Skull and Bones in der Vorschau - Seite 2: Kämpfe, Technik, Multiplayer

Special Stefan Wilhelm
Skull and Bones in der Vorschau - Seite 2: Kämpfe, Technik, Multiplayer
Quelle: Ubisoft

Seit seiner Ankündigung vor etwa fünf Jahren hätte man von Ubisofts Skull and Bones zwischenzeitlich vermuten können, es wäre direkt ins Bermudadreieck geschippert. Nun ist das Spiel aber tatsächlich zurück und peilt gleich ein ambitioniertes Release-Datum noch in diesem Jahr an. Wir konnten uns vorab eine Gameplay-Präsentation zur Piraten-Action ansehen und verraten euch, ob Skull and Bones bereit für die Jungfernfahrt ist.

Bei den Waffen will euch das Spiel eine große Bandbreite zur Verfügung stellen, die gegen bestimmte Ziele besonders effektiv sind. Zu sehen gab es etwa das Griechische Feuer, also eine Art Flammenwerfer, Ballisten, Raketenwerfer und natürlich diverse Kanonen-Modelle. Nehmt ihr Schwachstellen ins Visier, die ihr vorher mit dem Ausguck markiert und analysiert habt, richtet ihr besonders viel Schaden an. Auch in der Defensiven müsst ihr an Stärken und Schwächen denken, denn ihr dürft euer Schiff quasi mit "Rüstungsteilen" aus verschiedenen Materialien auskleiden - alles stets unter Berücksichtigung eurer Tragekapazität.

Die Entwickler wollen ein "brutales" Kampfgefühl erzeugen, obwohl ihr hauptsächlich Holz und Stein zu Klump schießt. Das Gezeigte erinnert stark an die bisherigen Assassinen-Ausflüge auf hoher See und dürfte sich dementsprechend unkompliziert, einfach und actionreich spielen. Ob dieses Gameplay über viele Stunden hinweg unterhalten kann, wird sich aber erst noch zeigen müssen - denn sonderlich befriedigend sieht es bisher nicht aus.

Die Technik: Schall und Rauch

Wer zu viel versenkt und plündert, lockt die Privateers an, also die Ozean-Polizei. Im PvP könnt ihr außerdem von anderen Spielern mit dem Ausguck analysiert werden, was eure Fracht preisgibt.  Quelle: Ubisoft Wer zu viel versenkt und plündert, lockt die Privateers an, also die Ozean-Polizei. Im PvP könnt ihr außerdem von anderen Spielern mit dem Ausguck analysiert werden, was eure Fracht preisgibt.  Während die Raucheffekte der Waffen überzeugen, lässt das Trefferfeedback noch deutlich zu wünschen übrig. Abseits von Hitmarkern und laschen Explosionen hinterlassen Kanonenkugeln keine Einschlagslöcher und die Ziele zerfallen anscheinend nur bei bestimmten Schadenslevels in ihre Einzelteile. Das hat Black Flag schon genauso gut und Sea of Thieves sogar besser hinbekommen. Beim Beschuss einer steinernen Burg fällt das kaum vorhandene Feedback noch deutlicher auf - hier muss dringend noch mehr Wumms rein, immerhin werdet ihr einen großen Teil der Spielzeit mit dem Abfeuern von Kanonen verbringen.

Dem optisch tollen Ozean aus Sea of Thieves kann Skull and Bones wohl auch nicht ganz das Wasser reichen - zumindest nicht in den bisher gezeigten Wetterlagen. Das Spiel will euch aber auch durch extreme Stürme und hohen Wellengang schicken. Wird euer Kahn dort oder im Gefecht in Mitleidenschaft gezogen, repariert ihr ihn mit speziellen Kits unterwegs oder im nächsten freigeschalteten Hafen. Hier respawnt ihr auch, wenn ihr versenkt wurdet. Ein Teil eurer Fracht ist dann in den Tiefen des Ozeans verloren, einen Teil davon könnt ihr aber auch zurückholen. Zumindest, wenn ihr schnell genug seid.
Ob solche stacheligen Verzierungen die Performance eures Schiffs beim Rammen verbessern, wissen wir noch nicht, ein paar sehr schicke Modelle haben wir aber bereits gesehen. Quelle: Ubisoft Ob solche stacheligen Verzierungen die Performance eures Schiffs beim Rammen verbessern, wissen wir noch nicht, ein paar sehr schicke Modelle haben wir aber bereits gesehen.

Die Shared World: Gemeinsam, und optional gegen den Rest

Bei Skull and Bones handelt es sich nämlich um ein Shared-World-Spiel, in dem noch jede Menge andere menschliche Piraten über den indischen Ozean schippern. Und die können euch nach dem Tod einen Teil eures Loots wegschnappen. Wer nun allerdings befürchtet, ständig mit den Angriffen menschlicher Gegner rechnen zu müssen, kann aufatmen: PvP soll nur auf eigenen Servern beziehungsweise auf freiwilliger Basis stattfinden.

Kooperativ dürft ihr natürlich auch ran, dann sollen sich durch die verschiedenen Schiffstypen taktische Kombinationsmöglichkeiten eröffnen. Friendly Fire gibt's übrigens nicht, ihr könnt also auch in der Nähe eurer Freunde nach Herzenslust draufhalten. Wer dagegen lieber solo auf Kaperfahrt geht, soll alle Inhalte von Skull and Bones auch alleine spielen können.

  1. Seite 1 Skull and Bones in der Vorschau - Seite 1: Prämisse, Gameplay, Schiffe
  2. Seite 2 Skull and Bones in der Vorschau - Seite 2: Kämpfe, Technik, Multiplayer
  3. Seite 3 Skull and Bones in der Vorschau - Seite 3: Missionen und vorläufiges Fazit
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