Star Wars Jedi: Survivor angespielt
Special
Wir konnten Star Wars Jedi: Survivor erstmals selbst anspielen und berichten euch in der Vorschau von unseren Erkenntnissen.
Skillsystem mit mehr Möglichkeiten
Skillbaum ist auch ein gutes Stichwort. Der Skillbereich ist zwar nach wie vor in die drei Bereiche Überleben, Macht und Lichtschwert eingeteilt, aber gerade im Bereich Macht und Lichtschwert gibt es diesmal viel mehr Angebot. So verfügen wir gleich über fünf verschiedene Skillbäume für den Lichtschwertkampf, einen für jede Kampfhaltungen. Wer sich also auf eine bestimmte Kampfweise spezialisieren möchte, kann sich hier darauf konzentrieren. Im Bereich der Macht warten drei Bäume für Jedi-Konzentration, Telekinese und Verwirrung auf uns. Im Survival-Baum geht es weiterhin vor allem um Cals Überlebensfähigkeiten.
Wir wissen zwar noch nicht, wie viele Skillpunkte man im Verlauf des ganzen Spiels realistisch ergattern kann, oder ob es da eventuell gar eine Obergrenze gibt. Aber mit den Eindrücken aus der Demo können wir es uns derzeit nicht vorstellen, dass man diesmal am Ende alle Skills freischalten kann. Wenn dem so ist, dient das Skillsystem nicht nur als verzögerter Zugriff auf bestimmte Fähigkeiten, sondern erlaubt tatsächliche Individualisierung.
In die gleiche Kerbe schlägt auch das neue Perk-System. Auf unseren Abenteuern können wir jetzt nämlich ausrüstbare Perks finden. Sei es als besonderer Loot oder Belohnung für bestimmte Aufgaben. Um diese Perks auszurüsten, stehen uns eine bestimmte Anzahl an Slots zur Verfügung. Mächtigere Perk können dabei auch mehr als einen Slot belegen. Genau wie das Verteilen der Skillpunkte werden auch diese passiven Boni über das Meditationsfeature verwaltet. Während unserer Demo haben wir zwei verschiedene Perks gefunden. Einer machte unsere Angriffe effektiver beim Durchbrechen feindlicher Deckung und der anderen erhöhte unseren eigenen Block-Balken. Je vielfältiger hier das Angebot an passiven Effekten im fertigen Spiel ausfällt, umso interessanter werden die Möglichkeiten zur Individualisierung der eigenen Spielweise.
Quelle: Electronic Arts
Star Wars Jedi: Survivor in der Vorschau. (17)
Cal hat die Haare schön
Individualisierung findet aber nicht nur spielerisch, sondern auch wieder optisch statt. An Werkbänken können wir unser Lichtschwert und unseren treuen Begleiter BD-1 mit neuen Teilen ausstatten, farblich anpassen und sogar das Material von bestimmten Elementen verändern. Beim Lichtschwert bestimmen wir so auch die Farbe der Klinge. Neue Bauteile und Materialien finden sich wieder ausschließlich in Kisten, die überall in der Spielwelt versteckt sind. Das gilt auch für Gegenstände, die wir für die optische Anpassung von Cal benötigen. Die findet über das Hauptmenü statt und bietet ein paar interessante Optionen. Neben Jacken, Shirts und Hosen können wir auch Frisur und den Bartwuchs verändern. Wem es also nicht gefällt, dass Cal neuerdings mit Bart rumrennt, kann das über die Anpassungsoptionen rückgängig machen.
Aber egal für welche optischen Veränderungen ihr euch entscheidet, Star Wars Jedi: Survivor (jetzt kaufen ) macht insgesamt einen wunderschönen Eindruck. Wir haben zwar bisher nur den Planeten Koboh gesehen, aber dieser glänzt mit tollen Landschaften und schicker Stimmung. Immer wieder fällt die Liebe der Entwickler zum Detail auf, besonders in der Siedlung und da vor allem in der Cantina von Greez. Die Geschichte wird in sehr schick inszenierten Zwischensequenzen erzählt, in denen auch die gelungenen Animationen der Charaktere zum Tragen kommen. Ein wenig müssen die Entwickler aber noch an der Optimierung arbeiten. In der von uns gespielten PC-Version gab es immer wieder auftretende Frame-Drops. Aber darüber hinaus sind uns keine weiteren gravierenden Probleme aufgefallen.
Daher gingen wir auch mit einem positiven Ersteindruck aus der Spielsession. Die Entwickler von Respawn haben sich genau angeschaut, wo und wie Verbesserungen umgesetzt werden können, ohne das gesamte Konzept auf den Kopf stellen zu müssen. So wird Jedi Survivor anscheinend eine gesunde Weiterentwicklung von Fallen Order zu sein. Nun muss mit dem fertigen Spiel vorrangig die Story überzeugen, die uns bitte genauso packt wie im Vorgänger. Nur das Ende darf befriedigender ausfallen. Dann steht einem neuen Star-Wars-Hit nichts mehr im Wege.
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Star Wars Jedi: Survivor ist der Nachfolger zum 2019 erschienen Star Wars Jedi: Fallen Order. Entwickelt wird das Spiel von Respawn Entertainment, den Vertrieb übernimmt Publisher Electronic Arts. Das Spiel wird ab dem 28. April 2023 für PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X erhältlich sein.
