Rollerdrome: Rollschuh-Shooter Action im Test - Seite 2
Test
Dieser Action-Hit trumpft mit einem innovativen Setting und spannendem Genre-Mix auf. Ob der Titel etwas für euch ist, erfahrt ihr in unserem Test.
Show me what you got
Zu den Spielmechaniken: Wenig überraschend ist das Skaten hier besonders wichtig. Stets auf Rollschuhen, verschlägt es uns in Halfpipes, auf Rampen und in Skate Pools, wo wir unser beinahe unerschöpfliches Arsenal an Kunststücken vorführen können - und müssen. Durch sie generieren wir einerseits Punkte, die unser Ranking bestimmen, andererseits bekommen wir, abhängig vom aufgeführten Trick, Munition direkt in unsere Magazine geladen. In Ermangelung einer alternativen Nachladefunktion versteht es sich von selbst, dass ein paar Grabs, Spins, Twists und Grinds es wert sind, wenn man dafür lebend aus der Arena herauskommt. Sobald man die Steuerung raushat, eröffnen sich allerlei Möglichkeiten, immer noch coolere Moves zu vollführen. Sich um mehrere Achsen zu drehen und dann kopfüber einen schwergepanzerten Typen abzuknallen, stellt sich als sehr spaßig heraus.
Aber natürlich geht es nicht nur ums gute Aussehen, sondern auch Effizienz ist wichtig. Die Widersacher verfügen über unterschiedlichste Mechaniken, was Abwehr und Angriff betrifft. Die Kanonenfutter-Frontkämpfer mit Knüppel und schmaler Lebensleiste stellen ein gefundenes Fressen für unseren Kombo-Meter dar. Alles darüber hinaus kann aber schnell zu einer echten Bedrohung werden, wenn wir nicht aufpassen.
In diesem Artikel
Quelle: PC Games
Passen wir nicht auf, ist das Feld schnell mit Mienen und Feuer zugepflastert.
Sniperzielen erst eine halbe Ewigkeit auf uns, machen aber beträchtlichen Schaden, während Warheads einen Schild aktivieren. Andere Gegner teleportieren sich, müssen vor dem Besiegen betäubt werden, fliegen oder sind buchstäblich Kampfpanzer.
Die große Gegnervielfalt bringt Abwechslung in die Arenen und die unterschiedlichen Angriffsarten fordern zum Mitdenken auf. Prinzipiell können wir jedem Angriff ausweichen, und wenn wir das im letztmöglichen Moment tun, bekommen wir sogar Zusatzmunition. Indikator dafür ist die Färbung des gegnerischen Zielmarkers von rot auf weiß.
Quelle: Private Devision
Die Gegnervielfalt ist sehr gelungen.
Bei vielen Gegnern auf einmal ist das gar nicht mal so einfach zu erkennen, einige Angriffe hinterlassen zudem Flächenschaden, dem mit einer einzelnen Rolle nicht unbedingt ausgewichen werden kann. Eine Priorisierung bleibt also nicht aus und statt viel Schaden auf viele Gegner zu verteilen, ist es sinnvoller einen nach dem anderen auszuschalten.
Das, oder ein Spielfeld voll mit Mienen, Feuer und Giftpools wartet auf uns, begleitet von ungefähr hundert Raketen, die uns schnell den Gar ausmachen, wenn wir sie nicht aus der Luft schießen.
Dicke und dünne Wummen
Aber zum Glück haben wir ja etwas, mit dem wir uns wehren können! Während der Kampagne schalten wir neben Doppelpistolen auch eine Schrotflinte frei, außerdem einen Granatwerfer und ein aufladbares Lasergewehr. Jede Waffe hat eigene Vor- und Nachteile, die sie für verschiedene Situationen und Spielstile sinnvoll machen.
Während die Pistolen mit hoher Feuerrate und Auto-Aim eine gute Möglichkeit darstellen, kleine Gegner schnell aus dem Weg zu räumen, besorgt die Schrotflinte diesen Job manchmal einfach schneller - das allerdings auf kürzerer Distanz.
Der Granatwerfer wirkt vor allem gut gegen schwergepanzerte Feinde, kann aber auch Abhilfe schaffen, wenn man einen weit entfernten Fiesling erledigen will, vorausgesetzt, man schätzt den Flugbogen richtig ein. Das Lasergewehr zuletzt erlaubt es uns, Schüsse aufzuladen und trifft zuverlässig präzise auf große Distanz verfügt aber als Ausgleich über keine Zielhilfe. Teil des Balancings der Waffen sind natürlich noch die Magazinkapazität und der ausgeteilte Schaden.
