Test/Review: Siren: Blood Curse

Test Katharina Pache

Die Playstation 3 schmückt sich mit einem exklusiven Horror-Titel. Ob der was taugt, lest ihr in unserem Test!

Test/Review: Siren: Blood Curse Anscheinend sind sich Entwickler von Horror-Games einig, dass ein intuitives, eingängiges Kontrollschema auf jeden Fall zu vermeiden ist. Auch die Jungs von Sony haben sich an dieses ungeschriebene Gesetz gehalten und servieren uns stattdessen eine hakelige, hektische Steuerung. Zwar hat man eine Sixaxis-Unterstützung eingebaut, doch die funktioniert nicht einwandfrei. Das Nachladen per seitlicher Handbewegung klappte bei uns erst nach etlichen Versuchen - blöd, wenn sich gerade eine Gruppe hungriger, blutbeschmierter Monster auf euch zubewegt! Dazu kommt noch eine ungünstige Kameraführung, die unseren Protagonisten in unschöner Häufigkeit auf die Pixel-Pelle rückt. Da hilft auch die alternative Ego-Perspektive nicht. Die extra-finsteren Umgebungen, die nur durch die Taschenlampe der Charaktere spärlich beleuchtet werden, verursachen Orientierungsschwierigkeiten. Ein kleiner Trost ist die mit Select einblendbare detaillierte Karte. Trotzdem nerven Trial-and-Error-Passagen, die zu unnötigen Bildschirmtoden führen.

Test/Review: Siren: Blood Curse Grafisch ist der Titel zwar nicht überragend, zeigt seine Stärken aber bei den gelungenen (wenn auch seltenen) Lichteffekten. Die Gegner agieren Zombieuntypisch flink. Nur wenn wir uns lautlos bewegen, die Taschenlampe ausschalten und langsam vorbeischleichen, sind wir einigermaßen sicher. Die Musik trägt einen großen Teil zur gruseligdichten Atmosphäre bei: Lautes Herzklopfen warnt bei nahenden Feinden, unheimliche Stimmen erklingen und ein schrilles Orchester setzt ein!

Das Fazit gibt's auf der nächsten Seite!

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk