S.T.A.L.K.E.R 2: Der Shooter läuft bei euch nicht rund? Mit unseren Tuning-Tipps stalkt es sich leichter
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Wir haben S.T.A.L.K.E.R. 2 mit dem Gaming-PC R76-796 von Captiva getestet, Benchmarks erstellt und geben euch auf dieser Basis Tuning-Tipps, mit denen der Shooter auch bei euch besser läuft!
Mit S.T.A.L.K.E.R 2 ist neben dem Microsoft Flight Simulator 2024 gleich ein zweiter Blockbuster innerhalb der 47. Kalenderwoche 2024 auf den Markt gekommen. Der Name des Spiels könnte Nicht-Eingeweihte dazu verleiten, dass es sich um kein Spiel mit schnellen Inhalten handelt. Denn ein Stalker ist an sich jemand, der sich langsam an ein Opfer heranpirscht oder sich auch schleichend, unbemerkt fortbewegt. Hohe FPS-Werte, also Bilder pro Sekunde, scheinen also nicht nötig zu sein.
Doch weit gefehlt, denn als einer der so genannten Stalker im Spiel pirscht ihr zwar meistens vorsichtig durch die so genannte Zone - beim Überlebenskampf kann es aber immer wieder zu extrem hektischen Situationen kommen, bei denen das Game unnötig schwer wird, falls euer PC bei der Bildberechnung unter 30 FPS fallen sollte. Eine möglichst gute Leistung bei S.T.A.L.K.E.R 2 ist daher eine wichtige Voraussetzung für einen ungetrübten Gamingspaß. Wir haben das Action-Survival-Spiel daher mit einem PC getestet, den uns unser Partner Captiva zur Verfügung gestellt hat - dabei haben wir natürlich mehrere Grafikeinstellungen verwendet und die FPS-Werte verglichen, um euch am Ende einige Tuning-Tipps zu geben.
Test-PC: Captiva Advanced Gaming R76-796
Unser Test-PC ist ein Captiva Advanced Gaming R76-796, der nur einer von vielen Spiele-PCs ist, den ihr bei Captiva oder Captiva-Partnern finden und bestellen könnt. Der PC hat einen AMD Ryzen 9 5900X als CPU, so dass wir ein gutes Fundament haben, das uns bei den vor allem der Grafik geltenden Tests nicht in die Quere kommen wird. Die Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce RTX 4060 Ti, bei der wir in modernen Spielen zumindest ab WQHD (2560 mal 1440 Pixel) und hohen Details oftmals an Leistungsgrenzen stoßen. Wir hatten unseren Test-PC übrigens bereits für Tuning-Specials zu Black Myth: Wukong, Star Wars: Outlaws, Frostpunk 2 sowie Call of Duty: Black Ops 6 verwendet - ein weiteres Tuning-Special zum Microsoft Flight Simulator 2024 landet ebenfalls bald auf unserer Website. Im Detail sieht unser Captiva-PC wie folgt aus:
| Komponte | Modell | Details |
|---|---|---|
| Prozessor | Ryzen 9 5900X | 12 Kerne, 24 Threads, 3,7-4,8 GHz |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce RTX 4060 Ti | 16GB Video-RAM |
| Mainboard | MSI B550-A PRO | B550-Chipsatz |
| RAM | 32GB DDR4-3200 MHz | Zwei Riegel zu je 16GB |
| SSD | M.2-SSD, 2000GB | |
| Gehäuse | Captiva Gaming HG101 RGB TG | BxHxT: 210x445x430mm, mit Glasfenster |
| Lüfter | Im Gehäuse vorverbaut | 4x 120mm mit RGB-Beleuchtung |
| Netzteil | Captiva Power G650W | 650 Watt Nennleistung |
| CPU-Kühler | Xilence Performance M705D | 150mm hoch, 2x 120mm-Lüfter |
| Windows | Windows 11 (64 Bit) Home | Bereits vorinstalliert |
So haben wir getestet
Um euch Tuning-Tipps geben zu können, haben wir S.T.A.L.K.E.R. 2 zuerst in den drei wichtigen16:9-Auflösungen Full-HD (1920x1080 Pixel), WQHD (2560 mal 1440 Pixel) und 4K (3840 mal 2160 Pixel) getestet, und das jeweils mit jeder vom Spiel gebotenen Grafik-Voreinstellung - insgesamt gibt es vier Voreinstellungsmodi. Dabei sind wir bewusst in Zalissya, dem ersten sicheren Dorf, das euch im Verlauf der Story begegnet, geblieben und sind eine vorgegebene Strecke entlanggegangen. Die FPS-Werte sind hier nämlich wegen der vielen anwesenden NPCs in aller Regel niedriger als in der Außenwelt, so dass unser Spaziergang in Wahrheit ein kleiner Stresstest ist. Die FPS haben wir zuerst ohne Upscaling-Techniken wie DLSS gemessen, damit wir die reine Hardware-Leistung messen können. Zu den KI-gestützten Upscaling-Techniken haben wir später aber auch Ergebnissen für euch parat. Wir haben für unsere Tuning-Tipps auch die einzelnen Grafikmenü-Unterpunkte getestet, die sich normalerweise durch das Ändern einer Grafikvoreinstellung auf bestimmte Werte einstellen, aber auch einzeln verstellt werden können. An dieser Stelle fügen wir schon einmal zwei Slider-Vergleiche ein, die die niedrigste mit der höchsten Detailstufe vergleichen:
Kurioserweise sind zumindest bei der von uns getesteten Version vom Stand 23. November bei niedrigen Details in der ersten Szene in der Ferne mehr Objekte (zum Beispiel Bäume) als bei Epischen Details zu sehen. Außerdem wirkt die Grafik in Bewegung sehr krisselig, was vor allem bei Vegetation wie dichtem Gras und Laub vorkommt, aber - wie wir später noch schildern - mit aktiviertem KI-Upscaling verhindert werden kann. Auf der nächsten Seite erklären wir euch aber zuerst die Grafikmenüs im Detail.
- Seite 1 S.T.A.L.K.E.R 2 Tuning-Tipps: Captiva Test-PC und Vorgehensweise
- Seite 2 S.T.A.L.K.E.R 2 Tuning-Tipps: Video- und Grafikoptionen, Untermenüs
- Seite 3 S.T.A.L.K.E.R 2 Tuning-Tipps: FPS-Werte in 4 Detailmodi und 3 Auflösungen
- Seite 4 S.T.A.L.K.E.R 2 Tuning-Tipps: Upscaling als Gamechanger und unsere Tuning-Tipps
