Super Mario Galaxy: Ein Blick zurück - so gut war das Wii-Original

Test Lukas Bohnau
Super Mario Galaxy: Ein Blick zurück - so gut war das Wii-Original
Quelle: PC Games

Kaum ein 3D-Mario hat Spieler so verzaubert wie Super Mario Galaxy - nun kehrt der Klassiker auf die Nintendo Switch zurück.

Neben den grafischen Updates verfügen beide Spiele auch noch über einen neuen Hilfe-Modus, der gerade für Einsteiger interessant sein könnte. Nicht nur können wir anstatt drei dann doppelt so viele Treffer verkraften, bevor wir Game Over gehen - bewegen wir uns nicht, regeneriert Mario mit der Zeit seine Kraftpunkte ganz von allein. Auch von der Map fallen ist nicht mehr möglich. Was euch im normalen Modus sofort ein Leben kosten würde, lässt euch im Hilfe-Modus einfach wieder auf den Kurs schweben, ohne negative Folgen.

Wer es etwas entspannter angehen möchte kann in den Switch Neuauflagen den Hilfe-Modus aktivieren. Quelle: PC Games Wer es etwas entspannter angehen möchte kann in den Switch Neuauflagen den Hilfe-Modus aktivieren. Und inhaltlich? Da sieht es leider etwas mau aus. Bis auf ein zusätzliches Kapitel in Rosalinas Bilderbuch in Super Mario Galaxy 1 und einer neuen Bilderbuchgeschichte in Super Mario Galaxy 2 haben die Neuauflagen keine neuen Inhalte zu bieten. Mit Blick auf den Preis schmerzt diese Tatsache wohl am meisten. Schön ist zumindest, dass man im Hauptmenü Zugriff auf die Musikstücke aus beiden Spielen hat und sich alle 154 Titel dort anhören kann. Enttäuscht über die spärlichen Ergänzungen sind wir dennoch.

Im Hilfe-Modus erleiden wir bei einem Sturz von der Map kein Game Over, sondern werden einfach wieder auf den Weg zurückgesetzt. Quelle: PC Games Im Hilfe-Modus erleiden wir bei einem Sturz von der Map kein Game Over, sondern werden einfach wieder auf den Weg zurückgesetzt.

Ein Blick zurück: So gut war Super Mario Galaxy

Schauen wir uns aber doch nochmal beide Spiele im Detail an und starten mit Super Mario Galaxy 1. Wie in fast jedem Mario-Spiel ist die Story eigentlich nicht der Rede wert, auch wenn die inszenierte Cutscene am Anfang - vor allem für damalige Verhältnisse - ziemlich beeindruckend aussah. Bowser greift das Pilzkönigreich an, entführt also wieder Peach, und Mario macht sich auf den Weg, sie zu retten. Das Besondere: Schauplatz ist diesmal nicht das Pilzkönigreich mit Bowsers Festung als Endziel, sondern es geht ins Weltall!

Das war wohl nichts mit feiern! Während des Sternenstaubfestes wird das Pilzkönigreich von Bowser und seinen Schergen überfallen. Quelle: PC Games Das war wohl nichts mit feiern! Während des Sternenstaubfestes wird das Pilzkönigreich von Bowser und seinen Schergen überfallen. Hier lernen wir auch erstmals Rosalina kennen, die als Wächterin der Sternenwarte ebenfalls ein Problem mit Bowser hat. Der nutzt nämlich die Kraft der kostbaren Powersterne für seine bösen Machenschaften.

Rosalina die Wächterin der Sternenwarte und Mama aller Lumas hatte in Super Mario Galaxy ihren allerersten Auftritt. Quelle: PC Games Rosalina die Wächterin der Sternenwarte und Mama aller Lumas hatte in Super Mario Galaxy ihren allerersten Auftritt. Die Sternenwarte in Super Mario Galaxy ist vergleichbar mit Peachs Schloss aus Super Mario 64 oder Isla Delfino aus Super Mario Sunshine und dient als Hubworld, von der aus wir die verschiedenen Levels beziehungsweise Galaxien betreten können. Leider bietet die Sternenwarte als Hubworld aber insgesamt weniger Geheimnisse, die es zu entdecken gibt. In jedem Level haben wir das Ziel, einen Powerstern zu ergattern. Die schalten mit der Zeit nicht nur neue Galaxien frei, sondern versorgen die Sternenwarte auch mit Energie, die uns Stück für Stück näher zu Bowser bringt.

  1. Seite 1 Das ist neu in den Switch Versionen
  2. Seite 2 Ein Blick zurück - so gut war Super Mario Galaxy
  3. Seite 3 120 Powersterne wollen gefunden werden
  4. Seite 4 Super Mario Galaxy 2: Noch mehr kreativer Spielspaß
  5. Seite 5 Macht es denn auch 2025 noch Spaß?
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