Star Wars: Outlaws - Wir haben das Weltraum-Abenteuer erstmals selbst gespielt
Special
Im Rahmen von Summer Game Fest und Ubisoft Forward hatten wir die Gelegenheit erstmals selbst Star Wars: Outlaws zu spielen und waren durchaus angetan.
Der erste Gegner lauert bereits vor der Küchentür und lehnt mit dem Rücken an einer Wand. Schlecht, um ihn unbemerkt von hinten auszuschalten. Also schicken wir Nix los, um ihn abzulenken. Das Kommandieren unseres putzigen Begleiters funktioniert dabei sehr intuitiv. Wir halten eine Taste gedrückt und bewegen dann unseren Cursor dahin, wo wir etwas auslösen möchten.
Kontextsensitiv werden uns dann die verschiedenen Aktionen angezeigt, die Nix an der jeweiligen Stelle ausführen kann. In unserem Fall schicken wir ihn einfach an eine Stelle, die die Wache dazu veranlasst uns den Rücken zuzudrehen und wir ihn problemlos von hinten ausschalten können.
Während dieser Mission bekommen wir es auch erstmals mit dem Schlossknacken- und Slicing-Minispielen zu tun. Schließlich ist Kay eine Gaunerin, die stets die nötigen Tools dabeihat, um sich dort Zutritt zu verschaffen, wo sie nicht erwünscht ist.
Um Schlösser zu knacken, hören wir eine Serie von Tönen, die sich in einem bestimmten Rhythmus wiederholen. Diesen Rhythmus müssen wir verinnerlichen, um dann entsprechend der Töne, eine Taste zu drücken. Auf jeden Fall eine interessante Form des Schlösserknackens, die uns sehr gefallen hat.
Neben mechanischen Schlössen stehen uns aber auch gesperrte Computersysteme im Weg. Hier kommt das Slicing zum Einsatz. Das funktioniert im Grunde wie das zeitweise sehr populäre Wort-Spiel Wordle. Wir müssen eine Kombination von Schriftzeichen eingeben, worauf hin uns angezeigt wird, ob das Zeichen richtig, falsch oder an der falschen Stelle gesetzt ist.
Die Anzahl der Versuche ist natürlich begrenzt. Im späteren Spielverlauf lassen sich dabei offenbar noch zusätzliche Skills einsetzen, die unter anderem die Zahl der verfügbaren Zeichen verringern.
Feuergefecht
Als wir uns den Weg durch die Basis der Crimson Dawn bahnen, gelingt es uns eine Reihe von Gegnern unbemerkt auszuschalten. Als wir unser Ziel bereits im Blick haben, unterläuft uns jedoch ein Fehler und wir werden entdeckt. Nun müssen wir also doch den Blaster sprechen lassen. Kays Waffe verfügt über drei verschiedene Schuss-Modi, sogenannte Module.
Das Plasmamodul ist ganz klassisch dazu da, um größtmöglichen Schaden zu verursachen. Mit dem Ion-Modul werden elektrisiert Geschosse abgefeuert, die nicht nur gegen Gegner zum Einsatz kommen, sondern auch genutzt werden können, um Schaltkreise mit Strom zu versorgen. Als Letztes gibt es dann noch ein Stun-Modul, das wenig überraschend Gegner betäubt.
Um selbst nicht zu häufig getroffen zu werden, gehen wir hinter Objekten in Deckung, was automatisch passiert und sehr einfach von der Hand geht. Hier zeigt sich die Third-Person-Shooter-Erfahrung der Macher von The Division. Wenn wir während des Kampfes etwas mehr Feuerkraft benötigen, können wir auch die von Gegnern fallengelassenen Waffen aufsammeln und selbst nutzen. Alternativ schicken wir Nix los uns eine der Waffen zu bringen, wenn wir uns dafür nicht aus der Deckung wagen wollen.
Quelle: Ubisoft
Wir kämpfen uns also mit dem Relikt einen Weg aus der Anlage der Crimson Dawn. Auf dem Weg zu unserem Auftraggeber spazieren wir durch Kijimi City und bekommen dabei immerhin einen kleinen Eindruck von der offenen Spielwelt. Überall scheint es in den Straßen was zu entdecken zu geben. Gerne hätten wir bei Händlern und anderen interessanten Gebäuden angehalten und geschaut, welche Möglichkeiten das Spiel fürs uns dort bereithält.
Aber wie bereits erwähnten, war unsere Zeit begrenzt. Die Atmosphäre, die bei unserem kurzen Lauf durch die Stadt versprüht wurde, hat aber auch so bereits einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Als wir unseren Auftraggeber erreichen und die Mission abschließen, steigt unser Ansehen beim Ashiga Clan, sinkt jedoch bei Crimson Dawn. Ob wir diesen Verlust verhindert hätten, wenn wir vollständig unentdeckt geblieben wären?
