Vorschau zu Rollerdrome: Die Rollschuh-Action ist ein Überraschungshit!
Special
Die Macher von OlliOlli World bringen mit Rollerdrome Third-Person-Shooter und Skatespiel zusammen und schaffen einen Arenakampf, der erstaunlich gelungen daherkommt. In unserer Vorschau zeigen wir euch, worauf ihr euch freuen dürft.
Die Ankündigung von Rollerdrome löste gemischte Gefühle aus: Der Trailer erinnert von seinem Look her an Sable und die Grundprämisse scheint merkwürdig. Rollschuhfahren in Kombination mit Third-Person-Shooter klingt zunächst wie ein billiger Mehrspieler-Modus, ist aber tatsächlich ein überaus interessantes und unterhaltsames Singleplayer-Konzept.
Das britische Studio Roll7 beweist zuletzt mit OlliOlli World, dass sie keine Schwierigkeiten haben, die Essenz des Skatens in einem Videospiel einzufangen. Was vorher fürs Skateboard schon gut klappte, funktioniert auch in Rollerdrome auf Rollschuhen.Die Handlung spielt im Jahr 2030, in dem es bereits das zwanzigste Turnier der Marke Rollerdrome zu feiern gibt. In dieser alternativen Version unserer Welt hat sich der gewalttätige Sport zum Massenspektakel entwickelt. In kurzen Abschnitten erhalten wir immer wieder einen Blick auf das Geschehen hinter den Kulissen und erfahren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Dabei ist die Handlung spannend genug, um uns am Ball zu halten, überlagert aber den Kern des Spiels nicht - die Arenakämpfe.
In diesem Artikel
Das macht man in Rollerdrome
Quelle: PC Games
Wir haben mehrere Waffen zur Auswahl, die wir im Verlauf des Spiels freischalten.
Innerhalb des Turniers müssen wir in einer vorgegebenen Reihenfolge an verschiedenen Orten unser Können unter Beweis stellen. Das heißt Tricks ausführen, Gegner abschießen und natürlich überleben. Zusätzlich müssen wir in jeder Runde eine gewisse Anzahl von Herausforderungen beziehungsweise Aufgaben meistern, um im Turnier weiterzukommen. So gilt es etwa, an bestimmten Stellen die richtigen Tricks zu machen oder mit der richtigen Waffe einen bestimmten Gegnertypen umzulegen.
Zunächst stehen uns nur Doppelpistolen zur Verfügung, im Laufe der Austragungen erweitert sich unser Arsenal aber noch, etwa um eine Schrotflinte oder einen Raketenwerfer. Alle Waffen haben dabei eigene Vor- und Nachteile, was die Reichweite, den Schaden und die Feuerrate betrifft. Die ausgewogene Mischung sorgt dafür, dass keine Ausrüstung obsolet wird und verschiedene Spielstile möglich sind.
Erstmal durchatmen
Das Zielen und Treffen sind im Regelfall kein Problem, auch wenn man grundsätzlich rasant unterwegs ist. Während manche Waffen ohnehin einen automatischen Zielmodus haben, kann man ansonsten auch immer in einen Zeitlupenmodus wechseln.
Dieser ist zwar zeitlich begrenzt, hat aber einen sehr kurzen Cooldown, wodurch er im Prinzip ständig einsatzbereit ist. Mit dieser Fähigkeit ausgestattet, kann man nicht nur Schüsse sehr gezielt und strategisch setzen, sondern auch mal eine kurze Auszeit nehmen, um sich zu orientieren.
Quelle: PC Games
Bei vielen Gegnern und einer Menge Gefahren am Boden wird es schon einmal unübersichtlich.
Diese Funktion hilft auch, wenn es anderweitig zu hektisch wird, schließlich schießen wir nicht nur auf die Gegner, sondern müssen auch ihren Schüssen, Schlägen, Laserstrahlen und Raketen ausweichen. Ja, in Rollerdrome gibt es eine ganze Menge an Gegnerarten, die jeweils eigene Waffen, Fähigkeiten und Mechaniken mitbringen.
Manche erzeugen einen Schild, sobald sie Schaden bekommen, andere teleportieren sich und einige lassen sich glücklicherweise auch einfach abschießen. Art und Stärke der Angriffe unterscheiden sich dabei ebenfalls komplett voneinander und so müssen wir stets abwägen, ob wir lieber viele leichte Gegner töten, oder uns auf die größeren Gefahren konzentrieren, welche das Spielfeld zu einem verheerenden Gefahrenbereich ummodellieren.
