Saints Row in der Vorschau: Spielwelt, Gameplay
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Endlich durften wir im Rahmen einer Hands-on-Vorschau selbst Hand an Saints Row legen - und fühlten uns beim Gameplay stark an einen GTA-Klassiker erinnert!
Kleine, große Welt
Danach geht's ab in die Spielwelt, und ab dann wird's vorrangig eines: altmodisch - aber auf positive Art und Weise! Saints Row ist ein Open-World-Spiel alter Schule und gerade dadurch ungemein charmant. Die von Anfang an fast komplett frei erforschbare Welt namens Santo Ileso ist anständig groß, aber nicht mal ansatzweise so gewaltig, wie es heutzutage bei vielen Serien gefühlt der Standard ist: Um von einer Seite zur anderen zu gelangen, benötigt man mit einem Auto lediglich ein paar Minuten. Dadurch gibt es weniger riesige, langweilige Flächen ohne irgendeinen Sinn. Die von Mexiko und dem Südwesten der USA inspirierte Welt hat zwar einen klaren Fokus - Wüste -, ist im Rahmen dieser Beschränkung aber abwechslungsreich gestaltet. Uns erwarten Las-Vegas-artige Straßenzüge, ruhigere Wohngegenden, Industriegebiete, weitläufige Wasserflächen und jede Menge staubtrockenes Umfeld mit interessanten Locations.
Etwas unbelebt wirkt das Ding, aber das dürfte neben der aufwendigen Berechnung virtuellen Lebens auch dem Setting geschuldet sein - ist halt nicht Rio de Janeiro im Karneval. Immerhin gibt's viele schöne, kleine Details wie Grafitti-Sprayer oder nächtliche Camper, die der Map unaufdringlich Glaubwürdigkeit einhauchen.
In diesem Artikel
Ausgeheldet
Quelle: PC Games
Am Ende der Tutorial-Mission schießt man von einem Heli aus auf Dutzende Feinde. Nicht der schlechteste Start ins Abenteuer!
Wie erwähnt, wird der absolute Wahnsinn primär aus Saints Row 4 und dem Spin-off Agents of Mayhem zurückgefahren. Wir sind diesmal kein De-facto-Superheld, sondern doch recht klar an die Regeln der Physik gebunden; was übrigens nicht bedeutet, dass man am Ende der Tutorial-Mission nicht trotzdem an einem futuristischen Heli hängend in einem Canyon reihenweise Bösewichte aufs Korn nimmt.
Aber vergleichsweise geht's eben realistisch zu, und so bestehen viele Missionen dann doch aus "geh dorthin und schieß herum".
Das ist deswegen okay, weil dieses Standard-Design regelmäßig durch ungewöhnliche Ideen unterbrochen wird, sowohl in den Haupt-, als auch in den Nebenmissionen.
Quelle: PC Games
Großartig viele Bugs kamen uns während des Anspielens nicht unter. Unser liebster kleiner Aussetzer war dieser Brand während eines Gesprächs mit einem NPC.
Dann gilt es etwa, über einen Auto-Konvoi zu springen und die Karren in die Luft zu jagen, mit dem Wingsuit herumzudüsen und Antennen zu zerstören und einen riesigen Container fröhlich schlenkernd durch die Luft oder an die Anhängerkupplung gebunden über die Map zu befördern. Das macht Spaß, das ist abwechslungsreich, das taugt.
Explosion in der Hose
Schön ist auch das Gefühl von Fortschritt. Mit jeder Hauptaufgabe schaltet man zumindest zu Beginn des Spiels Nebenaktivitäten in der Welt frei. Außerdem lernt man nach und nach diverse neue Dinge, etwa wie man sein Auto stilvoll pimpt, und irgendwann geht es ganz klassisch darum, sich die verschiedenen Distrikte Santi Ilesos untertan zu machen.
So weit kamen wir beim Anspielen aber nicht, man verliert sich dann doch gerne mal in den Nebenaktivitäten.
Auch mehrere Upgrade-Systeme gibt's, und auch, wenn wir diese in der Demo noch nicht komplett durchblickten, wirkten die von uns freigeschalteten Perks sich schon mal positiv auf das Spielgeschehen aus. So können wir, eine entsprechende gefüllte Leiste vorausgesetzt, etwa Feinden kurzerhand eine Granate in die Unterhose schieben und die armen Seelen dann zwischen ihre Mitstreiter schubsen.
So geht moderner Nahkampf! Apropos Kampf: Das Schießen fühlt sich rudimentär, aber gut an, etwas gar simpel fiel zumindest in der Anspielversion hingegen der direkte Faustkontakt aus. Da gibt's einen Kick und ... das war's. Freilich gut möglich, dass wir auch hier nachher weitere Fähigkeiten freischalten.
