Resident Evil Requiem in der Vorschau: Zwei Helden, zwei Spielstile, ein Horror
Special
Mit Resident Evil Requiem kehrt die Serie nach Raccoon City zurück. Wir verraten euch, wie sich die geteilte Story mit Leon und Grace spielt und warum der Horror diesmal wieder stärker im Fokus steht.
In diesem Artikel
Schon wieder Zombies in Raccoon City! Am 27. Februar 2026 erscheint der von Fans heiß ersehnte neunte Teil des Horror-Franchise Resident Evil. Dass wir erneut mit Leon S. Kennedy spielen, hat gleichermaßen für Vorfreude wie auch Skepsis gesorgt. So ist der erfahrene Polizist eher für actionreiche Szenen bekannt, was den Horroraspekt oft in den Hintergrund geraten lässt.
Wir haben Resident Evil Requiem (jetzt kaufen 79,99 € / 62,99 € ) drei Stunden lang angespielt und das Sanatorium der Stadt mit dem altbekannten DSO-Agenten Leon S. Kennedy sowie einer neuen Protagonistin erkundet.
Geteilte Story, klassische Resident-Evil-Formel
Während Leon gewohnt actionreich mit Roundhouse-Kicks und verschiedenen Schusswaffen agiert, ist Grace Ashcroft mit nur wenigen Waffen ausgestattet und auf ihre Schleichfähigkeiten angewiesen. Beide versuchen auf ihre Art, die Rätsel um den Vorfall in der Stadt zu ergründen und dabei nicht selbst den Untoten zum Opfer zu fallen.
Die Story ist zweigeteilt: Wir spielen Resident Evil Requiem abschnittsweise entweder mit dem erfahrenen Polizisten oder der blonden FBI-Analystin. An welcher Stelle der Wechsel stattfindet, ist eng mit der Geschichte verknüpft und kann nicht selbst entschieden werden. Unsere Demo fand ausschließlich im Sanatorium der Stadt statt, in der sich beide Charaktere durch die Räume bewegen, Zombies töten und genretypisch verschiedene Rätsel lösen.
Hier spielt alles auf die klassische Resident Evil-Formel ein. Da Leon spätestens seit Teil 4 ein unerschrockener Schusswaffenheld ist, würde ein reines Stealth-Game mit ihm nicht authentisch sein. Deshalb darf er charaktertreu ordentlich zuschlagen und einen Kugelhagel abfeuern, während Grace lieber hinter einem Zombie entlang schleicht.
Leon lernt neue Tricks
Direkt zu Beginn der Szene finden wir uns mit Leon in einem relativ engen Gebiet wieder, in dem einige Zombies Jagd auf ihn machen. Einer von ihnen trägt eine Kettensäge bei sich, die nach Besiegen des Gegners zunächst herrenlos auf dem Boden liegt. Wir konnten sie entweder selbst aufheben und im Stil von Lollipop Chainsaw ordentlich austeilen oder dabei zusehen, wie ein anderer Zombie sie an sich nimmt.
Untote mit gebrochenen Beinen halten sich beispielsweise daran fest und lassen sich von der motorisierten Waffe nahezu unkontrolliert über den Boden schleifen. Damit sind sie eine überraschend schnelle Bedrohung, selbst für Leon. Neben einem Arsenal an Waffen verfügt Leon schon früh im Spiel über einen neuen Ausrüstungsgegenstand, mit dem er Nahkampfangriffe durchführen und Attacken parieren kann: eine Axt. Diese nutzt sich allerdings schnell ab und muss geschliffen werden, um erneut einsatzbereit zu sein.
Quelle: Capcom
Im neuen Resident Evil ist Leon S. Kennedy mit einer Axt ausgestattet.
Diese neuen Verhaltensweisen der Zombies und das neue Arsenal lassen das Adrenalin in die Höhe schnellen und bieten abwechslungsreiche Kampfmomente, die wir so im ersten Moment gar nicht erwartet hätten. Im Allgemeinen fühlt sich das Gameplay mit Leon nämlich vertraut an: Bringen wir einen Zombie zum Taumeln, kann Leon ihn mit einem Nahkampfangriff zu Boden werfen. Schießen wir ihm ins Bein, knickt er um. Die typische Zombie-Kampf-Spirale, die wir alle aus zahlreichen Spielen des Genres kennen. Wobei ein Kopfschuss nicht immer Taumeln und ein Roundhouse-Kick nicht automatisch Tod bedeuten: Oft sind zahlreiche Schläge oder präzise Schüsse notwendig, um einen Kampf zu gewinnen.
