Da legst di nieder

Test Alexander Wenzel

Wir haben uns die Zeit genommen und Mutter Erde ein weiteres Mal vor einem machtgeilen Diktator, Super-Mutanten und dem Kommunismus gerettet.

Singularity: Da legst di nieder

Die ersten zwei Spielstunden zeigt sich der Raven Software-Shooter zunächst von der klassischen Seite: Als unfreiwilliger Bruchpilot Nate Renko latscht ihr in der Ich-Ansicht über das mysteriöse, russische Eiland Katorga-12 und werdet mittels routiniert eingestreuter Script-Sequenzen, Tonbandaufnahmen sowie vergilbter Notizen schnell in die etwas klischeebeladene Hintergrundgeschichte eingeführt.

Habt ihr die ersten Standard-Wummen eingesackt, schließt ihr alsbald Bekanntschaft mit den heutigen Insulanern – grauenhaft mutierte Ex-Eierköpfe der Stalin-Regierung. Katorga-12 ist laut Story übrigens das einzige Fleckchen Erde, welches das geheimnisvolle Element 99 beherbergt. Das gelb leuchtende Zeug kann nämlich die Zeitlinie beeinflussen, weswegen es für die Sowjets eine ultimative Superwaffe gegen den kapitalistischen Westen darstellt. Nur hat Experimentalforschung in Spielen einen entscheidenden Nachteil: Neun von zehn Versuche resultieren in einer Katastrophe.

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