The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me angespielt: Die interessanteste Story der Reihe

Special Michael Grünwald
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me angespielt: Die interessanteste Story der Reihe
Quelle: Bandai Namco / Supermassive Games

Halloween steht vor der Tür und daher auch etliche Horrorspiele. Nach Scorn erscheint mit The Devil in Me im November unter anderem der Abschluss der The Dark Pictures Anthology. Wir haben den letzten Teil der Reihe bereits angespielt und verraten euch, warum wir uns aufs Finale freuen.

Von Geistern, Hexen, Monstern und Zombies kann man in Videospielen eigentlich nicht genug bekommen. Bis auf die wandelnden Matschbirnen hat die The Dark Pictures Anthology in den ersten drei Teilen bereits sämtliche Horrorwesen abgedeckt. Stoßen nun also die wohl klassischsten Gruselgestalten zur Reihe oder geht es im letzten Part "The Devil in Me" vielleicht sogar um den Satan höchstselbst? Nichts davon wird es, denn Entwicklerstudio Supermassive Games fährt mit der Übersinnlichkeit ein gutes Stück zurück und bietet zum Abschluss der The Dark Pictures Anthology lieber makabre Spiele à la SAW an.

Einen Abschnitt aus dem ersten von drei Akten durften wir bereits anspielen und haben neben den neuen Features des Spiels auch schon einen Einblick in die Story bekommen. Die schließt zwar nicht hundertprozentig aus, dass nicht doch etwas Übernatürliches eine Rolle spielt, doch sie kommt deutlich geerdeter daher als die Geschichten der Vorgänger. Für den letzten Teil der ersten Staffel scheinen sich die Entwickler wirklich ins Zeug gelegt zu haben, bisher sieht das Finale der Reihe nämlich äußerst vielversprechend aus.

Von Jägern zu Gejagten

Wie in jedem Teil übernehmen wir reihum die Steuerung der fünf Figuren. Doch alle sind sterblich und jede Entscheidung kann die Geschichte verändern. Quelle: PC Games Wie in jedem Teil übernehmen wir reihum die Steuerung der fünf Figuren. Doch alle sind sterblich und jede Entscheidung kann die Geschichte verändern. In The Devil in Me (jetzt kaufen 39,99 € )üübernehmen wir einmal mehr die Steuerung einer kleinen Gruppe an Personen. Genauer gesagt schlüpfen wir in die Rollen einer fünfköpfigen Filmcrew. Das Team setzt sich aus dem Gründer und Kopf von Lonitt Entertainment, Charlie Lonitt, den Technikern Jamie und Erin, dem Kameramann Mark und der Journalistin Kate zusammen.

Die fünf Hauptdarsteller arbeiten an einer Dokumentarfilmreihe über bekannte, amerikanische Serienkiller. Die letzte Episode über Herman Mudgett alias H. H. Holmes soll etwas ganz Besonderes werden, doch unserer Crew gehen die finanziellen Mittel aus.

Wie aus dem Nichts eröffnet sich unseren fünf Protagonisten allerdings eine Chance, in eine Nachbildung des berühmt-berüchtigten World's Fair Hotel, in dem der Mörder sein Unwesen trieb, zu gelangen. Ein mysteriöser Architekt und Sammler namens Granthem Du'Met lädt die Crew in das replizierte Gebäude ein.

Schnell stellt sich jedoch heraus, dass irgendwas in dem Hotel nicht stimmt. Nicht einmal der Hausherr selbst scheint großes Interesse daran zu haben, sich unserem Team vorzustellen. Relativ zügig herrscht unter unseren Charakteren auch Uneinigkeit über das weitere Vorgehen, denn irgendetwas Unheimliches treibt in den Gemäuern sein Unwesen.

Inspiration durch Klassiker

Diese Automatroniken finden wir häufiger im Spiel. Unser Serienkiller ist ein leidenschaftlicher Bastler. Quelle: PC Games Diese Automatroniken finden wir häufiger im Spiel. Unser Serienkiller ist ein leidenschaftlicher Bastler. Nachdem wir nun einen Abschnitt aus The Devil in Me anspielen durften, können wir bereits sagen, dass dem Horrortitel das ein wenig veränderte Szenario ausgesprochen guttut. Nicht nur einmal mussten wir an manchen Stellen an die geniale SAW-Reihe und die makabren Spielereien von Jigsaw denken.

Laut den Entwicklern haben sie sich für den Abschluss der The Dark Pictures Anthology jedoch noch von weiteren Klassikern wie The Shining, Halloween und Psycho inspirieren lassen. Wenn wir uns genauer umsehen und zuhören, fallen uns sogar immer wieder Anspielungen zu diesen Horrorstreifen auf.

Da der Killer im gesamten Hotel automatronische Figuren einsetzt, wir zwischendurch immer wieder auf Fallen achten und harte Entscheidungen treffen müssen, sind die größten Parallelen aber eindeutig bei SAW zu finden. Optisch muss sich The Devil in Me hinter größeren Produktionen wie The Quarry nicht verstecken. Bisher wirken auch Mimik und Gestik absolut top. Quelle: PC Games Optisch muss sich The Devil in Me hinter größeren Produktionen wie The Quarry nicht verstecken. Bisher wirken auch Mimik und Gestik absolut top.

Wie bei Spielen von Supermassive Games typisch, lässt sich in den meisten Fällen eine Wahl treffen, was wir als Nächstes tun und für welchen anderen Charakter wir Partei ergreifen oder wen wir eben überstimmen. In unserer Anspielsession hatten wir zwar noch keine Möglichkeit, eine Figur durch eine falsche Entscheidung zu verlieren, doch diese wird es mit Sicherheit nicht nur einmal geben.

Ecken und Kanten

Erschwerend kommt hinzu, dass es in unserer Filmcrew an einigen Fronten ordentlich brodelt. Da hätten wir unter anderem Spannungen zwischen dem Besitzer Charlie und Kate. Die Journalistin wirft dem Sturkopf immer wieder vor, ein Geizhals zu sein und als Chef zu versagen. Das führt zu mehrfachen Reibereien über das weitere Vorgehen der Gruppe.

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