Es ist immer wieder verwunderlich, auf welche Geschäftsideen manche Menschen kommen. Wie bizarr sich der sogenannte Segen der Technik in Verbindung mit unbändigem Erfindergeist auswirken kann, zeigen wir euch in unserem Special zu den schlimmsten Gamer-Gadgets.
Es gibt Erfindungen, die hören sich auf den ersten Moment toll an, erweisen sich beim Gebrauch aber als unpraktisch. Es gibt Erfindungen, die auf dem Papier funkionieren, aber leider nicht in der Realität. Und es gibt Erfindungen, die kein Schwein braucht oder überhaupt haben will. Auch die Spiele-Branche hat eine Anzahl von Gaming-Zubehör hervorgebracht, das besser nie das Licht der Welt erblickt hätte. Besonders in den 80er und 90er Jahren überschwemmte eine Vielzahl von bizarren Videospiel-Accessoires und Peripheriegeräten den Markt. Wenn die Gadgets dann noch funktionieren, dann war das schon fast wie einer Sechser im Lotto.
Ein Paradebeispiel stellte der Atari MindLink dar. Eigentlich sollte der Controller für den Atari 2600 die Bewegung der Gesichtsmuskeln so umsetzen, dass man sich damit durch Videospiele manövrieren konnte. Leider funktionierte dies nur bedingt und sorgte lediglich für Kopfschmerzen bei den Testspielern. Schlussendlich wurde das Projekt wegen der Entwicklungshürden und immenser Kosten eingestampft. Welche Gaming-Gadgets noch komplett überflüssig oder einfach nur schlecht waren, zeigen wir euch anhand von Video-Clips auf den folgenden Seiten des Artikels.
Der Aura-Interactor
Quelle: Nintendo
Mit dem Aura Interactor erlebten SNES- und Mega-Drive-Besitzer ein ganz besonderes Klang-Erlebnis. Dafür sorgte die eingebaute Vibrationsfunktion, welche auf den Spiel-Sound reagierte. In der Virtual-Reality-Szene erfreute sich das Gadget sogar einiger Beliebtheit. Leider war der Aura-Interactor nicht nur unverschämt teuer, sondern auch einigermaßen unbequem und auf Dauer nervenaufreibend, da das Gerät auf die Hintergrundgeräusche der Spiele reagierte und den Spieler permanent durchschüttelte.
Die Game Boy Camera
Quelle: youtube.com
Als sich die goldene Ära des Game Boys ihrem Ende zuneigte, versuchte Nintendo noch einmal mit Spiel-Zubehör das Interesse der Konsumenten zu wecken. Ein solches Produkt stellt die Game Boy Camera dar. Bilder mit furchtbarer Auflösung aufnehmen und darin herum kritzeln, um mit den selbst ausgedruckten Stickern am Ende den Papierkorb zuzupflastern? Darauf hätten wir auch verzichten können!
In diesem Artikel
- Seite 1 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Auro Interactor und Game Boy Camera
- Seite 2 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Genesis-Activator und Kinect Game Boat
- Seite 3 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Laser Scope und Miracle Piano
- Seite 4 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Power Glove und R.O.B.
- Seite 5 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: U-Force und Wii-Zubehör
- Seite 6 Bildergalerie
- Seite 1 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Auro Interactor und Game Boy Camera
- Seite 2 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Genesis-Activator und Kinect Game Boat
- Seite 3 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Laser Scope und Miracle Piano
- Seite 4 Gamer-Gadgets, die keiner braucht: Power Glove und R.O.B.
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