Stray: Katzen-Abenteuer in der Vorschau - Seite 2
Special
Nachts sind alle Katzen grau. Nur nicht in Stray, da leuchten sie in den Farben der Neonreklamen. Im Action-Adventure schlüpft ihr in das Fell eines Vierbeiners und erkundet eine menschenleere Cyberpunk-Metropole. Was euch dabei erwartet, haben wir uns noch vor Release in einer großen Gameplay-Präsentation angesehen. Alle Erkenntnisse gibt's in der Vorschau.
Doch natürlich liefert das Adventure nicht nur was fürs Auge, auch spielerisch wird einiges geboten: Die Cyberpunk-Metropole wartet durch ihre Höhen und Tiefen mit zahlreichen Möglichkeiten zur vertikalen Erkundung auf. Es gibt Leitern, Aufzüge und vieles mehr. Aber natürlich könnt ihr auch einfach auf vier Pfoten umherstreifen und über Dächer klettern.
Dabei kommt jedoch kein klassisches Platforming-Gameplay zum Einsatz. Ihr könnt also nicht einfach da hinspringen, wo ihr möchtet. Eure Kletterpfade sind meist vorgegeben, heißt: Das Spiel bietet euch etwa die Option, auf einen Vorsprung zu hüpfen, was ihr dann per Knopfdruck direkt macht. Auf die Art ist es unmöglich, durch einen Fehltritt in den Tod zu plumpsen. Das Spielgefühl bleibt flüssig, intuitiv und behält sich eine gewisse Freiheit. Das heißt im Umkehrschluss, dass Stray nicht allzu anspruchsvoll wird, sondern sich mit seinem zugänglichen Konzept mehr an die breite Masse richtet. Entsprechend gibt es keine Survival-Aspekte. Eure Katze kann zwar fessen und trinken, sie muss es aber nicht.
In diesem Artikel
Kein Katzenkampf
Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ihr komplett gefahrlos in der Gegend unterwegs seid. Den Entwicklern war ein ausbalancierter Spielrhythmus enorm wichtig. Entspannte Abschnitte, in denen ihr in Ruhe ein größeres Areal erkundet, ohne in eine bestimmte Richtung gedrückt zu werden, wechseln sich mit packenden Stealth-Passagen ab, in denen ihr euch in Papierkartons verstecken müsst. Es gibt action-geladenen Script-Sequenzen, Verfolgungsjagden und gelegentlich Kämpfe gegen die sogenannten Zurks - orange Krabbelviecher, die ein wenig an die Headcrabs aus Half-Life erinnern. Hier könnt ihr sogar draufgehen, sodass ihr ab dem letzten Checkpoint von vorn anfangen müsst.
Damit das nicht passiert, habt ihr stets einen kleinen Begleiter dabei: eine fliegende Drohne namens B12, die ihr in einem Rucksack mit euch herumtragt. Der kleine Racker verfügt über eine Art Laser-Angriff, mit dem ihr euch auch verteidigen könnt. Allerdings nur im Ernstfall, Stray soll kein kampflastiges Spiel werden.
