Gaming-Impacts 2023: Das hat die Spieleindustrie verändert!

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Gaming-Impacts 2023: Das hat die Spieleindustrie verändert!
Quelle: Larian Studios

Das Jahr 2023 wird nicht nur als eines der besten Spielejahre in die Geschichte eingehen, sondern auch für die ganzen aufregenden und oftmals tragischen Ereignisse, welche die Industrie veränderten.

Die größten Veröffentlichungen

2023 war mal wieder ein echt starkes Jahr für Videospiele. Neben diversen Indie-Games, die die Herzen vieler Spieler erobern konnten, kamen auch einige größere Produktionen auf den Markt. Mit Spielen wie The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom konnten Spieler hunderte Stunden verbringen, bis dann Baldur's Gate 3 herauskam und ein weiteres Loch in die Freizeit riss. Ansonsten verbrachten Spieler auch noch eine ganze Menge Zeit mit Spielen wie Diablo 4, Marvel's Spider Man 2, Final Fantasy 16 oder Dead Island 2. Auch Bethesda brachte dieses Jahr mit Starfield ihr Weltraum-Epos auf den Markt und nicht zu vergessen das große Update zu Cyberpunk 2077 mitsamt DLC. Bei so vielen Spielen werden die meisten Nutzer sicherlich noch ins Jahr 2024 hinein gut beschäftigt sein.

Flops so weit das Auge reicht

Obwohl dieses Jahr einige starke Spiele veröffentlicht wurden, war 2023 auch der ein oder andere Flop dabei. Angefangen mit dem Rollenspiel Forspoken, das von Spielern so schlecht aufgenommen wurde, dass das Entwicklerstudio Luminous Productions quasi dichtgemacht und in Square Enix integriert wurde. Auch Arkanes Redfall erging es hier nicht besser und die zahlreichen Bugs und das langweilige Gameplay machten es zu einem der schlechtesten Spiele des Jahres. Da die Belegschaft von Arkane Austin ohnehin kein Interesse daran hatte, einen Mehrspieler-Titel zu kreieren, verließen ganze 70 Prozent der Entwickler, die zuvor an Prey aus dem Jahre 2017 arbeiteten, das Studio.

Die vier spielbaren Figuren aus Redfall stehen über einem Vampir. Quelle: Bethesda Lizenzspiele hatten es dieses Jahr auch nicht leicht, mit Veröffentlichungen wie Skull Island: Rise of King und The Walking Dead: Destinies. Die absolute Krone der Flop-Spiele hat sich dieses Jahr jedoch ganz klar Gollum verdient. Kurz nach Veröffentlichung des Spiels musste Entwickler Daedalic seine Pforten schließen und ist nun nur noch als Publisher unterwegs. Ein Switch-Port für Gollum sowie Surviving Deponia sollen aber noch folgen.

Klassische Kontroversen

Auch 2023 war nicht frei von Kontroversen, die größte davon wohl die Situation rund um Hogwarts Legacy. Harry Potter wurde nämlich von J.K. Rowling geschrieben, einer sogenannten "Trans-Exclusionary Radical Feminist". Die Autorin spendet oft an Parteien, die sich aktiv gegen Transgeschlechtlichkeit aussprechen und Transgender-Personen das Leben so schwer wie möglich machen wollen. Viele Personen aus der queeren Community baten zum Release von Hogwarts Legacy also darum, dass Spieler das Spiel nicht kaufen sollen, da hierdurch Rowling unterstützt wird. Neben Hogwarts Legacy sah sich auch Atomic Heart einiger Kritik ausgesetzt. So soll das Spiel etwa die Geschichte verfälschen und die Entwickler Verbindungen zur Moskauer Polit-Elite haben. Was an diesen Gerüchten genau dran ist, wissen wir aber bis heute nicht.

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