The Casting of Frank Stone: Macht Supermassive Games wieder einen Schritt nach vorn?

Special Michael Grünwald
The Casting of Frank Stone: Macht Supermassive Games wieder einen Schritt nach vorn?
Quelle: Behaviour Interactive

Der Release von The Casting of Frank Stone steht kurz bevor. Wir durften bereits einen Prolog anspielen und verraten euch, worum es geht.

Never change a running system

Hin und wieder werden wir im fertigen Spiel jedoch erneut Entscheidungen treffen dürfen, von denen das Überleben unserer Figuren abhängt. Versuchen wir die schnelle, aber gefährliche Abkürzung oder gehen wir auf Nummer sicher, lassen dadurch aber wichtige Zeit verstreichen?

Das liegt in unserem Ermessen und macht die Spiele von Supermassive so besonders. Zumindest wenn die Entscheidungen klar sind und wir nicht aufgrund eines Verständigungsproblems eine schlechte Wahl treffen. In unserem Demo-Part wirken die Optionen aber allesamt logisch.

Wir steuern unsere Figuren meistens wieder direkt aus der Third-Person-Ansicht, können zusätzlich klettern und ein wenig schneller laufen. Einen richtigen Sprintknopf gibt's nicht. Zwischendurch bekommen wir außerdem Quick-Time-Events serviert, bei denen wir im richtigen Moment eine bestimmte Taste drücken müssen.

Ein Mann mit Schweißerhelm und einem Messer in der Hand schaut auf den Boden Quelle: Behaviour Interactive Schaffen wir das nicht, erhalten wir häufig eine zweite Chance. Die Reaktionstests entscheiden also nicht beim ersten Versuch über Leben und Tod. Das ist auch eine gute Entscheidung der Entwickler, schließlich sind Fehler schnell passiert.

Ähnlich sieht das bei den Events aus, bei denen wir schnell auf einen Knopf hämmern sollen, um etwas aufzustemmen oder einen Zweikampf zu gewinnen. Die Spielmechaniken kennen wir bereits sehr gut aus anderen Spielen von Supermassive und daran wird sich auch in The Casting of Frank Stone nichts verändern.

Aus Fehlern lernen

Das muss es aber auch nicht, solange die Schwierigkeiten aus The Quarry und der Dark Pictures Anthology nicht zurückkehren. Manche Spielabschnitte wirkten hier aufgrund von bestimmten vorher getroffenen Entscheidungen deplatziert und passten nicht ins Gesamtbild.

Die Titel der Anthology fielen außerdem viel zu kurz aus, um für eine vernünftige Charakterentwicklung zu sorgen. Das Handeln vieler Figuren war dementsprechend nicht nachvollziehbar und machte aus unseren eigentlichen Helden belanglose Charaktere.

Wichtig wird auch sein, Mimik und Gestik nicht zu übertrieben zu gestalten. Ein weiteres Problem, das die genannten Titel in den letzten Jahren immer wieder mit sich brachten. Häufig stellte sich dabei der sogenannte Uncanny-Valley-Effekt ein, bei dem Gesichter eher Abneigung beim Spieler auslösten.

Drei Personen filmen einen liegenden Körper Quelle: Behaviour Interactive Bislang machen die Gesichtsausdrücke in The Casting of Frank Stone auf uns aber einen deutlich besseren Eindruck. Die Mimik ist nachvollziehbarer und menschlicher. Und das macht einiges aus. Obwohl wir den Hauptcast noch nicht kennenlernen und bisher nur in die Haut von Sam Green schlüpfen durften, sind wir vorerst optimistisch.

Alle gegen einen

Noch nicht angekündigt, aber wohl enthalten, ist ein Koop-Modus. Im Hauptmenü steht zumindest eine Mehrspielerauswahl parat. Ausprobieren konnten wir den Bereich des Spiels aber noch nicht. Daher lässt sich auch nicht sagen, ob es sich um einen Online- oder Couch-Koop handelt. Vielleicht sind auch beide Modi integriert.

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