Starfield: So spielt sich das Space-RPG - Reisetagebuch Teil 3
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In diesem Tagebuch lasse ich euch an meinen Abenteuern in Starfield teilhaben, damit ihr ein besseres Gefühl dafür bekommt, wie sich Bethesdas Space-RPG wirklich spielt. In Teil 3 stellen wir das Spiel auf die Probe und schauen, ob das Universum etwas bereithält oder doch nur leerer Raum ist.
Explore sidera - Die Sterne erforschen. Das ist das Motto von Starfield, dem neuen Singleplayer-Rollenspiel von Bethesda. Nach acht langen Jahren und einem mittelschweren Desaster mit Fallout 76 ist Bethesda endlich wieder in alter Stärke zurück. Nach Fallout und Elder Scrolls will man seine Machart für Spiele jetzt auf ein galaktisches Level heben - wortwörtlich. Starfield soll den Traum vom gigantischen Space-RPG erfüllen und schickt euch dafür in hundert verschiedene Sonnensysteme. Mit No Man's Sky, Star Citizen und Co. kann man da natürlich skeptisch sein, wie belebt und spannend das ganze schlussendlich ist. Damit ihr einen Eindruck vom fertigen Spielablauf bekommt, möchte ich euch in meinem Reisetagebuch teilhaben lassen.
Tolle Klänge
Im letzten Teil meines Tagebuchs will ich mit euch endlich auf die Reise in den Weltraum gehen. Nachdem ich nämlich bisher eher direkt zu meinen Ziel-Systemen geflogen oder einfach nur auf einem Planeten unterwegs war und meine Aufträge erledigt habe, will ich jetzt endlich ganz raus. Ich will sehen, wie reaktiv das Universum von Starfield (jetzt kaufen 69,99 € / 44,99 € ) wirklich ist. Deswegen schnappe ich mir mein Schiff, schalte meine Aufträge im Questlog inaktiv und werfe einen Blick auf die Sternenkarte. Die ist zwar hübsch gestaltet, aber ziemlich unübersichtlich.
Das hilft mir in meiner Situation aber tatsächlich, denn ohne Überblick kann ich mir besser ein zufälliges Sonnensystem aussuchen, dass ich mit meinem Anfängerschiff erreichen kann.
Meine Reise in Starfield
Die Wahl fällt auf das Aranae-System. Mit fünf Planeten und zahlreichen Monden bietet das System eine Menge Platz - eine Menge potenziell leeren Platz. Perfekt also, um Starfield auf die Probe zu stellen. Ich setze den Kurs, lade den Grav-Jump und genieße den dynamischen Soundtrack, der im Hintergrund anschwillt.
Grundsätzlich muss ich hier auch noch ein paar sehr lobende Worte zum Soundtrack in Starfield verlieren. Bethesdas Spiele haben meiner Meinung nach mit die schönste musikalische Untermalung der Spielewelt.
Quelle: pcgames
Der Protagonist blickt über eine grüne Landschaft
Wenn man in Skyrim in einer sternenklaren Nacht umherwandert und das Spiel das Stück "Secunda" anstimmt, dann ist das noch einmal ein gigantischer Atmosphäre-Boost.
Gleiches gilt auch für Starfield. Für die Musikuntermalung zeichnet Inon Zur verantwortlich - der Komponist, der auch schon für Fallout 3 und 4 zuständig war.
Die orchestralen Klänge von Starfield lassen eindeutig ein paar Fallout-Einflüsse erkennen, aber auch Mass Effect steckt mit drin. Obendrauf noch ein Schuss Epik aus Star Wars und fertig sind einige grandiose Musikstücke für das Weltraumabenteuer. Ich denke, es spricht Bände, wenn ich sage, dass ich das Main Theme von Starfield seit Tagen ständig vor mich hinsumme.
Notruf 112 Lichtsekunden
Die wichtigsten Töne dieses Themes sind überall mit eingebettet und so stimmen sie auch auf den Grav-Jump ins Aranae-System ein. Nach einer kurzen Schwarzblende befinde ich mich auch schon vor einem ziemlich grauen Planeten.
Laut Todd Howard weisen etwa zehn Prozent der Himmelskörper in Starfield Leben auf, dieser hier ist keiner davon. Das bedeutet aber nicht, dass hier nichts los ist.
Die Aussage ist für Fauna & Flora gemeint. Menschen haben sich auch auf leblosen Planeten eingefunden und das bekomme ich sofort mit.
Quelle: pcgames
Kurz nach der Ankunft im System erreicht mich ein Notsignal vom Planeten, dem ich doch gleich mal nachgehe. Am Ursprung des Funkspruchs angekommen, begrüßt mich der Lauf einer Pistole. Das Ganze ist aber kein Überfall, sondern glücklicherweise nur ein übervorsichtiger Siedler, der Hilfe braucht.
Bildergalerie
Er und drei andere Familien haben die Planeten im System besiedelt, brauchen jetzt aber Hilfe, da Spacer die Gemeinschaft unsicher machen. Noch dazu sind die vier Familien auch nicht sonderlich grün miteinander und der Kontakt untereinander ist eh abgebrochen. Hier ist also eine Menge zu tun ...
