Trotz Effektgewitter überzeugt Saros mit stabiler Framerate im Test

Test Yannik Cunha
Trotz Effektgewitter überzeugt Saros mit stabiler Framerate im Test
Quelle: PC Games

SAROS bietet eine Menge Optionen, um die Spielerfahrung anzupassen. Auch die Schwierigkeit lässt sich verändern - aber mit einem Twist!

Optionen über Optionen

Auf technischer Seite läuft Saros ähnlich butterweich mit 60 FPS wie schon Returnal, und das auf der normalen PS5! Es gibt bei dem Effektgewitter zwar kleinste FPS-Einbrüche, aber wie oft uns das aktiv aufgefallen ist, können wir an einer Hand abzählen. Nur einige, wichtige Zwischensequenzen sind in 30 FPS vorgerendert, das hat uns aber keinesfalls das Interesse an der Geschichte genommen.

Was jedoch auffällt: Die einzelnen Gebiete wirken farblich oft sehr monoton und etwas blass. Das ist besonders schade, weil Gebäude und verschiedene Strukturen oft sehr detailreich ausgearbeitet sind. Wir glauben aber, das ist sogar eine aktive Entscheidung, weil die visuelle Klarheit im Kampf über allem steht. Wie erwähnt, ist es essenziell, immer den Überblick über das Schlachtfeld zu behalten, die richtigen Farben an den Geschossen zu erkennen und dementsprechend darauf zu reagieren.

Wenn die Welt ebenfalls so knallbunt und gesättigt wie die Angriffe wäre, könnte man bei der Geschwindigkeit des Spiels schnell einmal den Überblick verlieren. Deswegen können wir die Farbgebung nicht einmal wirklich als schlecht betiteln, sie ergibt Sinn. Vor allem, weil Saros es immer wieder schafft, einzelne, epische Bilder vor uns zu zaubern, bei denen die Sonnenfinsternis im Himmel meistens eine zentrale Rolle spielt.

Ansonsten gibt es im Hauptmenü wieder etliche Optionen, die Spielerfahrung nach Belieben anzupassen: Von Empfindlichkeit, über Auto-Run bis zu Aim Assist ist alles dabei. Einen Schwierigkeitsgrad gibt es aber nicht, also nicht im klassischen Sinne. In unserer Basis können wir nämlich verschiedene Modifikatoren für die einzelnen Runs festlegen, die uns das Leben einfacher oder schwerer machen.

So sieht es aus, wenn wir den Schwierigkeitsgrad einstellen wollen. Wenn wir uns das Spiel zu einfach oder zu schwer machen wollen, meckert das System und lässt uns keinen nächsten Run starten. Git Gud. Quelle: PC Games So sieht es aus, wenn wir den Schwierigkeitsgrad einstellen wollen. Wenn wir uns das Spiel zu einfach oder zu schwer machen wollen, meckert das System und lässt uns keinen nächsten Run starten. Git Gud. Jedoch müssen wir diese Buffs und Debuffs per Punktesystem balancieren. So wird verhindert, dass wir uns das Leben zu einfach machen. Im Kern ist Saros eben ein Hardcore-Bullet-Hell-Spiel und nimmt uns als Spieler ernst und erwartet, dass wir lernen und uns anpassen.

Wer Returnal mochte, wird auch mit SAROS auf jeden Fall seinen Spaß haben. Genauso sollte das Spiel jeden überzeugen, der auf schnelle Action-Games oder Roguelites im Allgemeinen steht. Die Entwickler bei Housemarque haben auf jeden Fall seit Returnal gelernt und Anpassungen vorgenommen, um vor allem was die Story angeht ein rundes Spielerlebnis zu bieten.

Wertung zu Saros (PS5)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Saros strahlt genau da, wo Returnal schon seine Stärken hatte. Leider kommt es im Gameplay auch mit den gleichen Problem wie damals daher. Bei der Geschichte wurde die Kritik aber umgesetzt und es ist jetzt sehr viel weniger störend, die Story zu verfolgen, weil sie nicht mehr den Gameplay-Fluss der einzelnen Runs unterbricht.

Meinung

Auch die Runs dauern keine zwei bis drei Stunden mehr und wir können dieses Mal das Spiel während eines Runs verlassen, ohne einen Checkpoint zu aktivieren, der sogar wertvolle Ingame-Währung kostet. Es wird nur leider etwas von den gleichen Kritikpunkten rund um die Wiederspielbarkeit und das Fehlen von Gott-Builds zurückgehalten, die wir auch im Test von vor fünf Jahren schon bei Returnal angebracht haben.

  1. Seite 1 Hardcore und schnelle Action - Das kann SAROS!
  2. Seite 2 Die gleichen Fehler wie bei Returnal
  3. Seite 3 Die wirre Story folgt dem Hades-Aufbau
  4. Seite 4 Optionen, Schwierigkeitsgrade, Fazit und Wertung
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