Genre-Eintopf

Test Alexander Wenzel

Wir haben uns die Zeit genommen und Mutter Erde ein weiteres Mal vor einem machtgeilen Diktator, Super-Mutanten und dem Kommunismus gerettet.

Singularity: Genre-Eintopf

Uns taugt übrigens auch sehr, dass auf jede dickere Actionsequenz mindestens eine mehr oder minder dicke Kopfnuss folgt. Also quasi als Dessert. Und wie das nun einmal bei Shooter-Rätseln in der Regel so ist, beschäftigte uns davon auch keine länger als zehn Minuten - Lobotomie-Patienten atmen auf!

Gerade in einen Titel mit Zeitreisethematik passen diese kleinen Logik-Einlagen wie die Quarzuhr aufs Handgelenk, da der Spieler von hitzigen Action-Einlagen runterkommen und nebenher massig geskriptete Chrono-Momente bestaunen kann - kurze Sequenzen, in denen schemenhaft angedeutet wird, was dem Katorga-12-Personal während des Unfalls vor fünfzig Jahren passiert ist.

Optisch enttäuscht uns Singularity in keiner Version. Das Design der geradlinigen Levels ist Raven-typisch schön anzusehen, detailverliebt und durchdacht. Auf den Konsolen wurden jedoch viele Texturen auf Matsch-Niveau heruntergerechnet.

Alle Screenshots aus Singularity:

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Wertung zu Singularity (PS3)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Abwechslungsreiche MissionenGeschickt platzierte Skript-SequenzenGelungene Präsentation
ZMG wird zu spät eingeführtKampagne ist zu schnell gemeistertMatsch-Texturen auf den Konsolen
Fazit

Raven wagt keine großen Experimente und bringt einen klassischen Oldschool-Shooter auf den Markt.

  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Da legst di nieder
  3. Seite 3 Z(O)MG!
  4. Seite 4 Genre-Eintopf
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