Stranded: Alien Dawn in der Vorschau: RimWorld in 3D! - Seite 2
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In Stranded: Alien Dawn crasht ihr mit eurem Raumschiff auf einem fremden Planeten und müsst irgendwie versuchen, in einer feindlichen Umgebung zu überleben. Dabei setzt das Early-Access-Spiel auf ein tiefgreifendes Survival-Management-System rund um wenige, dafür umso wichtigere Charaktere und erinnert nicht selten an RimWorld. Macht das Spaß?
Stranded: Alien Dawn kann also durchaus komplex werden. Um alle Überlebenden glücklich und am Leben zu halten, braucht es einiges an Planung. Echter Fortschritt in eurer Basis zeigt sich nur langsam, dafür wirkt er aber organisch. Gerade weil es über die üblichen Survival-Spielmechaniken hinausgeht, dafür aber eine tiefere Management-Simulation bietet, ist das Spiel sicherlich nicht für jeden etwas.
Heute soll es regnen, stürmen oder schneien
Richtig gut umgesetzt sind die Wetter-Mechanik und der Jahreszeiten-Wechsel. Ihr müsst immer auf alles vorbereitet sein und eure Leute vor den meteorologischen Gefahren eines fremden Planeten schützen. So kann es etwa vorkommen, dass ihr eines Tages von einem Meteoriten-Schauer überrascht werdet oder ein Ascheregen eure Überlebenden quält. All das sind Dinge, mit denen ihr umgehen müsst. Ihr könnt Häuser bauen, um vor den Witterungsbedingungen besser geschützt zu sein. Wenn es Asche regnet, sollte eure Crew nicht zu lange draußen bleiben, um nicht krank zu werden. Es gibt noch viele andere Gefahren, die auf Sobrius lauern.
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Aber auch das Wetter kann zur Herausforderung werden: Wenn ihr im Regen draußen schlaft, fühlen sich eure Überlebenden danach nicht besonders gut. Und geht es Richtung Winter, solltet ihr ausreichend Gemüse konserviert haben, damit eure Leute nicht verhungern. Auch wenn ihr auf einem fremden Planeten und nicht auf der Erde seid - die meisten Pflanzen wachsen im Winter nun mal nicht.
Quelle: PC Games
Haben wir uns erstmal ein kleines Haus gebaut, ist es wichtig, dass wir es mit Strom versorgen. Schließlich will niemand im Dunkeln leben, erst Recht nicht auf einem fremden Planeten.
Die Simulation der einzelnen Charaktere ist realistisch und motiviert, euch mit ihnen näher zu befassen. Sie alle entwickeln untereinander nach und nach Beziehungen, sind unterschiedlich gut für verschiedene Tätigkeiten geeignet. Und ihr könnt sie sogar mit selbst hergestellten Ausrüstungsgegenständen versorgen. So solltet ihr im Winter nicht ohne Mantel oder Jacke das Haus verlassen.
Diesen Mantel oder diese Jacke müsst ihr aber erst einmal herstellen. Deshalb gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge! Baut man im Sommer schon ein paar der lila Pflänzchen an, kann man daraus später Leder machen und dann ganz in Ruhe einen Mantel daraus schneidern.
Auch die Bedürfnisse unserer Überlebenden müssen wir immer im Blick behalten. Die wollen nämlich nicht jeden Tag Gemüsesuppe als Hauptnahrungsmittel vorgesetzt bekommen, sondern auch mal ein bisschen Abwechslung in der Küche. Manch einer spielt gerne ein Instrument, um sich vom harschen Alltag zu erholen, während ein anderer lieber auf einen Boxsack einschlägt, um runterzukommen.
Geschichten von 1001 Alien-Planeten
In unserer Zeit mit Stranded: Alien Dawn haben wir so einige kuriose Geschichten erlebt. Schon direkt am Anfang bietet sich uns ein interessantes Schauspiel: Eine der Überlebenden hört nicht auf zu weinen und Panik zu schieben. Was könnte man da als verantwortungsbewusster Überlebenskünstler nur tun? Unser Charakter entscheidet sich kurzerhand, den armen Quin bewusstlos zu prügeln.
Problem gelöst, oder? Quin ist nicht mehr traurig und zieht auch die anderen Überlebenden nicht mit runter. Nun, ist man ein Monster und löst seine Probleme gerne kurzfristig, mag das wohl stimmen. Aber langfristig ist das Niederschlagen von Überlebenden, weil sie gerade einen Meltdown haben, keine Option. Das merkt man auch spätestens dann, wenn die Meltdowns zur Regelmäßigkeit werden.
Als wir eines Tages von ekelhaften Riesen-Kakerlaken angegriffen werden, sind wir überhaupt nicht vorbereitet und unser Lager wird überrannt. Vier von fünf Charakteren werden schwer verwundet, bevor wir es mit letzter Kraft schaffen, die Eindringlinge abzuwehren. Aber was ist mit dem Fünften? Ganz einfach, der war gar nicht im Lager, sondern am anderen Ende der Karte gerade dabei, eine interessante Pflanzenart zu erforschen.
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