Star Wars: Outlaws - Wir haben das Weltraum-Abenteuer erstmals selbst gespielt
Special
Im Rahmen des Summer Game Fests und Ubisoft Forward hatten wir die Gelegenheit erstmals selbst Star Wars: Outlaws zu spielen und waren durchaus angetan.
Vor einem Jahr kündigten Ubisoft und die Entwickler von Massive Entertainment auf dem Summer Game Fest das kommende Star Wars: Outlaws an. Mit der draufgängerischen Gaunerin Kay Vess und ihrem tierischen Begleiter Nix geht es für Spieler darin zwischen den Filme "Das Imperium schlägt zurück" und "Rückkehr der Jedi-Ritter" in die kriminelle Unterwelt des Star-Wars-Universums.
Ein Jahr später ist der Release nun nur noch wenige Monate entfernt. Entsprechend gehört das Open-World-Spiel zu den großen Themen, die Ubisoft zur diesjährigen Ausgabe des Summer Game Fest und ihrer eigenen Ubisoft Forward mitgebracht hat. Wir waren in Los Angeles vor Ort und konnten das Abenteuer erstmals selbst anspielen. Was wir dabei in ungefähr einer Stunde Spielzeit erlebt haben, verraten wir euch jetzt.
Ein Wrack erkunden
Die Ubisoft-Forward-Demo von Star Wars: Outlaws (jetzt kaufen 69,99 € / 62,99 € ), enthielt drei speziell ausgewählte Missionen aus verschiedenen Abschnitten des Spiels von jeweils rund 20 Minuten Länge. Wir wurden jeweils in unterschiedliche Situationen versetzt und erlebten dann sehr lineare Abschnitte des Spiels, in denen wir ein Missionsziel erreichen mussten.
Dabei stand ganz klar die Demonstration verschiedener Gameplay-Elemente im Mittelpunkt. Von der Story haben wir also kaum etwas zu sehen bekommen. Auch von der offenen Spielwelt konnten wir uns noch kein Bild machen.
Unsere erste Mission hörte auf den Titel "Das Wrack" und verschlug uns mit Protagonistin Kay in die Überreste eines Raumschiffes aus der Zeit der alten Republik. Die Gaunerin begibt sich in den rostenden Schiffskadaver, um ein dringend benötigtes Bauteil für ihr eigenes Raumschiff, die Trailblazer, zu finden. In dieser Mission steht die Erkundung der Spielwelt in Mittelpunkt. Bis auf eine Handvoll Gegner am Ende des Levels geht es in diesem Abschnitt friedlich zu.
Stattdessen müssen wir uns mit Key einen Weg durch die zerfallende Schiffsruine bahnen. Dazu kann die Protagonisten an vorgesehenen Stellen klettern, sich an Ecken und Kanten entlanghangeln und sich an vorgegebenen Stellen mit ihrem Greifhaken über Abgründe schwingen.
Quelle: Ubisoft
Das übliche Abenteurer-Repertoire eben, mit dem sich jeder Fan von Action-Adventures sofort zurechtfinden sollte. Im Level verteilt, finden wir dabei immer wieder Beute in Form von Credits oder Rohstoffen, deren Nutzen wir in unserer Demo jedoch nicht ergründen konnten.
Auch die eine oder andere Datenaufzeichnung kann entdeckt werden, die uns vermutlich mehr über das Schicksal des Schiffes und seiner Besatzung erzählt hätten. Im Angesicht der begrenzten Demozeit haben wir uns aber nicht mit dem Lesen solchen Nachrichten aufgehalten.
Es gibt immer wieder kleine, leicht abweichende Wege, die mit zusätzlichem Loot locken, aber darüber hinaus ist der Missionsabschnitt sehr linear aufgebaut. Zum Ende bekommt die bis dahin friedliche Erkundungsmission doch noch etwas Action spendiert.
Gegner haben uns aufgespürt und das Wrack droht über uns einzustürzen. Es kommt daher zur rasanten Flucht, bei der wir durch einstürzende Gänge rennen und in letzter Sekunden aus heiklen Situationen entkommen.
Schleichen und Minispiele
Die zweite Mission mit dem Namen "Das Relikt" führte uns auf den winterlichen Planeten Kijimi. Auf dieser Welt beherrscht der Ashiga Clan die kriminelle Untergrundszene. Wir sind als Kay im Auftrag des Clans unterwegs, in ein Gebäude des verfeindeten Syndikats der Crimson Dawn einzudringen und ein wertvolles Relikt zu stehlen - im Optimalfall ohne, dass uns jemand dabei erwischt.
Wir laufen also erst mal testweise auf den Haupteingang zu, wo man uns aber unmissverständlich zu verstehen gibt, dass wir hier nichts zu suchen hätten. Die Suche nach einem alternativen Zugangspunkt führt uns schließlich zu einem kleinen Schacht, durch den wir in einer Küche des Komplexes landen. Zum Glück ist gerade Nacht und niemand scheint Lust auf einen Snack zu haben.
Bildergalerie
Wir versuchen uns nun also ungesehen einen Weg zum Missionsziel zu bahnen. Dabei hilft uns unser Begleiter Nix, der eine Fähigkeit besitzt, um Objekte aufzuspüren, mit denen wir interagieren können. Aber viel wichtiger in unserer Situation, dass er auch die Umrisse von Gegnern erkennbar macht. Das ist ungefähr mit dem Lauschmodus aus The Last of Us zu vergleichen. Wir sehen für kurze Zeit schemenhaft, wo sich NPCs aufhalten und können entsprechend unser Vorgehen planen.
