkeiten von ganz Tamriel hervor: Ysgramor, der Stammvater aller Nord-Könige. Er zeigte durch seine Taten, dass keine der alten Mächte mehr zu fürchten war als die Nord. Unter König Harald im 113. Jahr des ersten Zeitalters weitete sich das Herrschaftsgebiet von Skyrim aus, in dem die Nord die Dwemer in Redayn und die Altmer und Bretonen in Hochfels überfielen. Außerdem halfen die Nord den Bewohnern Cyrodiils beim Sklavenaufstand gegen die Ayleiden, wodurch deren Herrschaft im Süden beendet wurde. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Größe Skyrims immer nach Verlauf der einzelnen Schlachten.
Quelle: Bethesda
Die Spielwelt von The Elder Scrolls 5: Skyrim reicht von eisigen Berg-Gebieten bis hin zu dichtbewachsenen Wäldern.
Damals galt Cyrodiil als eigenständiges Territorium, dennoch schlossen Nord und die frühen Bewohner der späteren Kaiser-Provinz ein loses Bündnis gegen die Elfen. Aus den gemeinsamen Kulturen der beiden Menschenvölker bildete sich der Kult der Aedra-Verehrung. Bis zum Zerfall des Reichs blieb Skyrim vorherrschender Menschenstaat in Tamriel. Doch Konflikte und Rivalitäten im Ysgramor-Clan sorgten für Kämpfe zwischen den Häuptlingen. Dadurch verlor Skyrim Gebiete in Morrorwind und Hochfels. Außerdem bildeten sich in bestimmten Bereichen Skyrims eigene Königreiche. Seit damals gelang es immer wieder Königen Skyrim zu vereinen, doch dieser Zusammenschluss war nie von Dauer, da die Konfliktbereitschaft im Charakter der Nord verankert ist. Dies nutzten das cyrodiilische Kaiserreich und das spätere Septim-Imperium für ihre eigenen Zwecke und zogen die kriegerischen Nord auf ihre Seite, bevor sie sich zu Feinden entwickeln konnten. Deshalb bezeichnet der Almanach Skyrim als den starken Arm des Herzens des Kaiserreichs, Cyrodiil, im dritten Zeitalter.
Im 120. Jahr trat die größte Bedrohung für die Einheit des Imperiums auf. Die Tante der Kaiserin Kintyra, die sogenannte Wolfskönigin von Einsamkeit, Potema, zettelte einen Aufstand an. Dieser wuchs sich zu einem blutigen Bürgerkrieg aus, der Unterdrückt wurde. Doch die Folgen des Bürgerkrieges sind durch die starke Untergrundbewegung Hörme weiterhin spürbar. Diese Vereinigung ist der Überzeugung, dass Potema und ihr entthronter Sohn Uriel III. die Letzten von Tiber Septims wahrem Geblüt sind. Aus diesem Grund führen die Hörme Überfälle durch, die den Interessen des Kaiserreichs schaden.
