Splatoon 3 im Test: Ein Spritzer neuer Inhalte für den Kult-Shooter von Nintendo

Test Nadine Herzog Katharina Pache
Splatoon 3 im Test: Ein Spritzer neuer Inhalte für den Kult-Shooter von Nintendo
Quelle: Nintendo

Es ist immer dieselbe leidige Diskussion: war ein neuer Teil dieser Reihe tatsächlich schon nötig? Viele Fans der Splatoon-Spiele stellen sich genau diese Frage, daher wollen wir mit unserem Test alten und neuen Spielern einen Überblick zu Splatoon 3 verschaffen. Freut euch auf eine bunte Mischung an Altbewährtem und spritzigen Neuerungen!

Etwa fünf Jahre nach Erscheinen des zweiten Teils wartet Nintendo mit Splatoon 3 auf. Die ersten Trailer ließen schon vermuten, dass dieser Teil noch abgedrehter werden könnte. Unser Test bestätigt nun diese Theorie. Nintendo möchte anscheinend in Sachen Verschrobenheit bei jeder Fortsetzung einen draufsetzen. Wer hätte im Jahre 2015 gedacht, dass Splatoon mal so ein Hit werden könnte? Aber die Rechnung ging auf, von Splatoon 2 wurden 13,3 Millionen Kopien verkauft.

Wenn der Erfolg anhält, wird der dritte Teil mindestens genauso gut ankommen. Schon beim Sprung vom ersten auf den zweiten Teil stellte manch einer die Frage, ob es eine Fortsetzung braucht. Damals war der Wechsel von Wii U zu Nintendo Switch aber Rechtfertigung genug für das Sequel. Selbst Skeptiker wurden spätestens nach zahlreichen Updates überzeugt.
Grafisch gibt es diesmal bei Splatoon 3 (jetzt kaufen 59,95 € ) im Vergleich zum Vorgänger natürlicherweise keinen riesigen Sprung, da das Spiel immer noch auf der gleichen Plattform läuft, den braucht es aber nicht. Das Spiel ist schick, bunt, die Performance flüssig. Splatoon 3 bleibt dem Erfolgsrezept der Vorgänger treu, und doch gibt es Änderungen, die uns überzeugt haben.

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Welche Neuerungen gibt es?

Wer am 27. August am ersten Demo-Splatfest teilgenommen hat, konnte sich vorab von der neuen Oberwelt überzeugen. Dieser Bereich ist wesentlich größer als Inkopolis aus dem zweiten Teil, aber auch um einiges voller. War die Größe nötig? Nein.

Ist es schön anzusehen? Auf jeden Fall. Das Splatsville-Flair könnt ihr sogar mit dem neuen Fotomodus festhalten. Ein nettes Gimmick, auch wenn es leider außerhalb von Splatsville keine Anwendung findet.
Die Einzelspieler-Kampagne bietet lustige Platformer-Action. In dieser Mission müsst ihr Zeppeline nutzen, um ans Ziel zu gelangen.  Quelle: PC Games Die Einzelspieler-Kampagne bietet lustige Platformer-Action. In dieser Mission müsst ihr Zeppeline nutzen, um ans Ziel zu gelangen.  Nintendo hat im dritten Teil endlich das Lobbysystem aufgemöbelt! Testet eure Ausrüstung und beobachtet eure Mitstreiter, während ihr wartet. Adé langweiliger Ladescreen! Quelle: PC Games Nintendo hat im dritten Teil endlich das Lobbysystem aufgemöbelt! Testet eure Ausrüstung und beobachtet eure Mitstreiter, während ihr wartet. Adé langweiliger Ladescreen! Eine der besten Neuerungen ist das Lobbysystem. Während man im Vorgänger noch auf einen Ladebildschirm starren musste, während man auf Mitspieler wartet, kann man sich nun frei bewegen, neue Ausrüstung anlegen und Skills testen. Darüber hinaus seht ihr auch die "Geister" anderer Spieler.

Derartige interaktive Lobbies findet ihr in allen Mehrspielermodi, sowohl online, als auch lokal.Ihr könnt hier auch euren Spind nutzen und dekorieren. Falls ihr gerade keinen Bock auf das eigentliche Gameplay habt, hat Nintendo ein neues Minigame für euch: Revierdecks! Ein nettes kleines Kartenspiel, in dem ihr in einer gewissen Anzahl Züge die meisten Quadrate mit eurer Teamfarbe füllen müsst. Eure Kartendecks könnt ihr selbst zusammenbauen.

Wie in jedem Teil gibt es neue Hosts für den Splatcast. Vorher waren es die Duos Sea Sirens und Tentacool, jetzt handelt es sich um ein Trio! Die drei nennen sich Surimi Syndicate und bestehen aus Mako, Muri und Mantaro. Das Beste an ihren News ist, dass ihr sie nicht mehr ansehen müsst, sondern minimieren könnt. Der Spielfluss wird nicht mehr mit jeder Map-Rotation unterbrochen.

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