Vorschau zu Scars Above: Action-Adventure mit viel Potenzial, aber wenig Innovation

Special Antonia Dreßler
Vorschau zu Scars Above: Action-Adventure mit viel Potenzial, aber wenig Innovation
Quelle: Prime Matter

Wir haben Scars Above gespielt! Worum es im Sci-Fi-Shooter geht - und wie groß die Ähnlichkeit zum PS5-Hit Returnal wirklich ist - erfahrt ihr in der Vorschau.

Ellen Ripley ist zwar nicht die Protagonistin von Scars Above, aber sicherlich ein Vorbild für die Hauptfigur des Action-Adventures, das Anfang 2023 erscheinen soll. In der Rolle von Wissenschaftlerin Kate Ward müssen wir uns im Sci-Fi-Shooter auf einem fremden Planeten behaupten, gegen die mies gelaunte Fauna bestehen und das Mysterium um die Handlung aufdecken.

Wer sich ein wenig in Setting und Genre auskennt, hat schnell das Bild von Selene im Kopf, die in Returnal eine ähnliche Reise durchmacht. Von der Prämisse aber mal abgesehen, unterscheiden sich die beiden Spiele in wichtigen Punkten sehr deutlich. Rogue-like-Mechaniken und Bullet-Hell-Einlagen wird es in Scars Above (jetzt kaufen ) nämlich nicht geben. Stattdessen erlebten wir in unserer Vorschau solides Gameplay mit augenscheinlich wenig Innovation, aber dafür einer guten Umsetzung bewährter Mechaniken, wie sie im Genre üblich sind.

Spielmechanische Schwerpunkte

Entwickler Mad Head Games setzen laut Game Director Ivan Zorkić auf drei Schwerpunkte: Mysterium, Forschung und Überleben. Hinter dem Begriff Mysterium ­­­­­­verbergen sich mehrere Ebenen der Story, die mit Voranschreiten im Spiel nach und nach aufgedeckt wird und eine verblüffende Tiefe und Twists beinhalten soll. Vorschau zu Scars Above: Action-Adventure mit viel Potenzial, aber wenig Innovation (2) Quelle: Prime Matter Vorschau zu Scars Above: Action-Adventure mit viel Potenzial, aber wenig Innovation (2)

Unter der Kategorie Forschung fällt die Erkundung der Welt, also das Scannen von Gegenständen und Lebewesen und die Vervollständigung unseres Kodex. Überleben bezieht sich nicht etwa auf etwaige Survival-Elemente, sondern auf die Kampfmechaniken inklusive Shooter-Gameplay.

Ausgesetzt in der Wildnis steht es zunächst nicht gut um Kate und ihrer Ausrüstung. Wie genau sie aus der Misere rauskommen wird, ist noch nicht klar, dafür wissen wir grob, wie sie da hineingekommen ist: Sie wurde als Teil einer Forschungstruppe ausgesandt, um ein extraterrestrisches Objekt im Erdorbit zu untersuchen, das dort urplötzlich seine Bahnen drehte.

Das Sentient Contact Assessment and Response Team (oder kurz SCAR-Team) besteht aus Wissenschaftlern, denen auch Kate angehört. Die Mission schlägt jedoch fehl und die Heldin wird ein gutes Stück durch das Universum teleportiert. Mutterseelenallein wacht Kate Ward auf einem Planeten auf, von dem niemand weiß, wo er sich befindet.

Handlung mit Twists

Als Astrobiologin weiß Kate, wie die Umwelt funktioniert. So finden wir uns in ihrer Haut schnell zurecht und machen uns bald auf, unsere verschollenen Kollegen ausfindig zu machen. Verstreute Kisten mit Gerätschaften, die sich als Waffen missbrauchen lassen, helfen dabei, dem Ziel näherzukommen. Es stellt sich aber schon nach kurzer Zeit heraus, dass etwas nicht stimmt auf diesem Planeten. Beim Spielen stolperten wir über Dialoge, die Hinweise darauf gaben, dass es in der Story nicht nur um außerirdischen Wesen gehen könnte, sondern auch um Zeitreisen.
In Trümmern und Unterschlüpfen finden wir Audiologs, die andeuten, dass sich Teile des SCAR-Teams bereits seit Jahren in der fremden Welt behaupten müssen, ein Umstand, der die Protagonistin (und uns natürlich auch) verwirrt. Zu unserem Glück gehen aber mit den verqueren Zeitlinien nützliche Ressourcen einher: Werkbänke, Baupläne, Munition und Waffen finden in uns einen dankbaren Abnehmer, schließlich müssen wir einiges an Viehzeug abwehren.
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Sammeln und Erbeuten

Das Gebiet, das wir durchstreiften, lässt sich wohl am ehesten mit einem sumpfigen Dschungel vergleichen. Der Wald ist nicht nur dunkel und feucht, sondern wird auch von allerlei unangenehmen Zeitgenossen bewohnt. Aus farnüberwuchertem Unterholz krabbeln kniehohe Insekten auf einen zu, die man besser schnell umlegen sollte, bevor weitere Geschwister auftauchen.

Tote Gegner können wir scannen und looten. Plünderbare Beutel haben die Biester zwar nicht dabei, aber Kate ist glücklicherweise in der Lage, aus den Körperteilen hilfreiche Materialien zu gewinnen. Wie es um die Gegnervielfalt im fertigen Spiel steht, lässt sich noch nicht ausmachen, die Designs, die wir bis jetzt sahen, haben uns aber gut gefallen.

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