Manchmal fliegt der Controller vor Frust in die Ecke und es tut sich in etwa folgender Gedanke auf: "Diesen Mist fasse ich nicht mehr an, Schluss mit Videospielen!" Und dennoch landet man immer wieder vor der Konsole oder dem Rechner, schließlich haben Videospiele doch so viel zu bieten. Wir haben überlegt, warum uns Videospiele über so lange Zeit faszinieren und zeigen euch in unserer Galerie, wie uns die Entwickler immer wieder begeistern können.
God-Games
Das God-Game erfüllt den irrationalen Wunsch nach Kontrolle. In Spielen wie Peter Molyneuxs Black & White könnt ihr mit eurer mächtigen Gottes-Hand und eurer Kreatur über Leben und Tod der Erdbewohner bestimmen. Das Spiel lässt euch die Freiheit, entweder gnädig den Bewohnern zu helfen oder eure Macht zu missbrauchen und gewaltsam über die Untertanen zu herrschen. Aufbau-Simulationen wie Sim City folgen einem ähnlichen Prinzip.
Simulationen
Apropos Simulationen: Auch hier werden Fantasien wie das Fliegen eines Flugzeugs oder auch das Steuern von Agrarfahrzeugen zumindest virtuell umgesetzt. Ebenfalls werden bisher unmögliche Dinge wie das Kämpfen in einem Mech-Panzer (z.B. bei Hawken) hier simuliert. Simulationen lassen uns all das erleben, was uns Alltag verwehrt bleibt.
Massively-Multiplayer-Online-Rollenspiele
Bei MMORPGs weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Sie bieten an jeder Ecke weitere Motivations-Mechanismen wie Quests, Items, Bündnisse usw. Das Schlüpfen in eine neue, fiktive Identität ist also nur der Anfang einer Reihe von Motivationen, die Online-Games mit sich bringen. Die beeindruckenden Spielerzahlen von Online-Giganten wie World of Warcraft sind schließlich kein Zufall.