Star Wars: Outlaws - Wir haben das Weltraum-Abenteuer erstmals selbst gespielt

Special Matthias Dammes
Star Wars: Outlaws - Wir haben das Weltraum-Abenteuer erstmals selbst gespielt
Quelle: Ubisoft

Im Rahmen von Summer Game Fest und Ubisoft Forward hatten wir die Gelegenheit erstmals selbst Star Wars: Outlaws zu spielen und waren durchaus angetan.

Nix, der kleine Racker

In der letzten Mission unserer Anspieldemo legen wir uns mit dem Imperium an. Wir finden uns mit Kay auf einer imperialen Raumstation wieder, müssen ein paar wichtige Daten vernichten und dann zu unserem Schiff vordringen - das ganze ohne den Alarm auszulösen.

Als wir also durch die typischen technisch kalten Korridore der Station schleichen, nutzen wir die Gelegenheit uns noch einmal verstärkt mit den Möglichkeiten vertraut zu machen, wie wir unseren Begleiter Nix im Level auf verschiedenste Weise einsetzen können.

So schicken wir den kleinen Racker zunächst los, um an einer Wand ein elektrisches Panel für den Alarm zu zerstören. Als Nächstes lassen wir ihn einem im Gang stehenden Behälter manipulieren, der daraufhin nach einiger Zeit explodiert. Eine gute Ablenkung, die in unserem Fall aber mehr Gegner anlockt, als wir erwartet hatten. Zu viele, um ungesehen weiter zu schleichen.

Wir entdecken jedoch eine weiter nützliche Aktion, die Nix ausführen kann. Wir schicken ihn direkt zu einem Stormtrooper, um eine Granate zu aktivieren, die der Soldat am Gürtel trägt. So schalten wir, genauer gesagt Nix, gleich mal zwei Gegner auf einen Schlag aus.

Immer an Kays Seite ihr kleiner Begleiter Nix Quelle: Ubisoft Der Rest bewegt sich bald wieder in für uns vorteilhaftere Positionen, sodass wir tatsächlich zum Zielcomputer gelangen, ohne Alarm auszulösen. Gänzlich unbemerkt ist unser Treiben aber wohl nicht geblieben, denn als wir zu unserem Schiff im Hangar zurückkehren, werden wir von einem großen Kontingent an Stormtroopern angegriffen.

Wir müssen die Stellung halten, bis ein Verbündeter auf unserem Schiff die Laderampe geöffnet hat. Dabei müssen wir auf Trooper achten, die Granaten nach uns werfen. Andere haben ein Schild, das wir zunächst mit dem Ionen-Modul unserer Waffe ausschalten müssen, bevor wir am Gegner selbst Schaden machen können.

Wanted in Space

Nach kurzer Zeit gelingt uns schließlich die Flucht in den Weltraum, aber auch hier wartet das Imperium bereits. Durch die Schießerei im Hangar haben wir inzwischen einen gewissen Fahndungslevel erreicht, was uns einige TIE-Fighter auf den Hals hetzt. Zum Glück ist unsere Trailblazer mit Blastern und Raketen ausgestattet.

Allerdings ist das Schiff nicht ganz so wenig, wie die flinken imperialen Jäger. Immerhin haben wir auch einen Booster, der uns kurzfristig mehr Schub verleiht. Die Kämpfe im Weltraum sind spaßig, aber simulationsartiges Gameplay sollte hier niemand erwarten.

Nachdem wir Handvoll TIEs ausgeschaltet haben, verziehen wir uns in ein Trümmerfeld und steuern ein Kommunikations-Relay an. Diese können wir nutzen, um unseren Wanted-Status zurückzusetzen. Dazu hackt sich ein Mitglied unserer Crew in die imperialen Daten und ändert unseren Eintrag. Ob es andere Wege gibt, den Wanted-Level loszuwerden, ob es zum Beispiel wie bei GTA nach einer Weile auch von allein verschwindet, konnten wir bisher jedoch nicht herausfinden.

Ein Raumschiff-Dogfight im Weltraum Quelle: Ubisoft Wieder mit einer weißen Weste ausgestattet, können wir auf dem nahegelegenen Planeten landen. Der im vergangenen Jahr demonstrierte nahtlose Übergang zwischen Planet und Weltraum und umgekehrt, ist wie vermutet nur eine gut gemachte Illusion aus Zwischensequenzen und animierten Ladebildschirmen.

Wir können nicht einfach in die Atmosphäre fliegen und an beliebiger Stelle landen. Sobald wir uns dem Planeten genähert haben, erhalten wir eine Auswahl der möglichen Landplätze. Haben wir uns entschieden, landen wir automatisch an der gewählten Stelle.

Damit endete dann auch unsere Anspieldemo. Von unseren ersten Schritten mit Kay Vess und ihrem Begleiter Nix waren wir angetan. Die Erkundung der Spielwelt, das Stealth-Gameplay, die Kämpfe am Boden und im All haben alle ein spaßiges Erlebnis erzeugt. Technisch waren die gezeigten Abschnitte bis auf einen winzigen Bug beim Klettern auch sehr sauber. Daher gingen wir mit einem sehr guten Gefühl aus der Anspielsession.

Star Wars: Outlaws hat hervorragende Ansätze gezeigt, die es zu einem außerordentlichen Abenteuer machen können. Allerdings haben wir natürlich auch Vieles bisher nicht gesehen. Die Story muss sich genauso noch beweisen wie die offene Spielwelt. Für eine tatsächliche Prognose ist es daher auf jeden Fall noch zu früh. Das Spiel hat aber genug Potenzial gezeigt, dass wir uns auf den Release im August freuen.

Fazit

Ein Abenteuer, das im Gameplay ausgezeichnete Ansätze für ein tolles Abenteuer gezeigt hat, aber auch bei der offenen Spielwelt und Story noch überzeugen muss

Star Wars: Outlaws wird von Massive Entertainment entwickelt und von Ubisoft in Zusammenarbeit mit Lucasfilm Games vertrieben. Das Spiel erscheint am 30. August 2024 für PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X in verschiedenen Editionen. Transparenzhinweis: Ubisoft bezahlte die Reisekosten des Anspiel-Events.

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