Auf dem Prüfstand: Star Trek Legacy

Test Martin Deppe

Seit die letzte der Star-Trek-Serien 2005 vorzeitig von den TV-Schirmen flog, verstaubt die Enterprise. Kann Legacy die Reihe beleben?

Quartett-Karte

Auf der strategischen Karte schubsen wir unsere Schiffe (blau) per Mausklick durchs All. Ein Rechtsklick schmeißt den Warp-Antrieb an. Auf der strategischen Karte schubsen wir unsere Schiffe (blau) per Mausklick durchs All. Ein Rechtsklick schmeißt den Warp-Antrieb an. Wo da die Strategie bleibt? Die hat ihren großen Auftritt, wenn Sie auf N hauen: Eine vulkanisch-nüchterne 2D-Karte zeigt die Positionen aller Planenten und Pötte, die Sie gesichtet haben. Hier können Sie Ihre Viererarmada umherschicken, aufteilen, Schiffe auf Warpgeschwindigkeit hochjagen. Das ist auch die größte Stärke des Spiels: Oft müssen Sie unter Zeitdruck entscheiden, wo welches Schiff was machen soll. Zwei Beispiele: In einer Mission sollen wir Sanitätsschiffe eskortieren, die verschiedene verseuchte Planeten ansteuern. Gleichzeitig! Also müssen wir unser Quartett aufteilen, jedem fliegendem Krankenhaus eine Eskorte mitgeben. Sie ahnen es: Nacheinander wird jedes Rotkreuzschiff angegriffen, wir Warp-hüpfen von einem Gefecht zum nächsten, reparieren zwischendurch Hüllenschäden, kaputte Waffen und Warpgondeln (ah, der Simulationspart!).

Beispiel zwei: Wir müssen romulanische Feindtransporter voller Biowaffen abfangen und vernichten, getarnte Laborstationen aufstöbern und zerstören, bevor die Romulaner eine bestimmte Menge des Seuchenzeugs verteilen können. Eine ganz schöne Herumfliegerei und angenehm hektisch!

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