Star Citizen-Preview: Quantum-Reisen und Housing
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Star Citizen und die CitizenCon 2017 im Report: Die dritte Seite gibt Aufschluss über Quantum Drive und die Planetenerforschung mit dem Raumschiff Pioneer.
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Lange Reisen brauchen viel Zeit
Bei der Demonstration von ArcCorp soll es nicht bleiben. Später bei der Keynote geht es sogar noch einen Schritt weiter und der erste Quantum Travel wird gezeigt. Das ist die Star Citizen-Version des Warp-Antriebs. Mit Hilfe des Schiffes Aurora wird der weit entfernte Planet Hurston angesteuert. Der ist allerdings nicht sofort erreicht, denn selbst mit der hohen Geschwindigkeit braucht es ganze acht Minuten, bis der Zielplanet in Sichtweite gelangt. Man wolle die Größe des Universums nicht mit schnellen Sprüngen untergraben, erklärt Roberts. Der Spieler soll seine Zeit und Ressourcen gut anlegen und gleichzeitig ein gutes Gefühl für das Ausmaß der Spielwelt erhalten.
Quelle: Medienagentur plassma / Michael Cherdchupan
Die professionellen Präsentationen zogen viele Besucher an. Der Saal war meist komplett belegt.
Das bedeute aber nicht, dass man während der Reise untätig rumsitzt. Kommunikation oder Verwaltungsaufgaben sollen währenddessen trotzdem möglich sein, während man sich frei durch sein Raumschiff bewegen kann. Als Tool soll das sogenannte mobiGlas dienen - ein Hologramm-Interface, das sehr an heutige Augmented-Reality-Anwendungen erinnert. Das ist beinahe so, als würde man mit seinem Smartphone während des Pendelns mit der Bahn schon einmal ein paar E-Mails aus dem Büro beantworten. Auf diese Weise sollen auch Konzepte wie der Genesis Starliner nicht ad absurdum geführt werden. Das große Passagierschiff soll neben einer Lounge mit Cocktailbar schließlich auch eine Reihe von Minispielen erhalten, um uns die Wartezeit zu versüßen.
Bei der Ankunft auf dem Industrieplaneten Hurston wird sichtbar, was zuvor bei einem Vortrag zu den geologischen Eigenschaften von Planeten erklärt wurde. Damit jede große Kugel ihre eigene Identität bekommt, entwirft das Designerteam eigene Sets aus Pflanzen für das jeweilige Ökosystem. Bisher waren hauptsächlich Gewächse zu sehen, doch später sollen sich auch Tiere zur Flora gesellen, was uns spontan an No Man's Sky erinnert.
Quelle: Cloud Imperium Games
Krasser Gegensatz zum Stadtplaneten: Die Oberfläche der prozedural generierten Monde ist karg.
Das sind bisher allerdings lediglich Ideen: Im Moment sehen die Mond- und Planetenoberflächen in Star Citizen abgesehen von den Städten noch relativ karg aus. Auf der Bühne zeigt das Art-Team Vergleichsbilder, die unverkennbar einen großen Fortschritt in den letzten zwei Jahren illustrieren. Doch bevor Flora und Fauna überzeugend wirken werden, steht den Entwicklern noch ein gutes Stück Arbeit bevor. Zumindest, wenn die Qualität der ambitionierten Konzeptzeichnungen erreicht werden soll.
Quelle: Cloud Imperium Games
Das war mal ein Raumschiff: Die Pioneer ist eine Mischung aus fliegender Forschungsstation und Außenbasis. Mit ihr treibt Star Citizen das Housingfeature anderer MMOGs auf die Spitze.
Star Citizen: Die Pioneer, der fliegende Koloss
In Zukunft wachsen die einzelnen Module des Spiels stärker zusammen. War die Zusammenfassung vom Hangar Modul, Arena Commander und Star Marine als Crusader zuvor schon ein großer Schritt, kommen wir angesichts von Alpha 3.0 nicht umhin, unsere Erwartungen an das fertige Produkt noch einmal neu zu justieren. Es wird wohl noch viele Jahre dauern, bis der angestrebte Umfang vollends erreicht ist. Davon zeugt auch das neu vorgestellte Schiff Pioneer, das eigentlich eher eine schwebende, etwa 200 Meter lange Industrieplattform ist. Damit soll der Idee, dass Spieler sich eine eigene Basis bauen können, Genüge getan werden. Die Pioneer soll vor allem als Außenposten auf Planeten fungieren. Dem Monstrum hat man eine eigene Präsentation spendiert und Designer Tony Zurovec erklärt, dass damit ein völlig neues Gameplayelement Einzug hält: Forschung.
Quelle: Cloud Imperium Games
Neue Informationen zur Solokampagne Squadron 42 sollen Ende des Jahres in einem separaten Livestream folgen.
Bevor die Pioneer überhaupt auf einem Planeten, Mond oder Asteroiden landen kann, muss der erst mithilfe von kleineren Forschungsschiffen erkundet werden. Das passende Raumschiffmodell dazu nennt sich Terrapins. Damit können sowohl Scans und Vermessungen durchgeführt als auch Bodenproben entnommen werden. Erweist sich das untersuchte Land als potenziell ertragreich, kann es im nächstgelegenen Büro des UEE (United Empire of Earth) registriert und gekauft werden. Erst dann lässt sich die Pioneer dort landen und zum Außenposten am Boden umfunktionieren. Forschung, Bergbau, sogar die Produktion von Drogen sind möglich. Die Pionieer kann zum Dreh- und Angelpunkt von Handel werden, selbst wenn es eher zwielichtig zugehen sollte.
Star Citizen entwirft damit eine eigene Version des Housings, das man auch aus anderen MMOGs kennt. Nur dass mit dem "Haus" weitaus mehr möglich ist und es auch einen spielerischen Nutzen hat, der Einfluss auf die Dynamik seiner Umwelt nehmen kann. Die Grundstücke dafür können sich Star Citizens bereits vor Release kaufen - gegen echtes Geld. kann Ob die Bodenstation in dem von der UEE überwachten Bereich aufgestellt wird, soll den Spielern überlassen sein. In ungeschützten Regionen könnte man zum Beispiel Sensoren platzieren oder Söldner anheuern, deutet Zurovec an. Da ist es wieder ... wir beginnen zu träumen. Die Möglichkeiten von Star Citizen scheinen endlos. Aber welche Teile dieser kühnen Vision letztendlich im Spiel landen werden? Abwarten.
