Was bei uns die Gebrüder Grimm sind, ist in den USA Dr. Seuss. Der prominente Autor verfasste bis in die 50er moderne Märchen in Reimform über seine Kunstfiguren "Der Grinch" und "The Cat in the Hat".
Während die Verfilmung von "Der Grinch" noch gefallen konnte, schwächelt die neue Adaption allerdings. Als Kinder einer allein erziehenden Mutter (Kelly Preston) haben es Conrad (Spencer Breslin) und Sally (Dakota Fanning) nicht gerade leicht. Quinn (Alec Baldwin), der schmierige Freund der Mutter, sieht Conrad am liebsten in der Militärschule. Und weil am Abend eine wichtige Party mit dem überpeniblen Chef ansteht, erhalten die beiden absolutes Spielverbot, um auch ja nichts dreckig zu machen.
Doch dann taucht plötzlich eine Katze mit zwei Beinen und einem lustigen Hut auf dem Kopf (Mike Myers) auf und verleitet die Kinder zu einem spaßigen Nachmittag, in dessen Verlauf die Babysitterin eingeschleimt, das Abendkleid der Mutter ruiniert und das Haus völlig zerstört wird.
An Extras enthält die Scheibe einen ausführlichen Audiokommentar mit Alec Baldwin und Regisseur Bo Welch sowie diverse, kindgerecht aufbereitete Features über die Protagonisten und den Geschichtenerzähler Dr. Seuss. MS
