Starfield: So spielt sich das Space-RPG - Das Reisetagebuch Teil 1
Special 44,99 €Wie spielt sich Starfield? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, nehme ich euch in meinem Tagebuch mit auf die Reise zu den Sternen im neuen Bethesda-RPG.
Eine neue Heimat
Bei Constellation angekommen, begrüßen mich die anwesenden Mitglieder herzlich und nachdem sie mir ja schon ihr Schiff gegeben haben, wollen mich gleich in den Club aufnehmen. Constellation ist also ein ziemlich gutgläubiger Verein. Ich lege mein Artefakt zu den anderen Teilen, die schon gefunden wurden und werde gleich Zeuge von etwas Space-Magic. Gleichzeitig erklärt man mir aber auch, dass da noch sehr viel mehr Teile da draußen sind. Aha, die Hauptquest ist also eine riesige Schnitzeljagd durchs All. Dafür soll ich mit der Chefin Sarah Morgan in unser heimisches Sonnensystem fliegen, um einem Hinweis nachzugehen.
Dort angekommen lasse ich es mir aber nicht nehmen, mal einen Blick auf die Erde zu werfen - ich bin schließlich hier der Captain! Um das Schicksal der Erde hat Bethesda ein großes Geheimnis gemacht. Dort angekommen finde ich - nichts. Die gesamte Erde ist ein staubiges Ödland. Von Sarah erfahre ich, dass sich die Atmosphäre des Planeten irgendwann einfach aufgelöst hat; der Startschuss für die Besiedelung des Weltalls. Es gäbe zwar noch letzte Überbleibsel, ich finde allerdings nichts.
Der Ritt auf der Rakete
Das gilt aber nicht für den Erdtrabanten! Dorthin mache ich mich als Nächstes auf und bekomme das prozedurale System von Starfield kredenzt. Das Spiel baut beim Landen aus vorgefertigten Landschaften die Oberfläche zusammen.
Dort hinein werden dann die Inhalte gesetzt. Als ich mich auf dem Mond umschaue, gleich mal die Enttäuschung - der ist gar nicht aus Käse! Dafür sieht man überall kleine Strukturen aufragen.
Der Mond wurde stark besiedelt, warum dort aber mehr übrig geblieben ist, als auf der Erde, erschließt sich mir nicht - zumindest nicht aus der Spiellogik.
Plötzlich höre ich ein Grummeln. Beim Aufschauen sehe ich ein Schiff, dass gerade zur Landung auf eine Basis in der Ferne ansetzt. Ich wundere mich zwar etwas, wie ich im luftleeren Raum überhaupt meine Umgebung höre, aber na ja - Videospiele eben.
Ich mache mich auf zur Basis und finde ein kleines Spacer-Nest - die Banditen des Weltalls. Es entbrennt ein Feuergefecht, bei dem meine Munition zur Neige geht. Um mir eine bessere Position zu verschaffen, springe ich auf das gegnerische Raumschiff - der geringen Schwerkraft sei Dank.
Quelle: PC Games
Der Plan geht auf, ich knipse die letzten Spacer aus und höre plötzlich wieder das Grummeln von Raumschifftriebwerken. Ich erwarte Verstärkung und schaue nach oben - da ist aber nichts.
Dann werfe ich einen Blick nach unten und sehe: Oh verdammt, das, was hier grummelt, ist das Raumschiff, auf dem ich stehe! Die setzen zum Start an und ich stehe auf dem Dach!?
Tatsächlich hebt das Schiff langsam mit mir ab und ich fliege ein Stück in die Höhe, springe dann aber vor Schreck runter.
Als ich wieder sanft auf dem Boden der Tatsache ankomme, muss ich erst mal lachen. Für solch einen charmanten Wahnsinn, liebe ich die Spiele von Bethesda. Schön zu sehen, dass er also auch in Starfield nicht fehlt. In diesem Sinne entlasse ich euch aus dem ersten Teil des Starfield-Tagebuches. Übrigens hat Kollege Daniel seine Erlebnisse in Baldur's Gate 3 auf ähnliche Art festgehalten. Schaut dort also auch gern mal vorbei.
