Gaming-Tastaturen: Tipps vor dem Kauf und 40 mechanische Modelle in der Marktübersicht
Special
In unserem Special zum Thema Gaming-Tastaturen bieten wir eine Marktübersicht mit 40 mechanischen Modellen. Zudem erfahrt ihr einiges, was euch die Kaufentscheidung erleichtern dürfte. Es geht um Themen wie die Vor- und Nachteile der Bauweisen Rubberdome und mechanisch, um Funktionsweisen und Sorten von mechanischen Tastern (auch Switches genannt), Makros und mehr.
Eine gute Tastatur kann den Alltag angenehmer gestalten und je nach Bauart bei Spielen ab einem gewissen Spieler-Niveau auch einen minimalen Vorteil bringen, da die Tastenbefehle einen winzigen Augenblick früher registriert werden. Auch Sondertasten, vorrangig die, die mit individuellen Makros programmierbar sind, können hilfreich sein. Und für manch einen ist eine ansteuerbare RGB-Beleuchtung bei einer Tastatur das Sahnehäubchen für den Gaming-Schreibtisch. In unserem Special klären wir alles Wichtige rund um Tastaturen, sodass ihr am Ende hoffentlich schlauer seid, was die Grundlagen für euren nächsten Tastatur-Kauf angeht. Es geht dabei um Themen wie Rubberdome und mechanische Tastaturen, Makros, Baugrößen und Beleuchtung. Zudem haben wir eine aktuelle Übersicht mit 40 mechanischen Gaming-Tastaturen ab 50 Euro vorbereitet.
Tastatur-Arten: Alles auch Geschmackssache
Das Tippgefühl einer Tastatur kann für viele ein besonders wichtiger Faktor sein. Fühlt es sich beim Tippen eher weich oder hart an? Gibt es ein klares oder eher schwammiges Feedback, das einem mitteilt, wann die Taste wirklich gedrückt ist? Oder gar keines? Wie schwer ist es, eine Taste zu drücken? All dies sind Bausteine für das Tippgefühl, das je nach Bauweise der Tasten auch teurer als bei einer Standardtastatur sein kann.
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Aber: Bei dem eigentlichen Tippgefühl von Tastaturen, das von der Tastentechnik abhängt, streiten sich die Geister - die einen bemerken ohnehin keinen Unterschied, die anderen bemerken selbst kleine Differenzen beim Tastenverhalten und legen Wert darauf, das Optimum zu nutzen. Wieder andere merken zwar Unterschiede, stufen sie aber als unwichtig ein und belassen es bei einer günstigen Tastatur. Doch welche Arten von Tasten, die das Tippgefühl im großen Maße bestimmen, gibt es überhaupt?
Rubberdome und mechanische Bauweise
Die beiden Grundarten bei Tastaturen sind Rubberdome und mechanische Modelle. Bei Rubberdome-Tastaturen sitzt zwischen den Tasten und der Tastatur-Platine eine Art Gummimatte. In der Matte sind überall dort, wo eine Taste sitzt, kleine Kuppeln (Englisch: Dome). Drückt man eine Taste, wird die Kuppel eingedrückt und drückt eine Folie auf die Tastatur der Platine, um einen Kontakt auszulösen, der als Tastendruck gilt.
Quelle: Logitech
Aufbau Logitech GL Linear Switch
Lässt man die Taste los, wölbt sich die Kuppel wieder auf und schiebt damit die Taste in ihre Ausgangsposition zurück. Der Nachteil: Das Material kann ausleiern, sodass das Tippen im Laufe der Zeit schwammiger wird. Der Vorteil: Die Produktion ist sehr billig, so dass Rubberdome die eigentlich viel ältere Bauweise mit mechanischen Tasten fast komplett vom Markt verdrängt hatte. Es waren schließlich Gamer, die die Vorzüge der mechanischen Tastaturen wiederentdeckten. Inzwischen sind vorwiegend im Gaming-Bereich etliche Modelle vertreten.
Doch was macht eine mechanische Tastatur aus? Jede Taste besteht aus einem Taster, auch Switch genannt, sowie der Taster-Kappe, auf der die Beschriftung steht. Im Switch ist eine Konstruktion, die dafür sorgt, dass sich beim Drücken der Taste nach einem bestimmten zurückgelegten Weg ein Stromkreislauf schließt und die Taste als gedrückt gilt.
Zudem gibt es eine Metallfeder, sodass die Taste nach dem Loslassen wieder in die Ausgangsposition hochgedrückt wird. Der Vorteil: Solche mechanischen Tasten sind extrem präzise und bleiben sehr lange auf einem gleichbleibenden Niveau, was das Tippgefühl angeht. Der Nachteil: Mechanische Tastaturen können je nach dem beim Tippen relativ laut klacken oder auch ein metallisches Geräusch von sich geben, weswegen es auch Modelle mit gedämpften Tasten gibt.
Neben rein mechanischen Switches gibt es inzwischen auch optisch-mechanische Switches - hier gibt es keine Konstruktion, die einen Stromkreis schließt, sondern eine kleine Lichtschranke. Wird die Taste weit genug heruntergedrückt, wird das Licht unterbrochen - die Taste gilt als gedrückt. Eine Feder, die die Taste wieder zurückdrückt, gibt es aber auch hier.
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