The Chant in der Vorschau: Willkommen in der Gruppentherapie des Grauens!
Special 53,99 €
Ihr wollt euch diesen Herbst mal wieder richtig schön gruseln? Dann lohnt sich für euch vielleicht ein Blick auf The Chant. Das Third-Person-Horror-Adventure erzählt eine packende Geschichte rund um die Abgründe der menschlichen Psyche, gepaart mit jeder Menge Gameplay wie Crafting, Kämpfen und Rätseln. Wir haben in der Gamescom mal reingespielt und verraten, wie viel Nervenkitzel wirklich in dem Titel steckt.
Habt ihr an Halloween schon was vor? Nein? Dann schaut euch doch mal The Chant an! Das Third-Person-Action-Adventure erscheint diesen Herbst und nimmt euch mit auf einen spirituellen Trip über eine abgelegene Insel, durch eine gefährliche Paralleldimension und die menschliche Psyche. Klingt doch nach perfektem Futter für den Spuktober, wenn ihr mit The Quarry, Dark Pictures und Co. schon durch seid.
Neben billigen Jumpscares und atmosphärischem Grusel will The Chant aber noch einiges mehr bieten: Erkundung, Kämpfe, Crafting, Skilltrees und sogar eine Geschichte, die sich euren Entscheidungen während des Spielens anpasst. Das wirkt schon ziemlich ambitioniert. Ob das bis dato recht unbekannte Studio Brass Token den vielen Versprechungen auch wirklich gerecht werden kann, haben wir uns während der Gamescom 2022 angeschaut. Am Stand von Publisher Prime Matter haben wir eine Demo des Abenteuers gespielt und verraten euch in der Vorschau unsere ersten Eindrücke!
In diesem Artikel
Übernatürliche Gruppentherapie
In The Chant schlüpft ihr in die Rolle von Jess, einer jungen Frau, die mit einem persönlichen Trauma zu kämpfen hat, das wir an dieser Stelle mal lieber nicht verraten wollen. Wir sagen nur so viel: Sie hat ein ordentliches Päckchen zu tragen und droht unter dieser massiven Last zusammenzubrechen. Letzte Hoffnung scheint der Rückzug in ein spirituelles Retreat auf einer abgelegenen Insel. Dort will Jess, zusammen mit einigen anderen Teilnehmern, unter Führung einer Art Guru ihre weltlichen Probleme hinter sich lassen. Quasi übernatürliche Gruppentherapie.
Quelle: Prime Matter
The Chant angespielt: Third-Person-Horror-Adventure in der Gamescom-Vorschau. (2)
Statt von ihrem Leiden erlöst zu werden, rutscht sie aber nur noch tiefer ins Schlamassel: Während eines kultischen Rituals kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, durch den die Inselbewohner ein Portal in eine Paralleldimension öffnen. In diesem sogenannten Nebel lauern gefährliche Dämonen, die von den negativen Gefühlen der Menschen zehren. Und von denen gibt es unter den traumatisierten Camp-Teilnehmern natürlich mehr als genug. So ergießen sich die angriffslustigen Viecher schnurstracks über die gesamte Insel, ergreifen Besitz von einigen Anwesenden und treiben sie zunehmend in den Wahnsinn. Die Gruppe verteilt sich panisch in alle Himmelsrichtungen und absolutes Chaos bricht aus.
Eure Aufgabe ist es jetzt, alle Leute irgendwie wieder zusammenzubringen und das Ritual zu beenden - in der Hoffnung, dadurch nicht nur auf der Insel, sondern auch in eurem Inneren wieder für so ein klein wenig Frieden zu sorgen. The Chant verteilt sich dabei auf insgesamt sechs Kapitel und einen kurzen Prolog. Jedes Kapitel konzentriert sich jeweils auf einen anderen Charakter, der langsam von seiner negativen Energie verschlungen wird. Im von uns gespielten Kapitel 3 ging es beispielsweise um Campbewohner Sonny, der in der örtlichen Mine verschwunden ist.
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Irgendwas ist faul
Quelle: Prime Matter
The Chant angespielt: Third-Person-Horror-Adventure in der Gamescom-Vorschau. (3)
Unsere erste Amtshandlung ist natürlich die Erkundung der Umgebung. Die (bis dato) namenlose Insel dient als halb offene Spielwelt. Vom Zentrum aus, also dem Retreat, brechen wir in verschiedene, miteinander verknüpfte Areale auf. Damit wir dabei nicht allzu weit vom storyrelevanten Weg abkommen, hindern uns immer wieder magische Barrieren am ziellosen Herumstöbern, die beim Berühren Kopfschmerzen bereiten. In den ersten Minuten präsentiert sich The Chant so als recht lineares Abenteuer.
Besonders gruselig wird's zu Beginn nicht. Klar, es herrscht eine bedrückende Atmosphäre, während wir uns so alleine durch die Nacht schlagen. Alleine schon aufgrund der vorherigen Vorkommnisse. Auch die Inszenierung ist stimmig, mit dem Mond, der gelegentlich durch dichte Baumkrone bricht, der passenden Musikuntermalung und Soundkulisse. Man fühlt sich aber nicht in akuter Lebensgefahr, so als könnte hinter der nächsten Ecke der Tod lauern.
