Eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten entwickelte parallel ein sehr ähnliches Konzept: Die Geschichte von Clash of Clans.
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Was den Millionenerfolg von vielen anderen seiner Art unterscheidet
Der Entwickler Supercell übernahm dem Zeitstrahl nach nicht die Formel von Cookie Clicker, sondern erarbeitete seine eigene. Dazu gehören ebenfalls Mechaniken, die uns zum Warten zwingen, allerdings auch Taktik und Kreativität.
Wir bauen hinter dem Bildschirm unser eigenes Dorf auf, planen das Layout und kümmern uns um den Wirtschaftsfluss. Dabei müssen wir auch darauf achten, das Dorf verteidigen zu können, da andere Spieler für die Ressourcen Raubzüge starten.
Wir selbst können auch unsere digitalen Nachbarn angreifen, um unseren Entwicklungsprozess zu beschleunigen. Das Spielziel ist dabei, neue Gebäude oder Upgrades freizuschalten und immer mehr Reichtum anzuhäufen - also Punkte zu bekommen.
Quelle: PC Games
Das Bauen und Sammeln von Ressourcen erfordern oft das Überwinden von Zeitsperren. Entweder durch Warten, oder durch das Ausgeben von echtem Geld.
Freunde, die einen zum Kauf motivieren sollen
Nun bietet Clash of Clans eine Mechanik, die vor allem die Schwitzer unter den Nutzern ansprechen soll. Um der eher einsamen Aufbauaktion eine soziale Komponente zu verpassen, können Spieler einem Clan beitreten und dann gemeinsam in Clankriege ziehen.
Was sich erst wie eine schöne Mechanik anhört, können Kritiker auch als perfiden Trick auslegen. In dieser Onlinegruppe, welche aus Freunden im echten Leben bestehen kann, herrscht oft eine klare Hierarchie.
Die Chefs müssen dafür sorgen, dass aktive und talentierte Spieler die begrenzten Mitgliederplätze bemannen. Wer zurückfällt, muss gehen. Zumindest wenn der Clan seine Feinde bezwingen soll.
So setzen sich Verbündete auch gegenseitig unter Druck und motivieren sich dazu, mehr Geld für das Spiel auszugeben oder regelmäßig das Dorf zu managen - sozialer Druck, der nicht jedem Idle-Gamer gefällt.
Quelle: PC Games
Die Kämpfe bieten alles andere als Idle- oder Clicker-Mechaniken. Deswegen wäre es auch nicht ganz passend, Clash of Clans als einen Genre-Titel zu bezeichnen.
Der zweite Pfad der Genre-Entwicklung
Während immer sowohl gute als auch schlechte Produktionen ihr jeweiliges Spielegenre vertreten, entwickelten sich Idle-Games unabhängig von der Qualitätsfrage in zwei sehr unterschiedliche Richtungen. Der zweite Pfad führt uns an einigen sehr interessanten Gameplay-Konzepten vorbei bis hin zu einem der jüngsten Releases.
Keine Möglichkeit, sich freizukaufen, und keine Wartezeiten, die bewusst frustrieren sollen: viele Ideen, die das Clicker- oder Idle-Gerüst um andere Gameplay-Perspektiven erweitern, und neue Herangehensweisen, die alles, was wir über diese Spiele wissen, auf den Kopf stellen.
Idle Boss Rush ist eines der besten Beispiele für diese Art von ausgereiftem Idle-/Clicker-Game. Auch hier bauen wir ein Dorf auf, allerdings betrachten wir unser Pixel-Heim von der Seite. In der Mitte des Bildschirms erscheint ein enormes Monster, das es zu bekämpfen gilt.
Erst einmal müssen wir das Untier totklicken. Mit der gewonnenen Beute, meist Goldmünzen, rekrutieren wir Krieger, die uns im Kampf beistehen. Später gibt es noch andere Methoden zu kämpfen und verschiedene Klassen an Soldaten. Auf der nächsten Seite ein genauer Blick auf das Spiel Idle Boss rush.
