S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Story-Recap: Zwischen Atommüll und Fanatikern - Was in der Zone bisher passiert ist

Special Hendrik Franke Stefan Wilhelm
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Story-Recap: Zwischen Atommüll und Fanatikern - Was in der Zone bisher passiert ist
Quelle: GSC Game World

Nach einer unfassbaren Entwicklungsgeschichte und 15 Jahre nach dem letzten Teil erscheint Stalker 2 endlich für PC und Xbox Series. Ihr wollt in die Zone eintauchen, habt aber keine Ahnung (mehr), was bisher geschah? Mit unserer Story-Zusammenfassung seid ihr vorbereitet!

Rote Blätter auf dem Weg nach Tschernobyl

Unsere Reise geht nun endlich nach Norden und damit auch dem Zentrum der Zone entgegen. Wir durchqueren den roten Wald, der von Monolithern bewacht wird. Das sind Fanatiker, die den Wunschgönner anbeten. Hier zerstören wir auch endlich den Hirnschmelzer. Dabei bekommen wir eine letzte Vision, in der wir, also Strelok, in den Sarkophag von Reaktor 4 eindringen und vor dem Wunschgönner stehen.

Prypjat. Quelle: GSC Game World Nachdem wir den roten Wald hinter uns gelassen haben, geht's nach Prypjat. Hier ist ein Straßenkrieg zwischen den verschiedenen Fraktionen der Zone ausgebrochen. In diese Schlacht, in der auch das Militär mitmischt, werfen wir uns herein. Ziel ist das alte Stadion, das kurz vor dem Kernkraftwerk steht.

Nachdem wir das Stadion passiert haben, kommen wir endlich in Tschernobyl an. Hier kämpfen wir weiter gegen Monolither und Militärs und müssen im Reaktor Unterschlupf suchen, nachdem eine Eruption droht. Im Sarkophag von Reaktor 4 entdecken wir den Wunschgönner und ein Labor, welches sich unter dem Reaktor befindet. Den Wunschgönner ignorieren wir aber erstmal und machen uns auf zum Labor.

Über ein holografisches Terminal treten wir dort mit einem Wesen namens Kollektiv-Bewusstsein in Kontakt. Das Kollektiv-Bewusstsein klärt uns über die Ursprünge der Zone auf - und darüber, was es eigentlich mit uns auf sich hat.

Nach Tschernobyl droht der Zerfall

Nach dem ersten Tschernobyl-Desaster 1986 nutzte die Sowjetunion den Bereich um das Kraftwerk zum Forschen. Genauer wurde unter anderem am menschlichen Geist geforscht. Die Experimente stoppten auch nach dem Zerfall der UdSSR im Jahr 1991 nicht, da die neuerschaffene Ukraine militärisch zu schwach war, um die russischen Forscher zu vertreiben.

Bei ihrer Forschung entdeckten die Wissenschaftler die Noosphäre, ein unsichtbares Energiefeld, dass die Erde umgibt und sich mit unserem Verstand verbindet. Diese Sphäre wird durch uns beeinflusst, kann uns aber umgekehrt auch beeinflussen. Aufgrund dieser Eigenschaften wurden Methoden untersucht, um mithilfe der Noosphäre auf die menschliche Psyche einzuwirken und so negative Gefühle zu entfernen. Die Experimente führten dazu, dass sieben Wissenschaftler versuchten, ihre Gedanken zu verbinden und damit das Kollektiv-Bewusstsein zu bilden.

Das Atomkraftwerk Tschernobyl. Quelle: GSC Game World 2006 gab es den ersten Versuch, dieses Kollektiv-Bewusstsein zu erreichen. Ein Stromausfall stoppte das Unterfangen jedoch vorzeitig. Einen Monat später wagte man es erneut, diesmal mit Erfolg. Bei dem Experiment entstanden jedoch Nebenwirkungen und als Resultat konnte die Noosphäre nun direkt Einfluss auf die Umwelt nehmen. Das Ergebnis war die Erschaffung der Zone, in der unsere physischen Regeln nicht mehr hundertprozentig funktionieren. Daher kommen auch die Anomalien, mit denen sich die Bewohner der Zone regelmäßig herumschlagen müssen.

Man versuchte zwar, die Noosphäre einzudämmen, von Erfolg war das aber nicht gekrönt. Seitdem breitet sich die Zone immer weiter aus und lockt Stalker, Militär und Wissenschaftler an.

Um sich vor den Neuankömmlingen zu schützen, schaffte das Kollektiv-Bewusstsein den Wunschgönner und den Hirnschmelzer um vom Labor abzulenken. Später kam auch die Monolither-Fraktion dazu, die aus ehemaligen Stalkern besteht, die durch Wunschgönner, Hirnschmelzer und Kollektiv-Bewusstsein beeinflusst wurden.

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