RoadCraft: Simulations-Fans aufgepasst - da rollt was Gewaltiges auf uns zu

Special Michael Grünwald
RoadCraft: Simulations-Fans aufgepasst - da rollt was Gewaltiges auf uns zu
Quelle: Saber Interactive/PC Games

Nach Mudrunner und Snowrunner geht's erneut in die dreckige Welt der dicken Kübel. RoadCraft erscheint am 20. Mai und wir haben es bereits gespielt.

Außerdem lässt mich die Simulation Bäume abholzen und Schutt recyceln, um daraus neue Ressourcen zu gewinnen. Mit denen baue ich wiederum Brücken, um über überflutete Geländeabschnitte zu kommen, oder stelle Rohre für Missionen her. Ich darf mich also nicht nur in den Aufträgen austoben, sondern die komplette Spielwelt umgestalten. Bock auf einen riesigen Parkplatz anstelle eines Waldstücks? Kein Problem! Ich muss nur viel Zeit einplanen, oder mir Verstärkung von bis zu drei anderen Spielern holen, dann sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Zwischen Staplerfahrer Klaus und Bob, der Baumeister

Doch nicht nur das Ausprobieren in der Sandbox holt mich direkt ab, sondern auch die verschiedenen Aufträge. In den drei Szenarien konnte ich erahnen, wie viel Abwechslung das fertige Spiel bieten wird. Zunächst erkunde ich auf jeder Karte mit meinem Jeep die Spielwelt, um schwierige Abschnitte oder praktische Wege zu entdecken. Im Anschluss verändert sich das Gameplay im Vergleich zu den Vorgängern jedoch immer wieder.

Ein Buggy steht zwischen Solaranlagen in einem Wüstengebiet Quelle: Saber Interactive Die erste Mission besteht darin, die Betonproduktion wiederherzustellen. Da beseitige ich erst ein paar Bäume und lege im Anschluss ein unterirdisches Kabel von der Trafostation zum Betonwerk. Klingt einfach, ist es aber natürlich nicht. Das Gelände hat schließlich die ein oder andere natürliche Überraschung in Form von Hügeln und überfluteten Tälern für mich parat.

Im zweiten Szenario muss ich auf einer Wüsten-Map eine gut befahrbare Straße anfertigen. Dazu räume ich zunächst mit schwerem Gerät Trümmerteile aus dem Weg. Die Entscheidung, wie genau ich das anstelle, überlässt mir das Spiel, von Bulldozern bis hin zu Kränen stehen mir aber genug Hilfsmittel zur Verfügung.

Danach kümmere ich mich um das Asphaltieren der Straße. Den Ablauf habe ich euch ja bereits weiter oben erklärt. Manche Schritte lassen sich auch automatisieren, aber ein Sim-Spieler greift darauf nur selten zurück. Zum Abschluss fährt als Test noch ein Konvoi über meine Straße und ich hoffe, dass alles gut geht.

Vier Fahrzeuge stehen in felsigem Gelände Quelle: Saber Interactive Die letzte Mission wirft mich in ein drittes, ausgesprochen schlammiges Areal. Mit einem gewaltigen Greifkran suche ich mir auf einem Schrottplatz ein passendes Teil für ein defektes Rohrleitungssystem und verfrachte es im Anschluss in einen Transport-LKW. Danach geht's zur kaputten Stelle und dort wird das Objekt eingesetzt. Die abwechslungsreichen Aufträge sind tatsächlich super und ich bin gespannt, was sich Saber für den Release noch ausdenkt, denn da erwarten mich komplett neue Missionen. Die drei Szenarien waren lediglich für diese Demo-Version bereitgestellt.

Dreckschleuder

So, jetzt wird's aber mal Zeit, dass ich den Allradantrieb und die Differenzialsperre reinhaue und zum Gameplay komme. Denn nach der Demo ist erkennbar, dass RoadCraft in Sachen Spielgefühl einen weiteren Schritt nach vorn macht. Wenn ich mich mit Bulldozer, LKW oder selbst dem Jeep durch die unwegsame Wildnis vorantaste, dann gibt mir das einen richtigen Adrenalin-Schub. Jede falsche Lenkbewegung könnte das Ende für mein Fahrzeug bedeuten. Klar, ich kann das dicke Ding noch bergen und spawne in einem der Lager neu, aber meinen Ehrgeiz stillt das natürlich nicht.

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