Auf dem Prüfstand: Star Trek Legacy

Test Martin Deppe

Seit die letzte der Star-Trek-Serien 2005 vorzeitig von den TV-Schirmen flog, verstaubt die Enterprise. Kann Legacy die Reihe beleben?

Bitte wenden!

Die Ur-Enterprise NX-01 hat Sprünge in der Untertassen-Sektion. Gut, dass wir ein paar Ingenieure auf die Reparaturwerft gebeamt haben! Die Ur-Enterprise NX-01 hat Sprünge in der Untertassen-Sektion. Gut, dass wir ein paar Ingenieure auf die Reparaturwerft gebeamt haben! Legacy ist ein Mix aus Echtzeit-Strategie, Actionspiel und Simulation. Bis zu vier Pötte stehen unter Ihrer Fuchtel, Sie können jederzeit in eins der Schiffe umsteigen, es dann entweder wie in einem Ego-Shooter per WASD-Steuerung steuern. Oder Sie klicken ein Ziel an, drücken F -- und Ihr Schiff richtet sich dorthin aus, Sie müssen per Mausrad nur noch Impuls-Gas geben. Blöderweise funktioniert das alles nicht so fluffig wie in Darkstar One: Weil die Sternenflotten-Schiffe arg träge sind, dauert eine simple Wende schon mal 15, 20 Sekunden.

Flottes Wenden ist aber oft überlebenswichtig: Weil die meistens Schiffstypen nur nach vorne und hinten Photonentorpedos abfeuern können, spielen sich die Weltraumgefechte wie Schlachten mit Segelschiffen: Wir kreuzen so lange um den Feindraumer rum, bis wir ihm endlich per Rechtsklick eine »Breitseite« zuschicken können. Fehlt nur der Wind, aber dafür gibt’s Nebel.

Ach ja, zweierlei ist anders als bei Dreimaster-Duellen Anno Dunnemals: Wir können auch über und unter dem Feind rumkreuzen, der Weltraum ist ja schließlich dreidimensional. Und beim Rumkurven ballern wir auch Phaser-Schüsse auf die feindlichen Schilde, damit die Torpedos auch ordentlich was zerdeppern.

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