The Devil in Me: Der Abschluss der The Dark Pictures Anthology - Seite 2
Special
Der letzte Teil der The Dark Pictures Anthology steht in den Startlöchern. Wir haben The Devil in Me bereits angespielt und verraten euch, worum es geht.
Auch mit dem zweiten männlichen Teammitglied Mark hat Kate so ihre Probleme. Schließlich waren die beiden vor nicht allzu langer Zeit ein Paar und alle Gefühle sind daher noch nicht verflogen. In den Vorgängern wirkten die Figuren deutlich steriler als in The Devil in Me. Es sieht bisher so aus, als hätten die Entwickler mit den Charaktereigenschaften an den richtigen Stellschrauben für eine interessante Story gedreht. Gespielt wird unser Filmteam wieder von realen Schauspielerinnen und Schauspielern.
Hochkaräter à la Rami Malek, Ashley Tisdale oder Hayden Panettiere wie in früheren Titeln von Supermassive Games sind zwar nicht dabei, doch immerhin hat es mit Jessie Buckley eine Oscarnominierte in den Cast geschafft. Die Animationen und die Mimik der Charaktere sahen in unserer Vorabversion bereits um einiges schicker aus als noch in House of Ashes, dem letzten Teil der Reihe. In der kompletten Anthology hatten die Figuren immer wieder Gesichtsaussetzer beim Zeigen von Emotionen, doch bisher konnten wir solche Fehler noch nicht feststellen.
In diesem Artikel
Gadgets zum Überleben
Quelle: PC Games
Charlies Visitenkarte ist hilfreich, um in versperrte Schubladen zu schauen. Meistens finden wir darin bestimmte Geheimnisse.
Eine Neuerung bietet The Devil in Me mit einzigartigen Gegenständen, die unsere Charaktere besitzen. Die müssen immer wieder als Hilfe eingesetzt werden, um einen Schritt weiterzukommen oder um an Geheimnisse zu gelangen.
Charlies Visitenkarte lässt sich beispielsweise als Schlossknacker benutzen; Tontechnikerin Erin besitzt ein Richtmikrofon, mit dem sie Geräusche hinter Wänden abhören kann und Mark hat die Fähigkeit, mit dem Blitz seiner Kamera kurzzeitig für Licht zu sorgen.
Laut den Entwicklern sollen wir diese Gadgets im Spielverlauf auch verlieren oder einem anderen Charakter übergeben können. Dann könnte das kleine, neue Feature vielleicht doch zum Gamechanger werden, schließlich geht's in The Devil in Me ja doch immer wieder um Leben und Tod.
Umfangreicheres Gameplay
Quelle: PC Games
Finstere Gänge, unheimliche Geräusche und mittendrin unser Fünferteam: Das Setting ist grandios, jetzt muss nur noch die Story und das Gameplay abliefern.
Um in so einem Horrorhaus zu überleben, ist auch eine gewisse Fitness sehr hilfreich. Und unsere Filmcrew ist definitiv besser in Schuss als alle Figuren der Vorgänger. Die Entwickler haben nämlich Sprint- und Kletterfunktionen eingebaut. Gerade das langsame Bewegungstempo galt immer wieder als Kritikpunkt.
Auf Knopfdruck laufen unsere Charaktere nun also deutlich schneller, was auch für weitere Durchläufe der Story extrem angenehm ist. Beim Klettern hakt es dagegen bisweilen mit der Kameraperspektive. Da verschwinden unsere Figuren schon einmal ganz gerne für kurze Zeit vom Bildschirm. Insgesamt sind die Gameplay-Erweiterungen dennoch ein guter Schritt nach vorn.
Neben den üblichen Rätselaufgaben und den Quicktime-Events gibt's nun vielleicht auch noch die Möglichkeit, mit einem Sprint aus einer kurzen Verfolgungsjagd zu entkommen. Denn längere Katz-und-Maus-Spiele lässt das Leveldesign nicht zu.
Grandioses Setting
Dafür sind die engen Hotelabschnitte einfach nicht gebaut. Und dennoch passt die Location perfekt in das gruselige Szenario. Die The Dark Pictures Anthology hatte zwar nie eine offene Welt, doch die Schauplätze waren meistens weitläufiger als im kommenden Titel.
Quelle: PC Games
Wer ist der geheimnisvolle Typ unter der Maske und was möchte er von uns? Das erfahren wir, wenn wir an seinen makabren Spielchen teilnehmen.
Mit dem World's Fair Hotel stehen enge Korridore, dunkle Ecken und etliche geheime Räume im Vordergrund. Am ehesten lässt sich das Setting noch mit dem alten Frachtschiff aus Man of Medan vergleichen.
Trotz des Horrors hat das Gebäude jedoch etwas Prunkvolles und glänzt mit deutlich mehr Details als die Vorgänger. In Sachen Grafik schaltet Supermassive Games mit The Devil in Me einen Gang höher im Vergleich mit den restlichen Spielen der Reihe.
Auch der Sound passt sich dem düsteren Ambiente perfekt an. Die Synchronsprecher in der Originalversion machen ebenfalls einen guten Job. Eine deutsche Sprachausgabe stand uns noch nicht zur Verfügung, diese wird im fertigen Spiel aber vorhanden sein.
Meinung
The Devil in Me erscheint am 18. November 2022 für PC, PS5, PS4, Xbox Series und Xbox One und beendet zumindest die erste Staffel der The Dark Pictures Anthology. Über weitere Titel ist bisher allerdings noch nichts bekannt. Vielleicht bekommen wir aber ja in der Release-Fassung einen Hinweis auf die Fortsetzung der Reihe.
