Starfield Reisetagebuch Teil 3: Der Weltraum, unendlich leere Weiten?
Special 44,99 €
Wie spielt sich Starfield? In Teil 3 meines Tagebuchs stellen wir das System hinter Starfield auf die Probe: Wie viel Spiel steckt in den Tausend Planeten?
Bethesda in Hochform
Die ganze Questline rund um die Siedlerfamilien hat sich nicht nur finanziell gelohnt, sondern auch in Sachen Unterhaltung. Natürlich gewinnt diese Mini-Story keinen Oscar, aber sie unterhält dennoch ein bis zwei Stunden und passt perfekt in das Universum, das Starfield zeichnet. Obendrauf liefert sie einen Vorgeschmack auf das, was dort draußen wartet. Ohne Ziel und ohne Pläne einfach in ein System zu springen und dabei in eine umfangreiche Questline zu stolpern, gibt mir Zuversicht, dass Starfields Spielwelt eben doch nicht so leer ist wie befürchtet.
Natürlich wird man auf den Planeten und Monden stellenweise nichts finden oder einfach nur zufallsgenerierte Punkte. Die halten aber dennoch bisweilen auch größere Außenposten und sogar kleine Story-Snippets bereit. So finde ich etwa in einem verlassenen Minenlager die Leiche eines Familienvaters. Der hat vor seinem Ende einen Abschiedsbrief geschrieben, den ich dann zu seiner Familie in New Atlantis bringen soll. Und als ich bei einem weiteren Planeten mal nach dem Rechten schaue, treffe ich auf eine der Auftraggeberinnen aus der Mission in Teil 2 meines Tagebuchs.
Sie bedankt sich noch einmal und gibt mir ein paar Credits. Das sind tolle Zufallsbegegnungen, die das Gameplay auflockern.
Quelle: pcgames
Mit aktuell circa 25 bis 30 Stunden auf der Uhr bin ich noch nicht an einem Punkt, an dem sich Dinge wiederholen. Ich gehe stark davon aus, dass sich das aber irgendwann einstellen wird. Gleichzeitig schaue ich aber auf Unmengen an Content, den ich bisher noch nicht gesehen habe.
Von den vier großen Hauptstädten habe ich bisher gerade mal eine besucht und obwohl ich dort Stunden zugebracht habe, sind immer noch eine Menge Quests offen. Von 100 Sonnensystemen habe ich bisher vier oder fünf besucht, dort bekam ich aber auch jeweils immer eine längere Questline.
Den Schiffsbau habe ich bisher nur angerissen und den Basisbau habe ich noch gar nicht genutzt. Das liegt aber eher daran, dass ich für mich noch nicht den richtigen Platz gefunden habe.
Starfield ist riesig und bis auf ein paar kleine Dinge auch das Spiel geworden, auf das ich mich gefreut habe. Wird jeder damit genau so viel Spaß haben wie ich?
Natürlich nicht, dafür sind Bethesda-Spiele eben immer noch etwas Spezielles und das Weltraum-Setting mag nicht jeder. Aber genauso ist auch Baldur's Gate 3 ein fantastisches, aber eben spezielles Rollenspiel. Viel wichtiger ist aber das Zeichen, das Starfield meiner Meinung nach setzt. Ein Zeichen, dass es nach Fallout 76 dringend gebraucht hat. Ein Zeichen, das sagt: Bethesda hat es immer noch drauf!
