Splatoon 2: Octo Expansion in der Vorschau: Kompakte herausfordernde Levels, Fokus auf Story 

Special Viktor Eippert Maria Beyer-Fistrich
Splatoon 2: Octo Expansion in der Vorschau: Kompakte herausfordernde Levels, Fokus auf Story 
Quelle: Nintendo

Wir haben einige Missionen der im Sommer kommenden Oktoling-Kampagne für Splatoon 2 ausprobiert und verraten euch in unserer Vorschau, wieso es Grund zur Vorfreude gibt.

Seit der Veröffentlichung letzten Sommer hält Nintendo seinen Multiplayer-Shooter mit regelmäßigen kostenlosen Updates auf der Switch für Spieler der Online-Modi frisch. Für Fans der Einzelspieler-Kampagne gab es hingegen nichts Neues - doch das wird sich mit der Octo Expansion diesen Sommer ändern. Die 20-Euro-teure Erweiterung bringt nämlich über 80 neue Einzelspieler-Missionen mit, in denen ihr erstmals als Oktoling die Farbknarren in die Tentakel nehmt. Wir konnten bei Nintendo einige der Levels ausprobieren und hatten dabei eine Menge Spaß.

Kompakte, knackige Levels

Während die Kampagne im Hauptspiel vergleichsweise leicht war und vor allem dazu diente, neuen Spielern die Grundzüge der Tinten-Mechanik Jeder Level stellte uns vor eine andere Herausforderung. Hier geht es zum Beispiele darum, die überdimensionierte Billardkugel durch einen Parkour zu bugsieren. Quelle: Nintendo Jeder Level stellte uns vor eine andere Herausforderung. Hier geht es zum Beispiele darum, die überdimensionierte Billardkugel durch einen Parkour zu bugsieren. näher zu bringen, zielt die Oktoling-Kampagne auf erfahrene Spieler ab. Das merkt man direkt am gehobenen Anspruch der Missionen, in denen wir stets nur drei Leben haben, oft mit starken Gegnern und vielen Abgründen konfrontiert werden und oft sogar noch gegen die Uhr antreten. Basierend auf den von uns gespielten Levels, wirkte die Erweiterung ein wenig wie ein Herausforderungs-Modus, bei dem uns die Entwickler in jedem Level mit einer neuen Art und Weise auf die Probe stellten. So mussten wir in einer Mission eine Billardkugel so mit unserer Waffe abschießen, dass sie gezielt in die richte Richtung rollte, ohne dabei in den Abgrund zu stürzten.

Und natürlich mischen Gegner mit ihren Farbkanonen auch mit, was die Sache kompliziert, von den Level-Hindernissen ganz zu schweigen. Ein anderes Mal sollten wir innerhalb von zwei Minuten sämtliche Kisten abballern. Das klingt jetzt total einfach, doch der Clou besteht darin, dass sowohl wir als auch alle Ziele ständig auf Gleitschienen durch die Gegend sausen, was die Angelegenheit stark verkompliziert. Hin und wieder wird schon allein durch die Waffenvorgabe ein scheinbar einfacher Parkour zur Herausforderung, so etwa, als wir mit dem Jet-Pack-artigen Tintendüser durch einen Level voller Abgründe navigieren mussten. Keine der sechs von uns gespielten Missionen gleichte dabei der anderen, wenn das für die komplette Kampagne gilt, ist eine hohe Abwechslung geboten.

Mehr Story-Fokus

Ein weiterer Unterschied zur ursprünglichen Kampagne soll zudem darin bestehen, dass man in der Octo Expansion mehr Hintergründe zur Welt in In dieser Mission mussten wir mit der Sepisphäre unter Zeitdruck zum Ziel kullern. Das erinnerte stark an die Monkey Ball-Spiele.  Quelle: Nintendo In dieser Mission mussten wir mit der Sepisphäre unter Zeitdruck zum Ziel kullern. Das erinnerte stark an die Monkey Ball-Spiele.  Splatoon 2 (jetzt kaufen 49,50 € ) und den Charakteren erfahren soll. Das hat sich im Hauptspiel bis auf ein paar Andeutungen noch stark in Grenzen gehalten. In Octo Expansion werden hingegen schon bei der Charaktererstellung interessante Andeutungen gemacht. Denn während wir Geschlecht und Aussehen unseres Oktolings wählen, treibt dieser in einer Art Gen-Tank-Flüssigkeit. Danach erwacht die Figur ohne Erinnerung in einer geheimnisvollen unterirdischen Forschungseinrichtung, durch die wir uns zur Oberfläche von Inkopolis durchkämpfen müssen. Was wird in dieser Einrichtung überhaupt erforscht? Wurde unser Oktoling künstlich erschaffen? Gilt das vielleicht sogar für die komplette Spezies? Antworten für zumindest einige dieser Fragen sollen im Verlauf der Kampagne gegeben werden. Außerdem trifft unser Oktoling auch auf bekannte Charaktere der Splatoon-Reihe, die ihm unter die Arme greifen und in den Levels nützliche Tipps liefern. Selbst ein Auftritt eines alten Bekannten aus dem ersten Splatoon wurde uns beim Spielen angeteasert.

Wenig Anreiz für Mehrspieler

Okay, die Kampagne ist also für Einzelspieler, die mehr interessante Levels rund um die Tinten-Mechanik wollen. Reine Mehrspieler-Fans gehen bei Zu Beginn einiger Missionen können wir zwischen verschiedenen Waffensets wählen. Basierend auf unserer Wahl sind die Level dann schwerer oder leichter zu schaffen. (1) Quelle: Nintendo Zu Beginn einiger Missionen können wir zwischen verschiedenen Waffensets wählen. Basierend auf unserer Wahl sind die Level dann schwerer oder leichter zu schaffen. (1) der Erweiterung also komplett leer aus? Das nicht, jedoch ist der Anreiz für reine Mehrspieler-Fans nicht so riesig. Grundsätzlich gilt, dass man auch ohne die Erweiterung nichts Maßgebliches im Mehrspieler von Splatoon 2 verpasst und schon gar nicht einen Nachteil erhält, wenn man die 20 Extra-Euro nicht hinblättert. Wer die Kampagne jedoch durchspielt, erhält die Möglichkeit, fortan in sämtlichen Mehrspieler-Modi inklusive Salmon Run mit Oktoling-Optik anzutreten. Zudem wird man laut Entwickler mehr als zehn neue Ausrüstungsgegenstände freispielen können, die dann im Mehrspieler zum Einsatz kommen. Beides ist in den Online-Auseinandersetzungen nicht entscheidend, aber immerhin ein nettes Goodie. Dass sich die Octo Expansion für alljene lohnt, die schon die Hauptkampagne mochten, ist hingegen schon jetzt sehr wahrscheinlich.

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