Star Wars Jedi: Survivor angespielt
Special
Wir konnten Star Wars Jedi: Survivor erstmals selbst anspielen und berichten euch in der Vorschau von unseren Erkenntnissen.
Dorfleben
Um uns in der Spielwelt zu bewegen, nutzen wir wieder das umfangreiche Bewegungsrepertoire von Cal, der erneut über Abgründe schwingt, waghalsige Sprünge hinlegt und an Wänden entlangrennt. In den vergangenen fünf Jahren hat unser Held aber auch noch ein paar neue Tricks gelernt. So verfügt er jetzt über einen Greifhaken, mit dem wir uns an bestimmten Stellen hochziehen. Meist auch in Kombination mit anderen Manövern. Wir können jetzt auch an Wänden mit einer Aneinanderreihung mehrerer Sprünge neue Höhen erreichen. An bestimmten Oberflächen kann sich Cal festhalten und klettern, was jetzt auch entlang der Decke möglich ist.
Nach einiger Zeit in der Demo stellen wir fest, dass die Entwickler auch neue Wege bei der Levelstuktur gehen. In Fallen Order waren die Gebiete zwar größtenteils verzweigt und verschachtelt, aber innerhalb dieser Zweige doch recht linear gehalten. Als wir uns jetzt der Siedlung nähern, in der Greez leben soll, wird die Spielwelt erstmals deutlich weitläufiger. Leider fehlte uns die Zeit, um uns gründlich umzuschauen. Aber es war zu erkennen, warum wir im späteren Spielverlauf Reittiere bekommen werden.
Die Siedlung selbst ist ebenfalls eine sehr angenehme Neuerung im Vergleich zum Vorgänger. In Fallen Order waren wir größtenteils nur auf abgelegenen Planeten, fern von jeglicher Zivilisation unterwegs, was sich teilweise sehr abgekoppelt von der Galaxie angefühlt hat. Nun betreten wir aber Ramblers Reach Outpost, eine kleine gemütliche Siedlung mit freundlichen NPCs, die ein wenig mehr Star-Wars-Atmosphäre vermitteln soll. Dafür sorgen bereits die teils sehr coolen Aliendesigns, auf die wir hier treffen.
Die Bewohner der Siedlung sind jedoch nicht nur Fassade. Einige versorgen uns mit Nebenaufgaben, andere werden im Verlauf der Demo zu Händlern. Wie sich nämlich herausstellt, entwickelt sich Ramblers Reach mit der Zeit weiter. So werden neue Shops, Aktivitäten und Nebenquests freigeschaltet. Es wird auch möglich sein, im Verlauf des Spiels neue Bewohner für die Siedlung in der ganzen Galaxis zu rekrutieren. Wir gehen daher davon aus, dass wir immer wieder hierher zurückkehren werden und der Outpost als eine Art Basislager für all unsere Abenteuer im Verlauf des Spiels dienen wird.
Quelle: Electronic Arts
Star Wars Jedi: Survivor in der Vorschau. (12)
Verwandlungsfähiges Lichtschwert
Natürlich ist unser Weg in die Siedlung nicht nur ein gemütlicher Nachtmittagsspaziergang. Auch auf Koboh gibt es genug Dinge, die uns nach dem Leben trachten. Neben einigen aggressiven Vertretern der örtlichen Fauna und vereinzelten Sturmtrupplern bekommen wir es hier vorwiegend mit einer Gruppierung zu tun, die sich die Bedlam Raiders nennen. Die Gang terrorisiert den Planeten und seine Umgebung seit einiger Zeit und setzt dabei sogar alte Kampfdroiden der Separatisten ein. Für Cal, der an der Seite seines Meisters Jaro Tapal in den Klonkriegen gekämpft hat, keine unbekannten Gegner.
Um es mit seinen Feinden aufzunehmen, kann Cal auf bis zu fünf verschiedene Kampfhaltungen zurückgreifen. Drei davon standen uns in der Demo bereits zur Verfügung. In der Einzel-Haltung kämpft der Jedi mit seinem normalen Einhand-Lichtschwert und erreicht ein Gleichgewicht aus Offensive und Defensive. Mit dem Doppelklingen-Lichtschwert lassen sich besonders große Gruppen von Gegnern effektiv bekämpfen. Die erste neue Kampfhaltung ist Dual Wield. Hier trennt Cal sein Lichtschwert in der Mitte und hält je eine Klinge in jeder Hand. Das ist besonders gut für eine aggressive Spielweise geeignet.
Die anderen beiden Haltungen konnten wir zwar noch nicht selbst testen, wurden uns am Ende des Events aber in einer Kampfpräsentation vorgeführt. Beim Crossguard macht Cal sein Lichtschwert zu einem mächtigen Zweihänder, der massiven Schaden anrichtet, aber entsprechend langsamer in der Handhabung ist. Völlig überrascht hat uns dann die letzte Kampfhaltung, bei der Cal doch tatsächlich zu einem Blaster greift. Hier sind wir wirklich gespannt, wie es im Spiel dazu kommt. Denn schließlich weiß jeder vernünftige Jedi, dass ein Blaster so was von unzivilisiert ist!
Die Kämpfe selbst laufen wieder nach dem gewohnten, an Souls-Spiele angelehnten Schema von Aktion und passender Reaktion ab. Also präzises Ausweichen, Blocken und Parieren sind genauso wichtig wie gezielte Angriffe. Neben seinem Lichtschwert setzt Cal dabei auch noch auf seine Machtkräfte. Auch hier hat der junge Jedi ein paar neue Tricks dazu gelernt. So kann er Gegner jetzt auf der mentalen Ebene beeinflussen und sie für kurze Zeit ihre eigenen Kameraden angreifen lassen. Da es für diese Fähigkeit sogar einen eigenen Skillbaum gibt, dürfen wir uns hier sicher auf noch ein paar spaßige fortgeschrittene Anwendungen freuen.
