Mythen & Legenden in Videospielen: Was Zelda, Diablo, GTA & Co verbergen

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Mythen & Legenden in Videospielen: Was Zelda, Diablo, GTA & Co verbergen
Quelle: pcgames

Egal, ob Zelda, GTA, Pokémon oder Diablo. Wir haben einige der spannendsten Legenden der Videospielgeschichte herausgesucht und beleuchtet!

Nicht nur um liebgewonnene NPCs spinnen sich Mythen und Gerüchte. Natürlich streben Spieler auch nach mehr und mehr Macht und Reichtum in ihren Lieblingstiteln. Und so gibt es zahlreiche Gerüchte um legendäre Items, die zwar unfassbar schwierig zu finden sein sollen, einem aber dafür auch unheimlich viel Power geben sollen! Stellvertretend dafür steht Zelda: Ocarina of Time.

Das Mysterium des Triforce

Wer nicht so sattelfest in der Zelda-Lore ist, für den fassen wir das Wichtigste kurz zusammen. Das Triforce ist neben Links Masterschwert eines der wichtigsten magischen Artefakte in Hyrule. Gerade in den frühen 2D-Zeldas der war es fast immer im Spiel drin und konnte von Spielern gefunden werden. Dann wagte Nintendo den Sprung in 3D mit Zelda: Ocarina of Time. Als das 1998 rauskam, war es ein absoluter Meilenstein! Die Grafik war für damalige Verhältnisse Wahnsinn, die Möglichkeiten waren vielfältig und die Spielwelt war riesig. Und Lore steckt auch hier reichlich drin: Der böse Ganondorf muss besiegt werden, das Masterschwert muss aus der Zitadelle der Zeit geholt werden, und ja, auch das Triforce spielt eine wichtige Rolle, schließlich dreht sich fast das ganze Spiel darum.

Mit ihm verwandelt Ganondorf die Spielwelt in eine Welt der Finsternis. Link trägt selbst ein Fragment des Triforce in sich und muss Ganondorf davon abhalten, erneut alle Teile an sich zu reißen.

Da liegt es eigentlich nahe, dass man das komplette Triforce in seinen Besitz bringen kann. Doch beim "eigentlich" blieb es dann auch, denn Spieler mussten schnell akzeptieren lernen, dass man es in einem normalen Durchgang nicht erhalten kann.

Link steht auf einer Fläche in Form eines Triforce in Zelda: Ocarina of Time Quelle: Nintendo Daraufhin wurden die Spieler einfallsreich. Wenn man es nicht auf normalem Weg bekommen konnte, dann musste da ja ein Geheimnis dahinterstecken; ein verborgener Weg, eine Tastenkombination, ein Geheimbereich - irgendwas!

Dass es vielleicht am Ende einfach nicht geht, das wollte man wiederum nicht wahrhaben. Doch warum waren Spieler denn gerade in diesem Fall so unfassbar stur? Nun, das hatte sich Nintendo zum Teil selbst zu verdanken.

Wie erwähnt konnte man in drei der vier zuvor erschienenen Zeldas das Triforce finden. Und offenbar war es auch in Ocarina of Time mal eingeplant. Denn es gibt tatsächlich Screenshots und Videos aus Vorschauberichten, in denen klar zu sehen ist, dass Link das vollständige Triforce erhält. Und selbst im Inventar des Spiels gibt es eine Aussparung in Triforce-Form.

Und wie es so ist, kommen bei so einem hartnäckigen Gerücht auch irgendwann die Leute zum Vorschein, die es angeblich geschafft haben, die ihren angeblichen Weg zum Ziel online stellen und sich dann ins Fäustchen lachen, dass es tatsächlich Leute gibt, die das nachzumachen versuchen.

Mehr Hoffnung wurde dann in das ominöse Ura-Zelda gelegt, eine Erweiterung, die für Ocarina of Time geplant war und die angeblich den Tempel des Lichts mit dem Triforce enthalten sollte. Warum das auch nicht geklappt hat, haben wir in einem eigenen Report aufgearbeitet. Doch obwohl Nintendo 2001 endgültig klargestellt hat, dass es das Triforce in Orcarina of Time nicht gibt, jagen bis heute immer noch einige eifrige Fans der Legende hinterher.

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