Offene Welt, viele Probleme: So haben sich Open-World-Spiele verändert

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Offene Welt, viele Probleme: So haben sich Open-World-Spiele verändert
Quelle: Nintendo

Von den ganz frühen Anfängen bis hin zu Titeln wie Starfield und Zelda: Tears of the Kingdom: So haben sich Open-World-Spiele im Laufe der Zeit verändert.

Und übrigens: Auch bei fiktiven Städten ziehen Entwickler oftmals historische Begebenheiten heran. Für Far Cry Primal studierte Ubisoft beispielsweise eine urzeitliche europäische Sprache, die als Grundlage für die Eigenkreation der Völker im eigenen Spiel diente. Erst nach all dieser Recherche wurde erst die eigentliche Welt erschaffen.

Hunderte bis Tausende Menschen beschäftigt

Je nachdem, wie groß das Projekt und das Entwicklerstudio sind, können mehrere Hunderte bis Tausende Entwickler an einem Open-World-Spiel beteiligt sein. Dabei haben verschiedene Personen verschiedene Aufgabengebiete. Manche kümmern sich beispielsweise um die Gestaltung der Welt an sich, während andere Entwickler für die Flora und Fauna zuständig sind. Natürlich benötigen Kreaturen eine vernünftige künstliche Intelligenz, das Spiel benötigt Cutscenes, eine gute Story und vieles, vieles mehr. Der Prozess, der hinter all diesen Elementen steckt, ist extrem komplex. Am Ende werden alle diese Teile zusammengefügt und erschaffen im besten Fall eine offene Welt, die gut aussieht, interessante Tätigkeiten beinhaltet und im besten Fall gut in die Story eingebunden ist.

Herzstück all dieser Prozesse ist die Game-Engine, die den Spielverlauf steuert und für die Darstellung aller Abläufe im Game verantwortlich ist. Entwickler können eine eigene Engine entwickeln oder - wie es oftmals vorkommt - eine externe Engine für ihre Spiele benutzen.

Immer weiter, immer größer

Open-World-Spiele haben also eine ereignisreiche Geschichte hinter sich. Vom virtuellen Kampf gegen Drachen, bei dem sich der Spieler in Form eines Pixelblocks fortbewegte, entwickelte sich das Feature hin zu Welten, die so groß sind wie reale Länder. Das spiegelt sich natürlich auch in den Kosten wider:

Während Open-World-Pionier Adventure laut wohl kaum mehr als ein paar hundert bis tausend Dollar an Entwicklungskosten verschlang, betrugen die Produktionskosten für Rockstars Red Dead Redemption 2 500 Millionen Dollar. Das ist bis heute Rekord.

Red Dead Redemption 2 Quelle: Rockstar Games Red Dead Redemption 2 Und natürlich zeigt sich diese Entwicklung auch hinsichtlich der Spielzeit. Um beim gerade genannten Beispiel zu bleiben: Wer Rockstars Western-Epos zu 100 Prozent komplettieren möchte, benötigt laut der Webseite howlongtobeat im Schnitt 180 Stunden. Open-World-Titel aus den 80er-Jahren boten bestenfalls Beschäftigung für ein paar Stunden.

Was bringt die Zukunft?

Doch wo geht die Reise hin bei den offenen Welten? Schwer zu sagen, die Entwickler selbst tun sich schwer mit Prognosen und Versprechungen. Schließlich sind die technologischen Sprünge der kommenden Jahrzehnte wohl kaum zuverlässig vorherzusagen

Aber: Es geht weiter. Allein für 2023 und 2024 haben die größten Entwicklerstudios zusammengerechnet über 20 Open-World-Titel angekündigt.

Sicher sein dürfte die Tatsache, dass die Entwickler in Zukunft an noch größeren, noch realistischeren und noch lebhafteren offenen Welten arbeiten. Und wer weiß, was das für uns bedeutet.

Ein GTA, in dem jeder NPC seinen eigenen, sich wiederholenden Tages- und Nachtablauf hat und in dem jedes einzelne Haus besuchbar ist? Ein Rennspiel, in dem wir auf den echten Straßen und Autobahnen Europas rasen können? Was heute vielleicht noch eine unrealistische Träumerei ist, könnte vielleicht in 20 Jahren Realität sein.

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